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Ausstellung des Kunst-Forums im neuen Gellersen-Haus

Reppenstedt. Die ersten Bilder, die im neuen Gellersen-Haus gezeigt wurden, stammen von Rotraut Griem. Das war vor einer Woche, zur Einweihung des Domizils glei ch gegenüber dem Samtgemeinde-Rathaus. Jetzt öffnet die erste reguläre Ausstellung in dem rund 100 Quadratmeter großen Veranstaltungssaal. Rund 50 Arbeiten von 45 Mitgliedern zeigt das Kunst-Forum Gellersen. Zu dem Thema „Licht“ sind Skulpturen, Fotografien und vor allem Gemälde zu sehen. Natürlich ist auch Rotraut Griem, die im vergangenen Jahr starb, ehrenhalber mit einem Gemälde vertreten.

Licht, das ist so ein Thema, das passt fast immer. Denn schließlich ist ja auf jedem Bild (außer natürlich den berühmten schwarzen Quadraten von Kasimir Malewitsch) eine gewisse Helligkeit. Aber es sind Arbeiten dabei, da spielt die Sonne, der Lichteinfall, tatsächlich eine zentrale Rolle. Bei einem Blick in eine mediterrane Gasse beispielsweise, in der zwischen den Mauern nur ein paar Strahlen auf das Pflaster fallen. Oder bei einer Unterwasser-Aufnahme eines Fischschwarms, der um die Sonne zu kreisen scheint, die matt hinab durch das Wasser dringt. Es gibt diffuse Lichtmalerei a la William Turner, stimmungsvolle Wälder, in denen sich die Sonne ihr Plätzchen sucht, und fröhliche Urlaubs-Szenen am Strand.

Wo kein Licht ist, da wächst auch nichts

Anderswo wurde das Thema eher im übertragenen Sinne umgesetzt. Im Sinne von Ziel, Ankunft, etwa bei Gero Braeutigams opulentem Gemälde im Stil eines überbordenden Symbolismus, oder bei stilisierten, schematischen Darstellungen. Und natürlich lassen sich generell alle Gemälde in dem Reigen unterbringen, in denen die Natur in ihrer Pracht gezeigt wird, denn wo kein Licht ist, da wächst auch nichts.

Die Ausstellung im 24. Jahr des Kunst-Forums und im ersten Jahr des Gellersen-Hauses ist nur an vier Tagen geöffnet – an diesem und am nächsten Wochenende, also 1./2. und 8./9. April, jeweils 14 bis 18 Uhr. ff