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Bauingenieur Günter Schmidt stellt die Nachhaltigkeit des neuen Zentralgebäudes auf dem Campus der Leuphana infrage. Foto: lz/t&w
Bauingenieur Günter Schmidt stellt die Nachhaltigkeit des neuen Zentralgebäudes auf dem Campus der Leuphana infrage. Foto: lz/t&w

Libeskind-Bau „Keinesfalls preiswürdig“: Bauingenieur stellt Nachhaltigkeit infrage

Lüneburg. Den Nachhaltigkeitspreis hat die Leuphana mit ihrem Libeskind-Bau nicht verdient. Das findet zumindest Günter Schmidt. Der Bauingenieur führt einen baubio­logischen Betrieb in Mechtersen. Das Gebäude hat der 68-Jährige bei öffentlichen Führungen während der Bauphase oft besichtigt. Dass die Universität nun von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis für die Auszeichnung „Nachhaltiges Bauen“ nominiert wurde (LZ berichtete), kann er nicht verstehen. „In den Planungen für das Gebäude waren einige nachhaltige Aspekte enthalten, aufgrund von finanziellen Problemen wurde vieles aber nicht umgesetzt. Der Nachhaltigkeitsanspruch ist hinten runtergefallen.“

Erdölbasierte Farben, Styropor und Mineralwolle

Eine Situation hält Schmidt für sinnbildlich: Bei einer Veranstaltung im Museum habe Projektleiterin Susanne Leinss einen Vortrag gehalten. Dort hat der Ingenieur konkret nachgefragt, warum statt Naturfarben erdölbasierte Produkte verwendet wurden. Sie habe das mit den Kosten begründet. Schmidt weiß aus seinem Betrieb, dass Naturfarben nur etwas teurer als konventionelle Farben sind. „Das hätte in dem Gebäude Mehrkosten von etwa 20.000 Euro bedeutet. Das ist für mich bei den riesigen ökologischen Vorteilen kein Argument.“ Erdölbasierte Farben würden oft Kunststoffe enthalten, die unangenehm ausdunsten und zu einer elektrostatischen Aufladung führen. „Außerdem sind konventionelle Farben teilweise nur als Sondermüll zu entsorgen, während Naturfarben in geringen Mengen auf den Kompost gekippt werden können.“

Für den Mechtersener beinhaltet Nachhaltigkeit drei Kernpunkte: Dass Herstellung, Anwendung und der mögliche Abriss eines Gebäudes nicht der Natur und den Menschen schadet. Die Leuphana habe in allen Bereichen Fehler gemacht. Bei der Herstellung seien schon „tonnenweise Dämmstoffe aus harter Chemie“ verwendet worden, beispielsweise Styropor und Mineralwolle. „Diese Produkte sind als Sondermüll zu entsorgen, Styropor wird teilweise nicht mehr angenommen, weil es sich nicht vernünftig recyceln lässt“, erklärt der Fachmann. Auch gebe es inzwischen durchaus „hervorragende Naturdämmstoffe“, die in allen Zwischenwänden hätten eingebaut werden können.

„Tonnenweise Dämmstoffe aus harter Chemie“

Kritik übt er auch am Erwärmungs- und Belüftungssystem. So sei heute eine Wandtemperierung ein probates Mittel in Großgebäuden. Dabei werden Heizungsrohre in den Wänden verlegt, diese werden somit zu Wärmestrahlungsflächen. Die Leuphana erwärme ihre Räume aber durch Luft. „Das ist nicht gut für die Schleimhäute, auch wird so Staub aufgewirbelt.“ Zudem sei die Gefahr größer, dass Bakterien ins Gebäude getragen würden. „Und die Warmluftheizung ist nicht besonders energieeffizient.“

Auch die schaltbaren und selbst verdunkelnden Fenster, für die sich die Hochschule so rühmt, hält Günter Schmidt keinesfalls für nachhaltig. „Die Scheiben filtern für den Menschen entscheidende UV- und Infrarotspektren heraus, sie sind für die Hautorganismen wichtig“, betont er.

