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Wahlkreis 37 Lüchow-Dannenberg – Lüneburg

Bundestagswahl 2017 Erststimmen

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Vorläufiges Gesamtergebnis nach 284 von 284 Wahlbezirken (21.42 Uhr)

Vorläufiges Gesamtergebnis nach 284 von 284 Wahlbezirken (21.42 Uhr)


Bundestagswahl 2017 Zweitstimmen

Bundestagswahl 2017 Zweitstimmen


FOTOGALERIE

Vorläufiges Gesamtergebnis Landkreis Lüneburg

Vorläufiges Gesamtergebnis Landkreis Lüneburg


Vorläufiges Gesamtergebnis Hansestadt Lüneburg

Vorläufiges Gesamtergebnis Hansestadt Lüneburg


Eckhard Pols (CDU)

Julia Verlinden (Grüne)

Vorläufiges Gesamtergebnis Gemeinde Adendorf

Vorläufiges Gesamtergebnis Gemeinde Adendorf


Vorläufiges Gesamtergebnis Samtgemeinde Bardowick

Vorläufiges Gesamtergebnis Samtgemeinde Bardowick


Vorläufiges Gesamtergebnis Stadt Dannenberg

Vorläufiges Gesamtergebnis Stadt Dannenberg


Vorläufiges Gesamtergebnis Samtgemeinde Ilmenau

Vorläufiges Gesamtergebnis Samtgemeinde Ilmenau


Vorläufiges Gesamtergebnis Samtgemeinde Ostheide

Vorläufiges Gesamtergebnis Samtgemeinde Ostheide


Edzard Schmidt-Jortzig (FDP)

Vorläufiges Gesamtergebnis Samtgemeinde Elbtalaue

Vorläufiges Gesamtergebnis Samtgemeinde Elbtalaue


Vorläufiges Gesamtergebnis Landkreis Lüchow-Dannenberg

Vorläufiges Gesamtergebnis Landkreis Lüchow-Dannenberg


Vorläufiges Gesamtergebnis Samtgemeinde Amelinghausen

Vorläufiges Gesamtergebnis Samtgemeinde Amelinghausen


Hiltrud Lotze (SPD)
Gunter Runkel (AfD)
Tanja Bauschke (Grüne), Mitglied im Kreistag, sagt, dass Deutschland die Quittung für den Umgang mit der Flüchtlingsthematik bekäme. „Die CDU kriegt, was sie verdient hat, sie hat die AfD bedient.“ Eine Jamaika-Koalition käme für sie persönlich nicht in Frage, „schon gar nicht, wenn ich die Vita von einem Lindner lese. Der führt sich zurzeit als der Retter der Republik auf.“
Update 20.35 Uhr: Julia Verlinden (Grüne) sitzt zurzeit im Zug aus Hannover, sie wird gegen 21.15 Uhr im Mälzer erwartet.

Vorläufiges Gesamtergebnis Samtgemeinde Gellersen

Vorläufiges Gesamtergebnis Samtgemeinde Gellersen


Vorläufiges Gesamtergebnis Samtgemeinde Scharnebeck

Vorläufiges Gesamtergebnis Samtgemeinde Scharnebeck


Vorläufiges Gesamtergebnis Samtgemeinde Dahlenburg

Vorläufiges Gesamtergebnis Samtgemeinde Dahlenburg


Vorläufiges Gesamtergebnis Stadt Bleckede

Vorläufiges Gesamtergebnis Stadt Bleckede


Vorläufiges Gesamtergebnis Stadt Hitzacker

Vorläufiges Gesamtergebnis Stadt Hitzacker


Die größten Überraschungen für Oliver Kraemer, Sprecher des Kreisverbands der Grünen, sind die aktuellen Ergebnisse der SPD und der AfD. Die Sozialdemokraten habe er stärker gesehen. Zu der AfD sagt er: „Das ist eine Katastrophe und wirklich traurig für Deutschland.“ Nun sei es die Aufgabe aller Parteien zu schauen, woran es gelegen habe.

Vorläufiges Gesamtergebnis Gemeinde Amt Neuhaus

Vorläufiges Gesamtergebnis Gemeinde Amt Neuhaus


Detlev Schulz-Hendel (Grüne), Direktkandidat im Wahlkreis Lüneburg für den Landtag: „Es schockiert mich richtig, dass Rechtsradikale und -populisten in den Bundestag einziehen werden. Das wird unsere Gesellschaft verändern. Wir müssen alles daran setzen, dass sich das in Niedersachsen nicht wiederholt.“

CDU-Kandidat Eckhard Pols zum bisherigen Abschneiden der Grünen Kandidatin Julia Verlinden: „Sie muss ein gutes Wahlergebnis bringen, immerhin steht sie auf Platz der grünen Landesliste.“

CDU-Kandidat Eckhard Pols zum bisherigen Ergebnis des FDP-Kandidaten Dr. Edzard A. Schmidt-Jortzig: „Ich habe erwartet, dass er ein starker Kandidat ist.“

Hiltrud Lotze (SPD) kommt um 19.05 Uhr in die Krone und wird von den Genossen mit frenetischem Applaus begrüßt. Sie sagt, es sei ein „beschissener Abend“ für die SPD. Eine große Katastrophe sei das zweistellige Ergebnis der AfD. „Für die Demokratie ein bitterer Abend.“

„Da sitzt Edzard“, Frank Soldan, Stellvertretender FDP-Kreisvorsitzender, über Edzard Schmidt-Jortzig als um 18.38 die Sitzverteilung angezeigt wird und der FDP-Block erscheint.

Sebastian Heilmann, Wahlkampfmanager der Grünen: „Haben wir nicht die absolut genialste Kandidatin ever?“

Uwe Dorendorf, CDU-Kreisvorsitzender in Lüchow-Dannenberg und CDU-Landtagskandidat für den Wahlkreis Elbe (48), hofft, dass sich das Ergebnis der Bundestagswahl positiv auf die Landtagswahl auswirken wird. „Jetzt sollte jedem klar werden, dass die Landtagswahl eben noch nicht gelaufen ist“, sagt er.

