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Konstantin von Notz
Zu Besuch in Lüneburg: Dr. Konstantin von Notz (Mitte), Sprecher für Netzpolitik und stellvertretender Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag, mit den beiden Geschäftsführern Patrick Pietruck (links) und Sebastian Loock (rechts) von der Online-Agentur web- netz. Foto: web-netz/Kevin Nöst

von Notz: Deutschland erkennt digitalen Wandel zu spät

Lüneburg. Deutschland hinkt beim digitalen Wandel hinterher, findet Dr. Konstantin von Notz, Sprecher für Netzpolitik und stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bundestag. In Lüneburg sprach der Politiker jetzt mit Unternehmen und Verbänden aus der Region über den digitalen Wandel und die Chancen für den Mittelstand.

Vertrauenskrise biblischen Ausmaßes

„Wir sind in Deutschland sehr spät dran zu erkennen, wie weit der Wandel ist. Wenn ich zum Beispiel Lebensmitteleinzelhändler frage, wie sie auf das Angebot der Lebensmittellieferung von Amazon reagieren wollen, verstehen manche die Frage gar nicht“, sagte der 46-Jährige.

In der Veranstaltung der Lüneburger Web-Netz Agentur ging es auch um den Breitbandausbau in ländlichen Regionen sowie Fachkräftemangel und Datenschutz. Besonders kritisierte von Notz das mangelnde Vertrauen im Netz hervor: „Wir haben eine Vertrauenskrise biblischen Ausmaßes.“ red

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