Der Experte schlussfolgert, dass die Leuphana bei ihrer Ankündigung, ein nachhaltiges Gebäude bauen zu wollen, keinen echten inneren Anspruch verfolgt hat. Erschwert worden seien die Arbeiten durch das „riesige Bauvolumen“ und den „gequetschten Zeitrahmen“. Aber schon bei kleinen Dingen wie Materialien hätten die Verantwortlichen mehr auf die Nachhaltigkeit achten können. „Das Gebäude wurde für Studenten gemacht, da ist es doch das Mindeste, dass sie eine Hülle bekommen, die in Ordnung ist.“

Die Uni mag auf die Kritik nicht eingehen

Die Leuphana möchte sich zu der Kritik nicht äußern, ihr Pressesprecher Henning Zühlsdorff lässt ausrichten, dass die Uni es „nicht für besonders zielführend“ halte, dass sich die LZ mit einem Bauingenieur über Details des Nachhaltigkeitskonzeptes der Leuphana austausche. Zu den ausführlich begründeten Vorwürfen sagt er lediglich: „Natürlich können auch sehr gute Konzepte im Detail immer noch verbessert werden. Sicherlich gilt dies auch für unser Projekt. Insgesamt ist unser Nachhaltigkeitskonzept aber anerkanntermaßen wegweisend, wie die Nominierung für den Preis zeigt.“

Von Anna Paarmann

19 Kommentare

  1. Die Leitung der Leuphana zeigt sich erneut in ihrer bekannt arroganten Art kritikresistent. Das ist einfach nur abstoßend.

    • Das Leuphana-Präsidium versammelt eine Kundschaft um sich herum, die in einem erheblichen Maße in geschlossenen Kommunikationsräumen agiert, sich wechselseitig der selbstbestellten Relevanz von Informationen versichert und aufgrund der darauf abgefragten korrespondierenden Informationen oder Kommentare ein Weltbild festigt, das – wenn es mit externen Informationen aus der ,alten‘ Medienwelt konfrontiert wird – die erstaunliche, aber ,subjektiv plausible‘, reflexhafte Kritik erzeugt, das alles sei gelogen. Lügenpresse.

      Siehe dazu auch: https://jj12.wordpress.com/2017/08/20/die-filterblase-ein-leidiges-modethema/

  2. Dass Dr. (HSG) Spoun über Pressesprecher (His Masters Voice) Henning Zühlsdorff „ausrichten lässt“, er, der Präsi, halte es „nicht für besonders zielführend“, dass sich „die LZ mit einem Bauingenieur über Details des Nachhaltigkeitskonzeptes der Leuphana austausche“, ist nachvollziehbar. Denn die sogenannte „Nachhaltigkeit“ des überteuerten Libeskind-Palastes, eine inhaltsleere Gummivokabel, war nie mehr als ein Phrasenbaustein in der Reklamepropaganda zur Übertölplung von Geldgebern, bei denen buzzword-gesättigte Umweltschutzlyrik verfängt. Solche Wahrheiten hört der sanktgallige Marketingmann natürlich nicht gerne herumerzählt. Und was die Nominierung bei der sogenannten „Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis“ betrifft, so braucht man sich nur klar zu machen: Dr. Volker Meyer-Guckel, der Leuphana Stiftungsratsvorsitzende ist stellvertretender Generalsekretär und Mitglied der Geschäftsleitung der Berliner Lobbyistenvereinigung, die sich „Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft“ nennt. Deren wichtigstes Mitglied ist die mächtige sogenannte „Bertelsmann Stiftung“, die wiederum mächtiger „Institutioneller Partner“ bei der sogenannten „Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis“ ist – ebenso übrigens wie das Bundesministerium für Bildung und Forschung, dem (noch) Frau Dr. Wanka vorsteht, die zu ihrer Zeit in Hannover bekanntlich – neben Herrn Althusmann – zu den lautesten „Förderern“ des Lüneburger Millionengrabes gehörte.

  3. Der Herr Bauingenieur hat das Gebäude bei „öffentlichen Führungen“ besichtigt. Aha. Das qualifiziert natürlich in besonderer Weise. Der Beitrag hat auch natürlich nichts damit zu tun, dass Herr Schmidt für die Grünen im Gemeinderat von Mechtersen sitzt. Kostenlose Wahlpropaganda nennt man sowas. „P“ wie Papierkorb.

  4. Interessant, dass von Spoun wieder mal keine Argumente kommen. In geschlossenen Systemen (Blasen / Echokammern) werden die Kritiker denunziert – nicht widerlegt. An der Leuphana ein zehn Jahre lang eingeübtes Schema des Verzichts auf Begründungen zugunsten von Ignoranz und Überwältigung durch Reklame und Spektakel der Selbstbeweihräucherung.

  5. Ich sage, fertig bauen das Millionending, in ein bis zwei Jahren dann einziehen, weiter intensiv an einem Nutzungskonzept arbeiten, Maschinenpark für die Ingenieure in den Raum der Stille, den Keller nach Möglichkeit wasserfrei halten, hin und wieder übers Bezahlen nachdenken! Wenn alles nicht hilft, an Hoppe verschenken und ¡Vamos!