Michèl Pauly (Die Linke): „Das Ergebnis wird für mich persönlich nicht reichen, wir liegen im Bereich der Wahlergebnisse 2013.  Es ist natürlich ein Schock, dass die Rechtsradikalen als drittstärkste Partei in den Bundestag einziehen, da muss man klare Kante zeigen. Jetzt beginnt der Kampf um den Landtag, vielleicht ist der Spuk schon am 15. Oktober vorbei.“

Karl Schütze (22), Juso-Mitglied: „Das ist ein bisschen surreal,  weil wir im Wahlkampf gutes Feedback hatten.  Es ist jetzt richtig als SPD in die Opposition zu gehen und der AfD nicht die Rolle der Oppositionsführung zu überlassen.“

Stephan Bothe (AfD) nach der ersten Hichrechnung: „Sensationell! Das geht noch hoch!“

Edzard Schmidt-Jortzig: „Tolles Ergebnis für uns. Die Freude wird getrübt durch das AfD-Ergebnis.“

Eckhard Pols (CDU) ist von den ersten Hochrechnungen nicht geschockt, aber überrascht. „Ich hatte mit 3,5 Prozent mehr für die CDU gerechnet, nun muss man abwarten, ob sich das stabilisiert. Da kann man mal sehen, was Wahlumfragen wert sind.“

Foto: ca

Um Punkt 18 Uhr beginnt das Auszählen der Stimmen der Briefwahl beim Landkreis. Carmen bendorf, Björn Mennrich und Barbara Butenschön leeren eine der Wahlurnen rund 730 Wahlzettel sind darin. Insgesamt gebe es 23 Bezirke, die so ausgezählt werden, sagt Vorstand Mennrich. Zur Stärkung stehen Würstchen und Butterkuchen bereit.

Oliver Kraemer, Sprecher der Grünen, zu der ersten Prognose, nach der seine Partei auf 9,5 Prozent kommt: „Wir haben schon so manche Überraschungen erlebt, deshalb sollten wir nicht zu früh in einen Freudentaumel verfallen.“

Ersten Ergebnisse für Lüneburg, Verlinden bei 10,63 Prozent. Kraemer zu den Gästen der Wahlparty: „Und man sieht: Die Lüneburger sind schlauer als der Bund, die AfD kommt hier nur auf 7,4 Prozent.“

Dr. Ties Möckelmann (FDP-Kreisgeschäftsführer FDP): „Zweistellig, das ist doch schon Mal ein Erfolg“

>>>Alle Wahl-Ergebnisse finden Sie hier

60 Kommentare

  1. Warum Jamaika-Koalition spätestens 2018 scheitern wird, wenn sie überhaupt entsteht, kann man im Kommentar der Grünen-Kreistagsabgeordneten Bausch lesen.

    Danke dafür, prägnanteste Zusammenfassung der Realitätsverweigerung der Grünen, die ich kenne.
    Wenn Frau Merkels Flüchtlingspolitik die AfD stark gemacht hat, dann – die Grünen waren die mit größten Unterstützer der Kanzlerin! – dann haben auch die Grünen die AfD stark gemacht.

    Nichts Anderes schreibe ich seit drei Jahren mittlerweile. Und vielleicht beginnen die Grünen, Vielfalt zu leben und zu akzeptieren, wenn jede/r achte Wähler/in in Deutschland 2017 nicht die bisherige Politik möchte. Einfach weiter mit Parolen „noafd“ oder (wie bei einer Gegendemo heute Abend in Berlin zu lesen) „Deutschland, Du mieses Stück Scheiße!“ oder Ablehnung von Koalitionen unter Verweis auf die Vita Politiker anderer Parteien ist einfach unreif und – unverantwortlich.

    Dogmen oder Diskurs. Vor dieser Wahl stehen jetzt die Grünen, wie auch die AfD und Linkspartei.
    Willkommen im Club.

    Das Ergebnis dieser Wahl ist hervorragend – es entlässt KEINE DER SIEBEN PARTEIEN aus ihrer jeweiligen Verantwortung!

    Die Bürger haben Vielfalt gewählt, weil sie vernünftige Ergebnisse erwarten, und es keine einzige Partei derzeit gibt, die überzeugend agiert. Also gibt es von allem etwas mit Chancen zur Rückkehr von Sachpolitik.

    Nur für Kanzlerin Merkel wird 2018 das letzte Jahr ihrer Amtszeit werden.
    Wer es bedauern mag, kann heute damit beginnen.

    Frau Bausch hat im Übrigen die Aufgaben nicht verstanden, die sich den Parteien stellen. Das nur am Rande.

  2. Viele AFD Wähler wissen gar nicht was sie ihrem Land damit angetan haben!!Für eine Protest Wahl hätte es genug kleine Demokratische Parteien gegeben!Es macht mich traurig das auch gerade Sozialschwache ihre Stimme der AFD gegeben haben sollen.
    Der AFD sind diese Menschen doch total egal!!!! „Arbeitslose sind doch selbst schuld und liegen dem Staat nur auf der Tasche“ so ist deren Meinung.Ich möchte nicht das es noch mal so etwa passiert wie 1933!!
    Die NSDAP kam auch erst ganz harmlos daher.
    Bitte keine starke AFD im Niedersächsischen Landtag!!!! Es gibt mehr als genug andere Parteien!!

  3. Björn Engholm

    Die SPD-Bundestagsfraktion hat jetzt die einmalige Chance, sich richtig zu verjüngen. Alle, die verdienstvoll Parteiarbeit gemacht haben, müssen in den Hintergrund treten. Wir haben in den kommenden zwei Jahren die Möglichkeit, eine komplett neue Generation Frauen wie Männer nach vorne zu schicken. Die soll man üben lassen, damit wir in vier Jahren vielleicht wieder die Regierung übernehmen können. Wir müssen wieder visionäre junge Leute finden und nicht solche, die aus Karrieregründen in die Parlamente gegangen sind. Und wir haben die Chance, endlich mal wieder gute Rhetoriker zu finden, die solide Reden halten können. Wir müssen uns verjüngen, neu aufstellen, mutig, innovativ und unkonventionell.

