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Gemälde von Reinhold Feussner. Foto (Abschnitt): ff

Malen und schießen

Lüneburg. Hirsch und Elch, Wildschwein, Hase und Ente: Reinhold Feussner (1886-1971) war ein begeisterter Jäger und malte, was ihm vor die Flinte kam. Er studie rte an der Kunstakademie Königsberg, lebte vor allem von Illustrationen für Natur- und Jagdbüchern. Nach dem Zweiten Weltkrieg zog Reinhold Feussner in den Westharz, unternahm gern Ausflüge in der Lüneburger Heide.

Maler liebte das Kleinformat

Als Künstler bewies er seine Eigenständigkeit, indem er sich dem Trend zur Heroisierung der Jagd verweigerte, seine Bilder sind eher leise Schilderungen von Feld und Flur. Und: Der Maler liebte das Kleinformat, das Foto oben entspricht ungefähr der Originalgröße. Bis 15. September ist Reinhold Feussner unter dem Titel „Ein Meister des kleinen Formats“ eine Sonderausstellung im Ostpreußischen Landesmuseum gewidmet. Am Dienstag, 4. Juni, 14.30 Uhr, führt Dr. Jörn Barfod durch die Kabinettausstellung, Anmeldung unter Tel. 759950 oder info@ol-lg.de erbeten . ff