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Sylvia Lawaty mit (v.l.) Rasem Soufi (Syrien), Schwan Sabah (Irak), Daniel Gebauer, Ali Koja Khuja (Syrien) und Paco Hallak (Syrien). Es fehlen Faruch Fuladi, Ricardo De La Cruz und Bernd Plake.

„Come Together Concert“ feiert Premiere

Lüneburg. Das Projekt „We–SpeakMusic Lüneburg“ feiert mit „Come Together Concert“ seinen ersten Auftritt: Dienstag, 21. März, 19 Uhr im Adventhaus, Friedenstraße 19. Geflüchtete und einheimische Musiker stehen gemeinsam mit dem vhs-Chor „Singen mein Traum“ unter der Leitung der Lüneburgerin Sylvia Lawaty auf der Bühne.

Mitsingen und Spontanität erwünscht

Eigene Initiative des Publikums ist an diesem Abend gewünscht, so gibt es die Möglichkeit zum Mitsingen und Raum für spontane Auftritte. Das Konzert findet im Rahmen der Woche gegen Rassismus statt. Die Musiker spielen Klavier, Geige, Gitarre, Tambour, Percussion und Saxofon. „Den Flüchtlingsmusikern eine Bühne zu geben, Weltmusik zu präsentieren und bei der Integration zu helfen, das sind meine Ziele“, so Lawaty.

Die Gesangslehrerin, die selbst als Sängerin und Musikerin aktiv ist, unterstützt seit vier Jahren ihre Berufskollegen unter den Flüchtlingen, organisiert Treffen und Auftritte für sie. Die Hilfsorganisation Aktion Mensch fördert das Engagement seit Ende letzten Jahres. Dadurch ließ sich das Projekt weiterentwickeln und kommt inzwischen einem größeren Kreis geflüchteter Musiker zugute.

Die Förderung durch Aktion Mensch wiederum kam über den Verein lifenotes zustande. Er hat die bundesweite Aktion WeSpeakMusic ins Leben gerufen. Sie unterstützt die Gründung lokaler Musikprojektgruppen, die Integration und Inklusion zum Ziel haben. lz