  4. Parteienvielfalt ist gelebte Demokratie. Es hilft nicht nur immer über die AFD zu schimpfen, wenn ca. 13 % aller Wähler mit der derzeitigen Politik der ,,Einheitsbrei“partei nicht einverstanden sind. Warum sollen die AFD-Wähler ihrem Land was antun? Meinungsfreiheit steht auch den mißliebigen Andersdenkenden und -wählern zu oder doch nicht?

    Konsequenz daraus ist, dass von allen eine vernünftige Bürgerpolitik mit realitisch umsetzbaren Konzepten etwa zu Digitalisierung, Renten, bezahlbarem Wohnraum, Integration etc. gemacht werden. Schönreden hilft nicht mehr. Handeln ist gefragt.

  5. Ich vermisse eine wichtige Nachricht:

    Welche Lüneburger Kandidaten sind denn nun im künftigen Bundestag, welche nicht?

    Ich weiß nur, dass Pols, den viele schon lange für abgemeldet halten wollten, direkt gewählt worden ist. Im Rat haben wir eine moderne, runderneuerte CDU, auf Kreis-, Landes- und Bundesebene die Lünegarnitur der Vorgestrigen.

  6. Liebe Mitdeutsche unter 30,

    wir müssen chatten. Die Alternative für Deutschland, die in den letzten vier Jahren langsam aus dem Nichts kam, zieht mit über 13 Prozent in den Bundestag. Der Schock sitzt tief. Ich habe seit gestern um 18 Uhr keinen Bissen mehr heruntergekriegt – #lowcarb #nocarbaftersix. Rassismus, Faschismus, Rechtsradikalismus: dafür steht die AfD. Wir kennen diese Begriffe, aber sie sagen uns nicht viel. Mit dem Dritten Reich haben wir nichts am Hut. Politisch nicht, und in Sachen #interiordesign sind die 50er ergiebiger. Auch modisch … sagen wir es so: Mit einer SS-Uniform von Boss würde man in der Kleiderkreisel-App keinen schnuckligen Blumentopf aus Bambus gewinnen. Höchstens erobern! Wie kann man Fremde hassen und daraus ein politisches Programm stricken? Wir #instatraveln um den Globus, halten unsere Eindrücke fest. Stories, die sich unsere Enkel später einmal anschauen müssen. Wir sind #loveroflife und wollen die ganze Welt umarmen. Doch wer wählt dann überhaupt den Haß der AfD?

    Die Antifa hat jahrzehntelang Rassismus bekämpft, damit ihr es nicht müßt

    Es sind die Alten. Immer die Alten! Wer wollte den Brexit? Die Alten. Wer hat Trump gewählt? Die Alten. Wer zahlt unsere Innenstadtmieten? Unsere Alten. Und wo sitzen die meisten Alten? Im Osten. In den „neuen“ Bundesländern, die schon älter sind als der Großteil von uns. Welpenschutz für alte AfD-Wähler? Es piept wohl!

    Ich bin 28. Ich stand nach der Wiedervereinigung auf der richtigen Seite (Westen). Wir sind zwischen 20 und 30. Wenn es nach uns ginge, hätte die AfD erst in 20 bis 30 Jahren etwas zu sagen. Wir müssen uns unser Land und unser Internet zurückholen, wir müssen Gauland jagen. Koste es Datenvolumen, was es wolle! Meine Aufmerksamkeit dürfte sich noch über eine gute Woche spannen. Und Eure?
    #REVOLUTION

  7. Puh, Oliver Kraemer: „Und man sieht: Die Lüneburger sind schlauer als der Bund, die AfD kommt hier nur auf 7,4 Prozent.“ Die Arroganz und Abgehobenheit von Kraemer spricht Bände. Als ob das Wahlverhalten etwas mit schlau (natürlich einer wie Kraemer) und dumm (AfD Wähler) zu tun hat. Wenn Kraemer meint, Politik ist eine Frage des Intelligenzquotienten können wir mit der Demokratie nochmal von vorne anfangen. Fehlt nur noch die Forderung, dass nur Menschen wählen dürfen, die so schlau wie Kraemer sind.

    • AfD-Wäler sind dumm! Die Meinung kann ich haben! Meinungsfreiheit!!! Für mich sinn Leute, die Leute wählen, die das Wälen un die Meinungsfreiheitt abschaffen wollen, dumm!!!! Dürrfen nuhr die AfD-Heinis andere dumm nenen unt für dumm verkaufen?? Die sagen, die wäler von den Rotgrünversüfften Plüschflaschenwerfern sint der krimmi nelle schwarze Block? Das wärn die Blödn, die immer weiter so wollen? So sint Kasteinecke und sein altes Ego „A. H.“ hier seit Wochen unter wegs: wer die autoritäre Revolte der neo-nationalpopulistischen Rechdsradikahlen nicht mitmachen will, der ist in euern Augen drin ein Schwachkoppf. Der will nich in einem neuen Deutschland aufwachen, in dem eine kleine Protesst Patei ohne idehn wie es denn nu weitergehn soll, ausser Angstmache, „sich ein Lant zurückholen“ will, dass sie NIE, NIE, NIE besessen hat, weil es ein solches Lant NIE, NIE, NIE gegebben hat. Der will nicht mit schießgewehr und Maulheldentum „die Umvolkungsmutti JAGEN“. Also Klaus, mal gaaaans lanksaaaahhhm mipm Dennunziehren hier!!! Der Kraemer hat eine Ansicht. Du unt Kasteinecke, ihr seit noch nicht die Blockwebel von dem neuen Reich, die andern verbieten können, eine Annsicht zu haben. Noch gipt es bundes weit die 87 % der nicht-AfD-Wäler, die nicht in jede Hose reinpüschern müssen, die Ihnen von dir oder dem alten Sexualwissenschaftler Runkel hingehalten wird. Aus deine Worte raus spricht sehr vie Arroganz und Abgehobenheit, Klaus, aber wenich Bereitschaft, ma anne eigene Nase dranne zu fassen und mit was anderes, was Hilfreiches un nicht nuhr was Neureiches umme schummericke Ecke drum herum hervohr zu kommen. Ma apwarten, wie lange du selbst Brau chst um zu Kapieren, was für Dösbaddel du gewähllt hast.

