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Der Lüneburger BachChor gestaltet das Marktzeit-Konzert am Sonnabend, 15. Juni. Foto: t&w

Allt under himmelens fäste

Lüneburg. Die Musik zur Marktzeit in der St.-Nicolaikirche geht in eine neue Runde: Jeweils am Sonnabend, 11 bis 11.30 Uhr, treten Solisten und Ensembles mit vielfältigen Programmen auf, Musiker/innen aus der Region, aber auch weitgereiste Gäste: Den Auftakt macht am Sonnabend 1. Juni, der gemischte Kirchenchor Cantabile aus dem schwedischen Götene. Der Ort liegt etwa 150 Kilometer nordöstlich von Göteborg an der E20 und in unmittelbarer Nähe des größten schwedischen Sees, des Vänern.

Unter der Leitung von Ewa Svensson präsentieren die Sängerinnen und Sänger schwedische Volksmusik, Gospelmusik und klassische Musik. Sprachlich wechselt das Repertoire von schwedischen über lateinische, deutsche bis hin zu englischen Texten. Begleitet wird das Ensemble von der Klarinettistin Beng-Åke Olsson. Zum Beispiel bei dem schwedischen Lied „Allt under himmelens fäste“.

Der Text ist deutschen Ursprungs

Auch der Choral „Wer hat dich so geschlagen“ von Johann Sebastian Bach steht auf ihrem Programm. Mit Felix Mendelssohn Bartholdys „Abschied vom Walde“ wird‘s romantisch – allerdings in einer schwedischen Version mit dem Titel „När sommaren är nära“. Und auf den Sommer stimmt „I denna ljuva sommartid“ ein. Dabei handelt es sich um einen in Schweden traditionellen Psalm über den Sommer. Der Text ist deutschen Ursprungs, geschrieben 1653 von Paul Gerhardt (1607–76/“Geh aus, mein Herz, und suche Freud“), ein leicht zugängliches Chorwerk.

In der Woche darauf, am 8. Juni, spielt das Flöten-Ensemble Les heureux moments, das sind Angel Orte (Travers- und Blockflöte) und Mareike Beinert (Travers- und Blockflöte).

15. Juni: „Sphärische Klänge“, mit José Ramon Moran (gregorianischer Gesang) und dem BachChor unter der Leitung von Deborah Coombe.

22. Juni: Gesang und Orgel, mit Regina Engelhardt (Mezzosopran) und Martin Rohlfing (Orgel).

29. Juni: Konzert des A-cappella-Ensembles „stimmig“, mit Astrid Gerken, Elke Germeshausen-Maass und Ina Krüger.

6. Juli: Ensemble Zeitreich, mit Karsten Köppen (Barockgitarre und Laute), Cornelia Spanier (Flöten) und Danuta Spanier (Gesang)-

13. Juli: Lieder und Duo-Instrumentals (Eigenkompositionen) mit Anette Richter (Gesang), Sebastian Stierl (Cello) und Frank Füllgrabe (Klassik-Gitarre).

20. Juli: Orgelkonzert mit Marie Sophie Goltz aus Stuttgart.

27. Juli: Blechbläser-Konzert mit simply brass!, mit Reinhard Bartschies (Trompete, Flügelhorn), Jürgen Böhr (Tuba) und Gisbert Landwehr (Posaune).

3. August: „Die Planeten“, eine Weltraumreise für Trompete, Klavier und Choeur de Lune; Orgel und Leitung: Jens Scharnhop.

10. August: Orgelkonzert mit Dirk Steinig aus Hannover.

17. August: Hamburger Konzertduo, mit Cornelia Schünemann (Saxophon) und Andreas Gärtner (Orgel).

24. August: Gospelchor Laurentius unter der Leitung von Christa Strüber.

31. August: Querflöte und Klavier, mit Christiane Frey (Querflöte) und Angelika Becher (Flügel). lz

Das Programmheft liegt vor

Der Orgelsommer 2019

Das Programmheft für den Lüneburger Orgelsommer 2019 liegt vor, zu den Spielorten gehören neben den Kirchen St. Johannis, St. Nicolai und St. Michaelis auch der Bardowicker Dom und der Nicolaihof Bardowick. Das erste Konzert gibt Peter Johannes Elflein am Freitag, 31. Mai, um 20 Uhr im Dom. Am Sonntag, 22. September, ist „last Night, ein Wandelkonzert zu den drei großen alten Lüneburger Stadtkirchen mit dem Schauspieler Burkhard Schmeer, der „wunderliche Orgelgeschichten aus aller Welt“ erzählt. lz