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Henriette Heus (links) und Sophie Godding planen ein zweites Festival für junge Kurzfilmer. Foto: oc

Lüneburger Kurzfilmfestival 2017: Es darf gedreht werden

Lüneburg. Klappe, die zweite. Vor einem Jahr setzten Henriette Heus und Sophie Godding die Idee um, einen Wettbewerb für Kurzfilme ins Leben zu rufen, gedreht v on Menschen ihrer Generation. Der Start lief so gut, dass sie nun Runde zwei starten – mit größerem Team, gestreckter Festivaldauer und längeren, aber nicht langen Filmen. Geblieben ist der Name: IM.Kasten.
So wie das Jakobfestival, bei dem junge Menschen ein Musikfestival managen, ist IM.Kasten ein Beispiel für junges Engagement. Henriette Heus ist jetzt 19, hat nach dem Abi Praktika bei arte und bei der Berlinale absolviert. Eines bei der Produktionsfirma der Brüder Beetz folgt und im Herbst ein Studium, das mit Film zu tun haben wird.

IM.Kasten geht 2017 ein ganzes Wochenende

Sophie Godding ist 22 und studiert Kulturwissenschaften. Aus dem Fach sind zwei weitere ins Team eingestiegen: Anika Heidemann und Viktoria Maillard. Außerdem ist Lennart Schmitt dabei, er absolviert gerade sein Freiwilliges Soziales Jahr. „Mehr Hände, mehr Möglichkeiten“, sagen Heus und Godding.

Lief IM.Kasten 2016 an einem Tag ab, so soll es nun ein Wochenende werden, vom 3. bis 5. November. Das ist noch lang hin, zurzeit geht es auch noch um die Finanzierung: Ein Crowd-Funding-Projekt wird gestartet, Sponsoren werden gesucht.

Maximale Filmlänge: 15 Minuten

Ziel ist es, Workshops zu Themen wie Regie, Drehbuch, Kamera etc. anzubieten. Vergeben werden sollen am Ende drei Preise. Einen bestimmt das Publikum, einen die Jury, für die bereits der junge, aus Scharnebeck stammende Filmkomponist Jan Willem de Witt zugesagt hat. Außerdem soll es einen Förderpreis geben, der ins Jugendfilmcamp Arendsee führt. Das Camp hatte Henriette Heus besucht, dort kam die Idee zu IM.Kasten.

Geblieben ist die Altersgruppe. 16- bis 25-Jährige können einen Film einreichen, die maximale Länge beträgt 15 Minuten, 2016 waren es noch acht Minuten. Einsendeschluss ist der 20. September, also: keine Hektik. Gegründet hat sich mittlerweile ein Verein, das Festival soll festen Boden unter die Füße bekommen. Alles weitere findet sich im Netz unter der Adresse www.imkastenfestival.com bzw. über die Facebook-Seite. oc