      • Inhaltlich super!! Rechtschreibung verbesserungsbedürftig.

      • Die Meinung können Sie haben, daher habe ich auch den Inhalt kommentiert und nicht das sie bzw. Kraemer eine Meinung haben. …Also, mal gaaaans lanksaaaahhhm mipm Dennunziehren hier!!! …Im übrigen wähle ich Liberal, damit sie sich beruhigen können, ich verteidige aber auch Menschen, die eine demokratische Partei gründen, um sich aus ihrer Sicht politischen Missständen auf demokratischen Weg entgegen zu stellen, auch wenn sie nicht meinen politischen Ansichten entsprechen. So verstehe ich Demokratie.

        • Klasse Konter Klaus

          Glücklicherweise kommt es ab und an doch mal vor, daß einen bestimmte Menschen mit unerwarteten Aussagen überraschen. So Sie, so neulich am Hauptbahnhof: – Ein junger, finster dreinblickender Mann murmelte zu seinem unscheinbaren Kumpanen, wie sehr er die »Scheiß-Kanaken« doch hasse. Auf den Einwand des Begleiters, daß »Kanake« aus dem Polynesischen stamme und einfach nur ein anderes Wort für Mensch sei, erwiderte er, daß er dies wisse, er sei aber Misanthrop.

          Mit völkischem Gruß

          Hagen Siegmann

    • „Fehlt nur noch die Forderung, dass nur Menschen wählen dürfen, die so schlau wie Kraemer sind.“
      Pikant ist in diesem Zusammenhang allerdings, das Parteispitzen der AfD schon vor Jahren öffentlich über die Aberkennung des Wahlrechts für Arbeitslose und Rentner diskutiert haben.

      https://andreaskemper.org/2013/04/15/afd-wahlrecht-fur-arbeitslose-abschaffen/

  8. . @ Moritz :
    Die Antifa hat jahrzehntelang Rassismus bekämpft, damit ihr es nicht müßt.
    .
    .. falsch , absolut falsch … Diese Ungleichbehandlung von LINKS und RECHTS wird nun ein Ende haben , dank an die AfD und genau davor habt ihr Angst . ANTIFA wurde durch die Politik unterstützt und finanziert.
    ANTIFA steht Krawall und Chaoten, das hat ANTIFA in Hamburg gezeigt , in Berlin usw. und am Sonntag.
    Und solche Menschen reden und schreiben von Demokratie ???? schämt euch !!!

    • @ Andy

      Wo hast du das denn her? Die AfD hat jahrzehntelang die Antifa unterstützt? Kann ja gar nicht sein! Die AfD, die gerade von ihrer eigenen Bundesvorsitzenden für rassistisch und rechtsradikal erklärt wird, gibts erst seit Februar ’13. Und jetzt löst sie sich schon wieder auf? Und versinkt in innerem Krawall und in organisatorischen Chaos. Und die „Ungleichbehandlung von LINKS und RECHTS wird nun ein Ende haben“? Was’n Quatsch! Die Rechtsextremen denken doch gar nicht daran, die Linken als Ihresgleichen zu behandeln! Wenn man mal von Sahra Wagenknecht absieht, halten Gauland und du doch alle Linken für Untermenschen, für „Chaoten“, wie du schreibst. Wie kannst du dann sagen, die Linke unterstützt euren Krawall in Hamburg und kommenden Sonntag in Berlin? Tut sie nicht! Krawall unterstützen? Ist das was Tolles für die AfD? Und solche Menschen reden und schreiben von Demokratie ???? schämt euch !!!

    • So, so,

      „ANTIFA wurde durch die Politik unterstützt und finanziert.“
      Ihr steile Behauptung werden Sie doch bestimmt auch mit Fakten untermauern können!?
      Nichtsdestotrotz ist die Antifa ein schlechtes Beispiel für Demokratie, denn für die sind alle „Rechts“ die nicht deren Meinung teilen, d.h. einschließlich gemäßigter und liberaler Kräfte!

    • Andy
      als verschwörungstheoretiker sind sie ganz groß. nun fangen sie doch mal an zu denken. wer bekommt die meisten spenden in unserem land? die Linke? und jetzt kommen sie nicht mit dem angeblichen alten sed-vermögen. wenn die linke vermögen hätte, könnte sie in deutschland anders auftreten und die medien mit ihren vorstellungen zuschütten. es würde ja dann bezahlt werden. die wirklichkeit sieht anders aus. die medien zuschütten, tun andere parteien und ihre lobbyverbände.

  9. Gabriele Hannemann

    Hallo Klaus,

    „Coco hat Probleme mit der Analdrüse, das riecht unangenehm. So macht sich Herrchen Günther Knoblauch [!] mit seinem Golden Retriever Mix auf zum Tierarzt, damit dieser das Problem quasi wegdrückt.“ (https://www.landeszeitung.de/blog/aktuelles/1083242-wenn-hud-und-katze-zum-doc-muessen)

    Soweit ist der „AfD-Staat“ zum Glück noch nicht wieder gediehen, daß das mit unliebsamen Meinungen auch geschieht, die Menschen wie Ihnen nicht passen.

  10. Der letzte Tweet des verstorbenen erzkonservativen FAZ-Herausgebers Schirrmacher: „@fr_schirrmacher 11. Juni 2014 / Bilanz des Krieges gegen den Terror: Der Irak fällt in die Hände von Leuten, die selbst AlKaida zu extrem sind.“

    Nachdem nun sogar Präzisionsgewehr-Petry und Pistolero-Pretzell die AfD verlassen, müsste da ein entsprechender Tweet nicht lauten: „Bilanz des Positionskrieges unter völkisch Nationalautoritären: Die Partei fällt in die Hände von Leuten, die selbst ihren Anführern zu extrem sind.“

    • „Die Partei fällt in die Hände von Leuten, die selbst ihren Anführern zu extrem sind.“

      So ist es wohl, wenn schon die Pistoleros das Weite suchen.

  11. Auch wenn Sie die Wahrheit mal wieder nicht hören/lesen wollen, daran ändert die aufgesetzt höfliche Haltung der Redaktion nichts.