  6. Ich durfte vor nun gut 25 Jahren mit meinem damaligen Partner, Peter von Mansberg, der sich mit Äußerungen zu der aktuellen Bautätigkeit vornehm zurückhält, alle Neubauten der „Leuphana“ planen, die Hörsäle mit dem zentralen Verbindungsgang, die Bibliothek und die Mensa.
    Wir haben seinerzeit, wie stets bei unseren Projekten, mit Achtsamkeit und Respekt vor dem Ort und den Menschen geplant, was dem Büro Mansberg+Wiskott+Partner damals zum Beispiel für den Neubau der Kreisverwaltung einen BDA-Preis brachte. Das war – und ist – die Grundregel für „nachhaltiges Bauen“. Unsere Neubauten fügen sich in das Gebiet der ehemaligen Kaserne ein, aber bringen mit ihrer Offenheit und Leichtigkeit eine ganz neue Identität an diesen Ort. Genau das machte die Leuphana vom Start zu einer der beliebtesten Universitäten der Republik. Peter Mansberg zitierte gern den Architekten und Schriftsteller Max Frisch, der sagte: „Das Haus ist gut, es macht keine Faxen“. Ich habe dem Christopher Alexanders „human level“ hinzugefügt, das Gefühl, ob ein Ort mit dem hinzugefügten Bauwerk in Balance ist oder nicht. Ein weiteres Kriterium des Respekts betrifft das zur Verfügung gestellte Budget für ein Projekt. Dies haben wir damals absolut eingehalten. Sämtliche Neubauten waren im Übrigen etwa so teuer, wie das neue Zentralgebäude allein. Dieses missachtet jedoch die genannten Kriterien zutiefst. Es macht völlig irrsinnige Faxen, respektiert den Ort in keiner Weise, sondern vergewaltig diesen und einen Respekt vor dem Budget hat es offenbar nie gegeben. Auch der große Architekturkritiker Manfred Sack hätte das Zentralgebäude als „groben Unfug“ klassifiziert, möglicherweise auch als „gebaute Umweltverschmutzung“. Mit Nachhaltigkeit hat es in keiner Weise zu tun.
    Dieses soll keine beleidigte Kollegenschelte sein, ich selbst habe dieses Metier bereits 1998 hinter mir gelassen und bis 2013 mit dem IZNE (Interdisziplinäres Zentrum für Nachhaltige Entwicklung) der Universität Göttingen gearbeitet. Bezüglich einer Bewertung zu Nachhaltigkeit fühle ich mich daher ausreichend kompetent.

    • Bravo, lieber Herr Marx,

      »der große Architekturkritiker Manfred Sack hätte das Zentralgebäude als ›groben Unfug‹ klassifiziert, möglicherweise auch als ›gebaute Umweltverschmutzung‹. Mit Nachhaltigkeit hat es in keiner Weise zu tun.«

      Das nenne ich aber einmal ein schneidiges Votum! Meines Erachtens auch ein berechtigtes.

      Ähnlich geradeheraus hat bisher nur Herr Kevin Schnell geurteilt. Übrigens in der Auseinandersetzung mit dem jüngeren von Mansberg, welcher »das Kontrastive« gegen »das Harmonische« ausgespielt hat, ohne allerdings sagen zu können, warum es nur die Extreme geben sollte und wo die Grenze verläuft, an der Provokationen sich in Jahrmarktsspektakel, Kitsch oder eben in (semantischen) Müll verwandeln. (Auch die gelungene Dissertation Ihres ehemaligen Referenten für Hochschulbau im Niedersächsischen
      Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Dipl. Ing. Klaus Flebbe spielt in der Auseinandersetzung eine Rolle.) → https://www.landeszeitung.de/blog/blog-jj/384915-rund-100-millionen-kostet-der-libeskind-bau-und-das-land-zahlt#comment-74830

    • Der Leuphana und bei dem Bau geht es gar nicht um Nachhaltigkeit sondern nur um das Etikett Nachhaltigkeit. Das ist der feine Unterschied. Genau dieses Denken spiegelt sich schon bei der Auswahl des Architekten Libeskind wieder und bei der Dimension und Gestaltung des Gebäudes. Das Gebäude soll einen Anschein erwecken und einen Eindruck hinterlassen, erst nachrangig eine Funktion erfüllen. Der Preis des Gebäudes soll sicherlich im Nebeneffekt noch zur Systemrelevanz des Unistandort Lüneburg betragen, je höher je unwahrscheinlicher ist die Standortfrage. Das zur Nachhaltigkeit auch Unterhaltungs- und Erhaltungskosten gehören wurde sicher auch nicht bedacht. Für Wartungs- und Reparatur arbeiten wird man sicherlich Spezialfirmen benötigen, zum Putzen Fassadenkletterer und zum Glübbirnenwechsel Hebebühnen. Bin gespannt, was der erste Graffiti aus der Fassade macht und wie ansehnlich der Grauton im Alterungsprozess aussieht.

