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Harry Hansla bereitet schon mal alles vor, damit sich die Besucher im Scary House ordentlich gruseln. Foto: lz/be

Lüneburger Oktoberfest: Gruselspaß, Blasmusik und herzhafte Haxen

Lüneburg. Die Norddeutschen gelten gemeinhin ja als unterkühlt. Nun mag das Klischee auch auf viele Lüneburger zutreffen, doch mindestens einmal im Jahr wird es außer Kraft gesetzt, da werden selbst reservierte Gemüter zu echten Feierbiestern. Wer das mal hautnah erleben will, macht in den kommenden Tagen einen Bummel über die Sülzwiesen. Denn dort steigt von Freitag, 8. September, bis Montag, 11. September, das Lüneburger Oktoberfest – und im Bayernzelt wird dann wieder eifrig gejauchzt, gejohlt und geschunkelt.

70 Buden und Fahrgeschäfte werden aufgebaut

Schon jetzt herrscht reges Treiben auf dem Festgelände. 70 Buden und Fahrgeschäfte werden aufgebaut. Eine Achterbahn ist genauso dabei wie der klassische Musikexpress, eine Geisterbahn und die sich überschlagende Schaukel „Das Biest“. Kleinere Besucher kommen auf dem nostalgischen Kinderkarussell oder im Ufojet auf ihre Kosten, an Los- und Wurfbuden können Alt und Jung ihr Glück versuchen.

Jede Menge kulinarischer Angebote – von der Bratwurst über Zuckerwatte bis zu Crêpes – runden das Angebot ab. Geöffnet sind all die Buden und Karussells täglich von 15 bis 23 Uhr, am Sonnabend bereits ab 14 Uhr, am Montag, dem Lünepost-Aktionstag mit satten Rabatten, ist um 22 Uhr Schluss.

Lüneburg feiert Oktoberfest: Auftakt beim Zillertaler Abend 2016

Herzstück des ist das Bayernzelt

Herzstück des Oktoberfestes ist das Bayernzelt mit seinen 2000 Sitzplätzen innen und einem Biergarten mit 600 weiteren Plätzen. Hier setzt Festwirt Otto Fabricius auf bewährte Kräfte: Andreas Autengruber und sein Original Enzian Sextett sorgen an allen Tagen für zünftige Musik – im Wechsel mit Josefs Partyband. Zum Auftakt am Freitag lohnt sich der Blick gegen Himmel: Gegen 22 Uhr wird dort wieder ein Feuerwerk zu sehen sein.

Am Sonntag steht bereits ab 12 Uhr ein Frühschoppen auf dem Programm, wer es deftig mag, bekommt natürlich zur Maß Bier auch eine Haxe. Eine Comedy-, Gesangs- und Travestieshow beginnt am Sonntag gegen 19 Uhr.

Der Eintritt im Festzelt ist frei

Der Eintritt ist stets frei, und die Plätze im Zelt sind begehrt, Benno Fabricius aber verspricht: „Wir haben bewusst nur begrenzt Reservierungen angenommen, je nach Tag 50 bis 60 Prozent. Der Rest steht Spontanbesuchern zur Verfügung.“ Allerdings sei es gerade am Freitag und am Sonntag ratsam, früh zu kommen, um noch einen Sitzplatz zu ergattern.

Damit es bei aller Ausgelassenheit friedlich bleibt, ist die Polizei mit einer eigenen Wache auf dem Festgelände vertreten, darüber hinaus gibt es einen Sicherheitsdienst im Zelt. Dort wird es übrigens schon morgen feucht-fröhlich: Die Sparkasse feiert mit Kunden und geladenen Gästen ihren Zillertaler Abend.

Von Alexander Hempelmann