    Den Wahlhelfern vielen Dank.
    Die Wahlbeteiligung war mit über 80% weit über dem Bundesdurchschnitt. In vielen Wahlbezirken um Lüneburg.
    Wesshalb gab es dazu noch keine Meldung?

  12. AfD hin oder her, aber wie manche Leute hier den Bogen überspannen und dumme Vergleiche zur NSDAP ziehen, ist wirklich erschreckend. Das ist, gelinde gesagt, ziemlich bildungsfern.
    Auch befremdet es mich, dass die „demokratischen Parteien“ in einen Chor einstimmen, mit einer Partei, die Stasispitzel, Kommunisten und linke Extremisten unter ihren Mitgliedern hat.
    Da stellt sich doch die Frage, ob man auf einem Auge blind ist (oder einfach das linke Auge zuhält) ?

  13. .. @ Frank …
    .. deinen Beitrag kann ich nur begrüßen, was viele aber in ihrer Wut verkennen , daß fast 2 Millionen Wähler von der CDU/CSU und fast 1 Million Wähler von der SPD abgewandert sind und die haben AfD gewählt , also sind dann doch in diesen Parteien CDU/CSU + SPD auch die Nazis , denn Nazis sollen ja die AfD gewählt haben und viele kamen aus den Altparteien und mal ganz abgesehen von dieser Wahl , der Bundestag bestehend aus CDU und SPD hat nach dem Krieg fast nur aus ehemaligen Mitgliedern der NSDA bestanden , aber das will man ja nun nicht mehr hören … Hauptsache man kann von den eigenen Fehlern ablenken und andere beschuldigen !!

  14. Wirklich erstaunlich, was „AfD-Kritiker“ hier abliefern, die sich dabei noch für was Besseres halten.
    Ganz offensichtlich fehlt es vielen am nötigen Demokratieverständnis. Es zählt wohl nur die eigene Meinung, während man den politischen Gegner, dem man scheinends nicht gewachsen ist, denuziert, diskreditiert und beleidigt.

    • .. @ Egi … .
      >>> was „AfD-Kritiker“ hier abliefern, die sich dabei noch für was Besseres halten.<<<
      .
      .. das ist so in Deutschland , ohne nachzudenken , ohne sich zu informieren , wird von den sogenannten "AfD-Kritikern" einfach alles nachplappert , was die Regierung und die Lügenpresse ihnen auftischt .. dann wird eine riesige Polemik losgelassen und nur die Fakten die fehlen ihnen , die hat man nicht …
      Jörges vom STERN hat es auf den Punkt gebracht !!!!
      "Die Stärke der AfD hat diese Regierung selber verschuldet !!!! "

  15. .. @
    Lüneburgerin 25. September 2017 at 05:53
    Die NSDAP kam auch erst ganz harmlos daher.
    ..
    .. richtig absolut richtig , anschließend waren sie im deutschen Bundestag nach 1945 in der CDU und SPD vertreten , schon wieder alles vergessen ???
    Was bitte hat die NSDAP mit der AfD zu tun ??? Dieses Rätsel werden sie wohl selber nie lösen können !!!

    • Andy
      rätsel? wie kommen sie darauf? die starke ähnlichkeit der afd mit der nsdap-nachfolge- partei npd ist doch frappierend und nicht zu übersehen. und dieses kommt nicht von ungefähr.

      • @Bruns

        Da Sie die Zeit nicht mitgemacht haben,können Sie dies wohl kaum behaupten. Die Erzählungen meines Opas hätten Ihnen die Augen geöffnet.
        Übrigens hat KEIN Gericht die Zulassung der AfD zur BTW verboten, oder Anlass gesehen, dies zu tun. Also handelt es ich um eine demokratische Partei in Deutschland.
        Oder meinen Sie bei der NSDAP wäre dies dann heute auch zugelassen gewesen,da die beiden ja für Sie mehr oder weniger gleich sind?

        Tragen Sie es doch mit Fassung, daß 1 Million Menschen in Deutschland von der CDU zur AfD gewechselt sind und sogar von der SED-Nachfolgepartei( die die „Mauer“ nicht bereut , aber gegen „Abschottung“ ist!) waren es wohl 480.000 Wähler.
        Man muss einfach verlieren können und sich eingestehen, daß Menschen gelernt haben und die Alternativlosigkeit einer Frau mit ihrer Partei ,für nichts weiter als Unsinn halten.
        Und ich garantiere Ihnen,es werden tagtäglich mehr.

        • Andreas
          mein vater wurde von den nazis gejagt. fällt ihnen was auf? tipp, gauland. ich komme mit konservativen demokraten bestens zurecht. besonders , wenn sie in der lage sind , zu sehen, wen es noch so gibt, wohlbemerkt in der eigenen partei. protestwähler der afd und davon sind es 60% sind entweder von allen guten geistern verlassen, oder sie sehen mangels informationen die lauernde gefahr nicht. adolf ist auch mit ca 30 % an die macht gekommen. es sind eben nicht die mehrheiten, die politik bestimmen.

  16. .. @ Klaus Bruns ..
    … na dann bin ich gespannt wo dazu die Fakten sind , aber bitte die Fakten und keine dumme Polemik , deine Polemik kennt man ja von dir , nur Getöse aber nix dahinter .. danke

  17. Klaus Bruns,

    man sollte „nicht in jede Hose reinpüschern, die einem von A. H. oder dem alten Sexualwissenschaftler Runkel hingehalten wird.“ Da hat Arno Ludwig unbedingt recht. Auch CSU-Mann Joachim Herrmann, der kein Bundestagsmandat erringen konnte, hat am Sonntagabend in der Elefantenrunde – völlig richtiger Weise – auf die Mitschuld der Medien am Erstarken der rechtsradikalen Spinner hingewiesen. (ich bin selber erstaunt, dass ich einer Type wie Herrmann hier zustimmen muss.)