  7. @ E. Volker Marx

    Der Libeskind-Bau ist primär ein Denkmal der Verlogenheit. So sehe ich das. Mit diesem „Projekt“ hat vor elf Jahren das Gefasel, die Marktschreierei, das Hochstaplerische und die methodische Unaufrichtigkeit in Lüneburg Einzug gehalten. Merkwürdig genug, dass auch der andere Reklamekitsch, die Telenovela Rote Rosen, im November 2006 begonnen hat, das Selbstbild einflussreicher Hansestädter ins Pathologische zu verschieben. Der monumentale Schrotthaufen am Bockelsberg ist das extreme Pendant zum gebührenfinanzierten Psychomüll im Mittagsfernsehen: Wird hier ALLES ausgesprochen, wird dort NICHTS gesagt. Doch beide, die Filmchen- genauso wie die Gebäudemacher, sabbeln ununterbrochen, begleiten ihre Produktionen mit einem betäubenden Lärm von Werbung, PR-Events und Pressemitteilungen über Publikumszahlen und – meist eigenhändig eingefädelte – Preisverleihungen. Ihr Mantra lautet: Bedeutung schafft Öffentlichkeit und Öffentlichkeit schafft Bedeutung. Die ersten erschwatzen eine Traumwelt, die anderen wollen Sie uns einreden. Die Tatsachen werden beim permanenten Aufmerksamkeitsmanagement schlicht ignoriert. Ein Zentralgebäude, das weder funktional noch wirtschaftlich oder ökologisch den elementarsten Anforderungen an einen Zweckbau der Zivilgesellschaft im 21. Jahrhundert entspricht, wird solange mit immerdenselben, aber frei erfundenen lobhudelnden Helden- und Schmeichelgeschichten besungen, bis deren unablässige Wiederholung, so scheint die Hoffnung, aus Herbeigetragenem etwas Dazugehörendes macht. Der unseligen Bauhistorie selber wie auch den verzweifelten Versuchen, dessen Ergebnis einen plausiblen Sinn zu erfinden, liegt der konstruktivistische Aberglauben zugrunde, die Wahrheit sei allein ein Resultat der Wahrnehmung, die es entsprechend zu trimmen und zu konditionieren gelte. Im Bereich der Hochschulkonzepte hat dieser von Kant nichts ahnende Primitivkantianismus uns eine armselige Trümmerlandschaft beschert, welche zwischen Bildung und Ausbildung nicht mehr zu unterscheiden vermag, und am äußersten Rande des Roten Feldes einen gigantischen Architekturtrümmer, der „ICH“ – „ICH“ – „ICH“ in die Welt schreit, und um welchen mit atemloser Hektik ein geradezu lachhafter Stuss von Inspirations-, Interaktions-, Innovations- und Interventionsmärchen herumphantasiert wird: http://zentralgebaeude.leuphana.de/

  8. Hallo Herr Marx, der Libeskind-Protzbau ist ein Fass ohne Boden. In jeder Hinsicht. Vom Architekten Max Frisch hat dort noch keiner der Insassen jemals gehört. Und Peter von Mansberg halten die da für den Kosenamen von Friedrich, dem Event- und Theaterdramaturgen.

    • Schon alleine „ein Fass ohne Boden“ … weil ein Sicherheitsdienst Tag&Nacht das gute Stück bewacht. Sind diese „Unterhaltskosten“ vorher eingeplant gewesen ?

  9. Super Beiträge zum Audimax-Unfug hier.

    • Ich sage auch mal danke für die interessanten Beiträge!

      • Ja, der Libeskindbyzantinismus. Eine Farce ohne absehbares Ende. Wenn man Lächerlichkeit als Markenkern des Bockelsberger Spoun-Komödchens wollte, ist der Erfolg unbestreitbar.

  10. Der Libeskind-Bau ist primär ein Denkmal der Verlogenheit. So sehe ich das, schreibt Andreas Maier. So sehe und emfinde ich das auch. Leider. Es schüttelt mich mittlerweile nur noch, wenn ich von dem eitlen Geschäftsführer und seinem angeberischen Hochschulpanzer höre oder lese. Wie irgend jemand einen Klotz aus 2.750 Tonnen Stahl und 14.000 m³ Beton über einer Grundfläche von 4.700m² „nachhaltig“ sollte nennen können, will mir nicht in den Kopf.

  11. Der Brutkasen an der Schaumschlägertwiete Numero Uno sollte in „Spouns nachhaltiges Kellerbad“ umgetauft werden. Dass oben drüber ein gezinkter Tanzpalast steht, kann den Feierbiestern aus den umliegenden Studierendenwohnheimen doch nur recht sein.

  12. Preiswürdig? Nein! Preiswütig? Ja!