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Das Ensemble Yo Bachi Daiko trommelt im Museum. Foto. nh

Trommeln, Fährtensuche und Prozesse

Lüneburg. Am Sonntag, 21. Mai, wird der Internationale Museumstag gefeiert; Motto: „Spurensuche. Mut zur Verantwortung“. Im Umfeld des Museumstages gibt es Term ine in den Lüneburger Häusern.
▶Als Begleitprogramm zu der Ausstellung „Begegnungen hinter Stacheldraht“ bietet das Museum am Freitag, 19. Mai (15 Uhr) und Sonnabend (14.30 und 16 Uhr) Trommel-Workshops an. Das Ensemble Yo Bachi Daiko zeigt den Teilnehmer(inne)n den Umgang mit Taikos, den großen japanischen Trommeln, die vor eintausend Jahren mit dem Buddhismus nach Japan gelangt und bis heute ein Instrument der Riten und Feste sind. Zur Begrüßung einer Delegation aus der Lüneburger Partnerstadt Naruto wird das Hamburger Taiko-Ensemble Yo Bachi Daiko am Freitag ein kurzes Konzert geben. An den beiden Sonnabend-Terminen können die Besucher sich dann selbst ausprobieren. Um Anmeldung im Museum wird gebeten.
Außerdem ist am Sonntag eine ganze Reihe weiterer Termine zu beachten: „Wie das duftet“ (rund um das Thema Körperpflege im Mittelalter, Lavendelsäckchen herstellen, eine Aktion für Kinder, 11 bis 16 Uhr), „Fährtensuche“ (Tiere an ihren Spuren erkennen, Führungen für Kinder, 10.30, 13 und 16 Uhr), „Stadtarchäologie“ (Bodenfunde und ihre Dokumentation, Führung, 11.30 Uhr), „Vergraben, verborgen, abgeworfen und wiedergefunden“ (über rätselhafte Relikte aus der NS-Zeit, Führung, 14.30 Uhr), „Die Goldmünzen aus Oedeme“ (über den rätselhaften Fund im Jahre 2014 von 217 Goldmünzen aus den Jahren 1831 bis 1910, Führung, 17 Uhr). Ganztägig – also 10 bis 18 Uhr– zu sehen sind die Sonderausstellungen über den Oedemer Goldfund und über Objekte der NS-Geschichte, Stichwort Provenienzforschung.
▶Das Ostpreußische Landesmuseum und das Brauereimuseum (gemeinsamer Eingang) haben am Sonntag von 12 bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Um 14 Uhr beginnt eine Führung durch das Brauereimuseum. Treffpunkt: Museumskasse. Im Ostpreußischen Landesmuseum ist außerdem die neue Fotoausstellung „Gesichter aus Kaliningrad/Königsberg“ des russischen Fotografen Juri Pawlov (20. Mai bis 18. Juni) zu sehen.
Pawlovs Ausstellung wird am Freitag, 19. Mai, um 18.30 Uhr eröffnet. Der Fotograf porträtierte zwischen 2012 und 2015 Menschen im Kaliningrader Gebiet. Mit seiner Bilderreihe versucht er die besondere natürliche Charakteristik der Einwohner dieser westlichen Exklave Russlands in ausdrucksstarken Momentaufnahmen widerzuspiegeln. Die Motive wählte der Fotograf nach dem Gesichtspunkt aus, einen möglichst vielseitigen Eindruck von den Bewohnern und Traditionen im heutigen Oblast Kaliningrad zu vermitteln.
▶Das Salzmuseum Lüneburg und die Theaterwerkstatt Kunst und Fertig laden Sie zu einem heiteren theatralen Museumsrundgang ein. Wie ist die legendäre Salzquelle überhaupt entdeckt worden? Welcher Aberglaube war mit dem Salz verbunden? Wie lief seinerzeit wohl eine Gerichtsverhandlung ab, wenn ein armer Sünder erwischt wurde, der Salz hatte stehlen wollen? Angekündigt sind Schauspiel, Gesang und die eine oder andere Slapstickeinlage. Aufführungen: Freitag, 19. Mai, 17 und 19 Uhr, Sonntag 11 und 14 Uhr. ff

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