    Das Problem ist, dass Werte, die für den gesellschaftlichen Zusammenhalt unerlässlich sind, außer Kurs geraten sind. Daran aber tragen auch wir, die Konsumenten von skandalösen Spektakeln, die Schuld. Ein Beispiel: Heute geht es denen am besten, die extensiv zu betrügen wissen. Wir sehen das in der Finanzwirtschaft und bei den Automobilkonzernen wie auch in der Politik und im Alltag. Ehrlichkeit ist kontraproduktiv geworden. Die AfD-Strategie der reinen, inhaltslosen „Provokation“ ist von deren „Führern“ aufgeschrieben worden. Das Dokument ist bekannt. Donald Trump ist das Vorbild. Dadurch sind Hass, Ressentiment, Rassismus, Aggressivität und die reine Zerstörungslust in einem Ausmaß in die politische Auseindersetzung zurückgekehrt, wie man das in der westlichen Welt seit dem zweiten Weltkrieg nicht mehr erlebt hat. Im Vergleich zu dem, was uns Gauland, Weidel, Meuthen und Höcke demnächst noch an Ungeheuerlichkeiten bieten werden, ist das keifende Gekläffe von A. H. und Norbert Kasteinecke bloß lächerlich. Aber immer kommt dazu: Wer die elementaren Regeln des Zusammenlebens verletzt, wird in den Medien auf den Sockel gehoben. Das gilt für Fussballstars und Politiker ebenso wie für Hochschulpräsidenten, Wirtschaftsmanager und Größen der Pop-Kultur. Manchmal macht man auf Empörung, aber in Wahrheit freut man sich über Klicks, Auflage und Einschaltquoten. Die Spirale der Verrottung geht weit, ist zynisch, und niemand weiß wirklich, wie ihr Einhalt zu gebieten sei.

    Mehr dazu: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/afd-im-bundestag-wie-der-rechtsruck-herbei-geredet-wurde-a-1169404.html

    • Werner Müller
      sie haben natürlich recht, schön, dass es aufgefallen ist. ich wollte nur anzeigen, wie einfach es der afd gemacht wird, dass man auf ihre themen eingeht und sie damit transportiert werden. das problem ist , einen mittelweg zu finden. wenn der klügere immer nachgibt, bekommt der dümmere immer recht. schmunzeln.

    • Achtung Werner Müller und Klaus Bruns! Nicht den Sack schlagen, wenn der Esel gemeint ist. Am Dienstagmorgen interviewte der Deutschlandfunk den AfD-Politiker André Poggenburg. Es ging um den Vorwurf der zunehmenden Radikalisierung der Partei. Der Moderator Mario Dobovisek fragte unter anderem, wie Poggenburgs Satz „Deutschland den Deutschen“ zu verstehen sei. Poggenburg meint, es handele sich um eine „ganz normale Aussage, wie ,Die Türkei den Türken‘.“ Darauf kann sich jeder Zuhörer seinen eigenen Reim machen.

      Ein Zuhörer war Béla Anda. Er war lange Jahre Politik-Chef der „Bild“-Zeitung und der Regierungssprecher von Gerhard Schröder. Anda kennt das Mediengeschäft – er kennt es als Journalist und als Politiker. Naheliegend wäre es für ihn gewesen, Poggenburg zu kritisieren. Denn der versuchte, eine rechtsradikale Terminologie als normalen Sprachgebrauch auszugeben.

      Anda kritisierte aber in einem Tweet nicht den AfD-Politiker, sondern den Deutschlandfunk. Es sei „schlimm genug, dass diese Äußerung kritikfrei im DLF abgelassen werden kann“. Auf Nachfrage wurde Anda noch auf Twitter deutlicher: „Man sollte endlich anfangen, diesem völkischen Dreck immer und immer wieder zu widersprechen, gerade im Staatsfunk.“ Die Aufgabe des „Staatsfunks“ definiert Anda als „aktive Gegenwehr gegen jedes völkische Gedankengut und Sprüche wie ,Deutschland den Deutschen‘“. Der „Staatsfunk“ soll nach Andas Verständnis also nicht mehr politische Kontroversen darstellen oder sie fragend verdeutlichen, sondern selbst Partei werden. Auf die Idee, das Interview zum Anlass für eine eigene Auseinandersetzung mit Poggenburg zu nehmen, kam Anda nicht. Seine Schelte galt dem Boten, nicht der Botschaft.

      Offensichtlich kennt nicht einmal mehr ein früherer Regierungssprecher den Unterschied zwischen Politik und Journalismus. Die AfD ist seit Sonntag die drittstärkste Partei in Deutschland. Journalisten berichten über sie. Die Interviews im Deutschlandfunk sind guter Journalismus: hart in der Sache und fair im Umgang. Andas Definition des „Staatsfunks“ hingegen bestätigt alle Vorurteile der Feinde einer offenen Gesellschaft, die Journalismus mit Propaganda gleichsetzen und den demokratischen Diskurs zerstören wollen. Etwas Gutes hat Andas Twitterei aber doch: Er macht die intellektuelle und politische Verwirrung deutlich, in die der Erfolg der AfD viele stürzt.

  18. . @ Manni ..
    >>> Wo hast du das denn her? Die AfD hat jahrzehntelang die Antifa unterstützt? <<<

    .. Schulbildung und auch lesen und nachdenken ist wohl nicht so deine Stärke. Na ja bei ANTIFA-Mitgliedern auch normal so. Bilde dich doch mal erst etwas , dann darfst du hier auch sinnvolle Beiträge schrieben.
    Die Politik hat ANTIFA nachweislich finanziell unterstützt , das sind die Fakten !!!

    • Hey Prinzessin,

      Fahr mal wieder runter, bevor du hier anderen den allgemeinen Bildungsstand aberkennst!
      Ich kann mich nicht erinnern das es in der Schule irgendwo das Thema gab:“Die politische und finanzielle Unterstützung der Antifa durch den Staat.“?
      Aber wir kommen der Sache mit den Fakten doch näher,oder?
      Wo kann ich denn selbst nachlesen, was Sie hier bloß behaupten?

  19. Sehr geehrte(r) Frau (Herr) Klaus

    Bleiben wir ruhig bei der höflichen Anrede, denn Sie sind keiner von den eingefleischten Dummrassisten unter den AfD-Wählern, die sowieso auf Ausländer und Minderheiten nur Hass verspüren. Solche Leute werden von mir nicht mit „Sehr geehrter …“ angesprochen. Nein, gehen wir davon aus, dass Sie keiner von denen sind, sondern das, was man – viel zu pauschal – „Protestwähler“ nennt.

