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Viele Lüneburger haben ihre Kreuze für die Bundestagswahl schon gemacht. Foto:lz/nh

Reger Betrieb im Briefwahlbüro

Lüneburg. Die Briefwahl in Lüneburg läuft bereits auf Hochtouren. „Rund 4000 Briefwahlanträge sind bereits fertig bearbeitet und versendet“, gibt Philipp He­seb eck vom Wahlorganisationsteam der Stadt einen Zwischenstand nach gut einer Woche Öffnungszeit des Briefwahlbüros. „Jeden Tag kommen viele neue Anträge bei uns an, bereits deutlich mehr als bei den vorherigen Kommunal- und Europawahlen.“

9300 Briefwähler beim letzten Mal

Ein sechsköpfiges Wahlteam der Verwaltung kümmert sich um die eingehenden Briefwahlanträge, es ist auf die hohe Nachfrage vorbereitet. Denn schon bei der vergangenen Bundestagswahl im Jahr 2013 hatten gut 9300 Lüneburger Wähler die Möglichkeit genutzt, schon vor dem Wahltag abzustimmen. Ähnlich viele könnten es auch diesmal sein. Insgesamt sind rund 60 000 Lüneburger bei der Bundestagswahl am 24. September wahlberechtigt.

Das neu eröffnete Briefwahlbüro ist in diesem Jahr erstmals im ehemaligen Stadtarchiv im Rathaus eingerichtet. Der Raum mit Terrazzo-Fußboden und Deckenmalerei wurde in den vergangenen Jahren aufwändig res­tauriert. Wer hier vorbeikommt, kann nicht nur seine Kreuze machen, sondern auch den schön hergerichteten Raum bewundern. Der Zugang zum Briefwahlbüro am Eingang E im Rathausgarten, Seite Waagestraße, ist mit einem neu gepflasterten barrierefreien Weg auch für Menschen im Rollstuhl, mit Rollator oder Kinderwagen gut zu erreichen. Das Büro ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

Wissenwertes für Briefwähler

Auf der Rückseite der per Post zugeschickten Wahlbenachrichtigungskarte finden die Wahlberechtigten einen vorgedruckten Wahlscheinantrag. Entweder kann man nun diesen Antrag ausfüllen, unterschreiben und in einem ausreichend frankierten Umschlag ans Briefwahlbüro schicken (Hansestadt Lüneburg, Rathaus/Wahlbüro, Am Ochsenmarkt, 21335 Lüneburg), oder den ausgefüllten Antrag faxen an die Nummer (04131)  3093166 beziehungsweise per E-Mail senden an wahlbuero@stadt.lueneburg.de. Zudem können die Wahlunterlagen online beantragt werden, die Informationen dazu stehen auf der Wahlbenachrichtigungskarte. Die Wahlscheine können bis zum 18. September, 18 Uhr, hier beantragt werden .

Wichtig ist, dass der Antrag folgende Angaben enthält: Familienname, Vorname, Geburtsdatum und Wohnanschrift, außerdem die Anschrift, an die die Unterlagen geschickt werden sollen, wenn diese von der Wohnanschrift abweicht. Für den Fall, dass die Unterlagen ins Ausland verschickt werden sollen, muss noch die Angabe des Staates hinzugefügt werden.
Außerdem gibt es die Möglichkeit, mit der ausgefüllten und unterschriebenen Wahlbenachrichtigungskarte sowie dem Personalausweis oder Reisepass direkt im Briefwahlbüro im Rathaus vorbeizugehen. Es ist dann möglich, dort den Stimmzettel auszufüllen oder auch die Wahlunterlagen mit nach Hause zu nehmen.

Ganz gleich, ob die Wahlscheinanträge schriftlich, per Fax oder online angefordert werden: Die Stadt schickt den Antragstellern die Briefwahlunterlagen zu. Telefonische Anträge sind ebenso wie Anträge per SMS nach den gesetzlichen Bestimmungen unzulässig.

Wichtig ist: Die roten Wahlbriefe müssen samt Inhalt rechtzeitig bis zum Wahltag, 24. September, um 18 Uhr bei der auf dem Wahlbrief angegebenen Stelle (Landkreis Lüneburg) eingehen. sp