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Ursula Blancke Dau. Foto: ff

Neues Leben in Ruinen

Scharnebeck. Wenn Menschen eine Behausung aufgeben, wird sie für Ursula Blancke Dau interssant. Die Lüneburger Künstlerin interessiert sich seit sieben Jahren für die sogenannten „lost places“. Mit Hilfe der Farb-Spraydose werden zerfallene Kirchen, Krankenhäuser und Kasernen – zumindest kurzzeitig – mit wenigen schwungvollen Strichen neu belebt: Ein Paar lässt sich trauen, ein Mann liegt im Krankenbett, in der Pathologie hält ein Engel ein Kind im Arm, Soldaten begutachten einen Kampfpanzer.

Kurator spricht zur Einführung

Keine rostfarben blühende Ruinen-Romantik, sondern großformatige Schwarzweißfotografien von eigentümlichem Charme, mal melancholisch, traurig, mal ironisch gebrochen. Beispiele zeigt Ursula Blancke Dau bis 21. Dezember in der Scharnebecker Galerie Kulturboden; Vernissage: Sonnabend, 30. November, 16 Uhr. Bürgermeister Hans-Georg Führinger begrüßt die Gäste, Galerie-Kurator Anton Bröring spricht zur Einführung. ff