    Um es gleich vorweg zu sagen: Dass Sie gute Gründe für Ihre Unzufriedenheit mit den etablierten Parteien haben, soll hier nicht bestritten werden. Aber glauben Sie wirklich, dass es sinnvoll ist oder Ihnen irgendetwas hilft, wenn Sie deswegen die sogenannte „Alternative für Deutschland“ wählen?

    Klar: Wenn Sie glauben, dass Ihre Probleme praktisch ausschließlich von den Flüchtlingen verursacht werden, dann sind Sie bei der AfD vielleicht richtig. Aber mal ehrlich: Ist Ihr Unbehagen an der etablierten Politik wirklich erst entstanden, als Angela Merkel vorübergehend die Grenze aufgemacht hat? Sind die politischen Entscheidungen, mit denen Sie unzufrieden sind, nicht lange vor dem Anstieg der Zuwanderungszahlen gefallen? Glauben Sie wirklich, dass die Kanzlerin für Sie mehr und Besseres getan hätte, wenn die Flüchtlinge nicht ins Land gekommen wären?

    Nehmen wir an, Sie sind ein Mann, denn bei Männern ist die AfD viel beliebter als bei Frauen. Sie haben vielleicht mal CDU gewählt, vielleicht auch SPD oder Linkspartei. Die haben am Sonntag in Mecklenburg-Vorpommern allesamt erheblich an „Ihre“ Partei verloren. Oder Sie kommen aus dem berüchtigten „Nichtwähler-Lager“, von dem die AfD mit Abstand die meisten ihrer Stimmen gewonnen hat.

    Nehmen wir weiter an, Sie sind ein einfacher Arbeiter oder arbeitslos. Oder Sie halten sich als Selbständiger mehr oder weniger mühsam über Wasser. Das nämlich sind die drei Gruppen, bei denen die AfD am meisten gepunktet hat. Und gehen wir davon aus, dass Sie unzufrieden sind: mit Ihrem Lohn oder erst recht mit der Abhängigkeit vom kargen Arbeitslosengeld; mit der Bürokratie, unter der Sie als Selbständiger leiden; mit den Steuern, die Ihnen für Ihr Einkommen zu hoch erscheinen und ja offenbar doch nicht investiert werden, um die Schlaglochstrecke vor Ihrer Tür auszubessern; mit der Krankenkasse, für die Sie ständig per Zusatzbeitrag draufzahlen sollen.

    Vielleicht spielt bei Ihnen auch Angst eine Rolle: vor noch mehr Stress, wenn Sie Ihren Lebensstandard wenigstens halten wollen; vor Armut im Alter; vor der europäischen Wirtschaftskrise, die ja nicht ewig an den deutschen Grenzen Halt machen kann und wenn nicht Sie, dann vielleicht Ihre Kinder trifft; vor Mietsteigerungen; vor Diebstahl, Terror und Gewalt.

    Sie haben ja recht: Vom Mindestlohn abgesehen, hat die Politik seit Jahren an all dem wenig zum Positiven geändert. Und wenn es auf Sie so wirkt, als würden sich die Parteien hier viel zu wenig unterscheiden, dann ist Ihnen nicht zu widersprechen.

    Nur: Warum sollte ausgerechnet die „Alternative“ die Alternative sein, von der Sie Besseres erwarten?

    Alles, was Sie sich wünschen – mehr Chancen auf gute Arbeit, weniger Steuern für die Mittelschicht, auskömmliche Rente, ordentliche Straßen, genug Polizei, sozialer Wohnungsbau, faire Verteilung der Kosten für die Gesundheit – kostet Geld. Und sicher: Auch Flüchtlinge kosten Geld. Gerade jetzt wurde gemeldet, dass die Sozialleistungen für Geflohene im vergangenen Jahr gut fünf Milliarden Euro betragen haben. Kein Kleingeld, wirklich nicht.

    Aber vielleicht leuchten Ihnen zwei Argumente ein. Erstens: Es wäre genug Geld da, um viele Verbesserungen zu bezahlen – auch, wenn eine hohe Zahl an Flüchtlingen kommt. Das Problem ist: Die regierenden Parteien wollen dieses Geld nicht mobilisieren. Und zweitens: Die AfD will genau das auch nicht. Sollte sie je regieren und sollte es ihr – unwahrscheinlich genug – gelingen, Deutschland gegen das Elend der Welt und die Flüchtlinge abzuschotten: Für Sie, den AfD-Wähler, gäbe es gerade dann ein böses Erwachen. Bei Ihnen würde das an den Flüchtlingen gesparte Geld so wenig landen wie die vorhandenen Überschüsse jetzt.

    Zum ersten Argument: Seit 15 Jahren hat es nicht nur Steuererleichterungen für Wohlhabende, Vermögende und Gutverdiener gegeben. Nein, die Frage nach einer gerechteren Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums ist vollkommen an den Rand unserer politischen Debatten geraten. Wehe, es kommt jemand auf die Idee, sich einen höheren Anteil des für Investitionen notwendigen Geldes am oberen Ende der Reichtumsskala zu holen! „Keine Steuererhöhungen!“, schreit es ihm entgegen, als wolle er normale Leute wie Sie stärker belasten.

    Und jetzt das zweite Argument: Genau daran will auch die AfD nichts ändern, im Gegenteil. Sie hält zwar am Mindestlohn fest, aber was die Staatsfinanzen betrifft, gilt bei ihr noch härter als anderswo die klassische neoliberale Regel: Steuern runter und Sparen, Sparen, Sparen.

    Schauen Sie doch mal ins Parteiprogramm! Um nur zwei Beispiele zu nennen: Die Vermögenssteuer, bisher ausgesetzt, soll ganz gestrichen werden. Und: Die Erbschaftssteuer soll nicht etwa so gestaltet werden, dass Unternehmer angemessen zahlen, ohne dass Unternehmen zugrunde gehen. Nein, bei der AfD wird sie abgeschafft. Wollen Sie wirklich, dass wohlhabende Bürgersöhne und -töchter (vor allem im Westen Deutschlands) künftig auch noch den Reichtum erben wie in einer Dynastie, ohne der Allgemeinheit von diesem „leistungslosen Einkommen“ irgendetwas abzugeben?

    Und was glauben Sie: Wo würde eine AfD-Regierung das Geld wieder einsparen, das der Staat durch ihre Steuerpolitik verliert? Bei den Migranten? Das würde sicher nicht reichen, selbst dann nicht, wenn man sie alle fernhalten würde. Abgesehen davon, dass selbst die AfD im Gegenzug die irgendwo in Nordafrika oder Nahost festgehaltenen Flüchtlinge mit ein paar Euro Steuergeld davon abhalten will, nach Europa zu kommen.

    Täte die Politik genau das, was die AfD nicht will, verteilte sie also den Reichtum nur etwas gerechter – dann würde das Geld ganz sicher reichen. Und zwar sowohl für die Flüchtlinge als auch für Sie und Ihre berechtigten Wünsche an die Politik. Wobei mit „für die Flüchtlinge“ keineswegs gemeint ist, sie mit Sozialhilfe zu versorgen und ansonsten sich selbst zu überlassen – was fast zwangsläufig zu Konflikten und Gewaltausbrüchen führt, vor denen Sie sich nicht zu Unrecht fürchten. Nein, das Geld würde – außer für Sie – auch dafür genügen, eine große nationale Anstrengung für die Integration zu finanzieren, die aus „Fremden“ ganz normale, sich bildende, arbeitende, Steuern und Sozialabgaben zahlende Mitglieder unserer Gesellschaft macht. Würde das den Salafisten, die wir so fürchten, nicht den Nachschub abschneiden?

    Ach ja, noch eins: Europa! Um nur ein Beispiel zu nennen: „Die AfD will die nationale Steuererhebungskompetenz beibehalten und befürwortet den Wettbewerb nationaler Steuersysteme“, steht im Programm. Erinnern Sie sich an die Sache mit Apple und Irland? An die lächerlich niedrigen Steuern, die Dublin dem Riesenkonzern abverlangt hat? Brüssel, die verhasste EU, hat dagegen interveniert. Allerdings nicht über das Steuerrecht, das ist in der Tat national, sondern über den Umweg des Beihilferechts. Der wirksamste Weg, so etwas zu verhindern, wären europäische Regelungen über Mindestsätze für Unternehmenssteuern – genau das, was die AfD nicht will.

    Zugegeben: Das alles ist viel komplizierter als die (allerdings unrealistische) Idee, Deutschland weitgehend dichtzumachen. Aber ist es nicht am Ende die bessere Alternative als eine selbsternannte „Alternative“, die in Wirklichkeit keine ist?

    Vielleicht wollen Sie ja gar nicht, dass die AfD irgendwann regiert. Vielleicht genügt es Ihnen ja einfach, den Etablierten eins auszuwischen. Aber bitte machen Sie sich nichts vor: Genau das treibt die anderen Parteien – dumm, wie sie oft sind – dazu, die AfD-Politik in Teilen zu imitieren.

    Warten Sie bitte nicht, bis Sie am eigenen Leib erfahren, was das für Sie bedeuten kann. Entdecken Sie die Möglichkeit wieder, bei den Flüchtlingen Ihrer humanen Ader zu folgen und gleichzeitig etwas für sich selbst zu tun. Gehen Sie vielleicht zur nächsten Demo gegen TTIP, um zu sehen, dass man (wie die AfD) gegen ungerechte Freihandelsabkommen, aber (anders als die AfD) für eine Welt der Offenheit und des fairen Austauschs sein kann. Schauen Sie mal im Parlament Ihrer Gemeinde, wer eine Idee dazu hat, mit Flüchtlingen zu leben und „trotzdem“ die Straßen zu reparieren. Schreiben Sie auf Facebook ruhig gegen Merkel, aber lassen Sie die Flüchtlinge in Ruhe. Die sind nicht schuld.

    Und vor allem: Wählen Sie sich (und mich) am 15. Oktober nicht noch unglücklicher!

    Mit freundlichem Gruß,

    Stephan

    • @Stephan

      Zitat:
      „Nehmen wir weiter an, Sie sind ein einfacher Arbeiter oder arbeitslos. Oder Sie halten sich als Selbständiger mehr oder weniger mühsam über Wasser. Das nämlich sind die drei Gruppen, bei denen die AfD am meisten gepunktet hat.“

      Ich wusste gar nicht,daß es so viele „Abgehängte“ und „ewig Gestige“ innerhalb der restlichen Parteien gab. Alleine der CDU nahm die AfD „1 Million“ Wähler ab.*schmunzel*

      https://www.welt.de/politik/deutschland/article169010727/Die-Waehlerwanderung-in-Bildern.html

    • Stephan
      ausgezeichneter beitrag. und so wahr. ob es helfen wird? so mancher kann keine wahrheit ertragen, er müsste sein weltbild verändern.

    • Danke für diesen Beitrag!

    • Merken sie eigentlich, dass Sie nur über Geld reden? Vielleicht sollten Sie sich mal mit dem kulturellen und religiösen Wandel der in diesem Land gerade angeschoben wird auseinandersetzen und die Mentalitäten beobachten, die sich hier ausbreiten und verankern.
      Sie könnten sich auch mal mit den Verlust der staatlichen Souveränität und Freiheit auseinandersetzen, die die Euro- und EZB Politik verursachen, die dazu geführt hat, dass unser Land erpressbar wurde.

      • Klaus, merken sie eigentlich, dass Sie nur Unsinn reden?

        Wenn einer auf Ihre Formkritik (am 26. September 2017 at 06:51 Uhr monieren Sie „Arroganz und Abgehobenheit“) mit Formkritik reagiert (Arno Ludwig am
        26. September 2017 at 12:19 Uhr), mahnen Sie die Diskussion von Inhalten an.

        Wenn einer wie Stephan ein Füllhorn substantieller inhaltlicher Kritik vor Ihnen ausschüttet, beklagen Sie die Form und wollen andere Inhalte dikutieren.

        Sie sind – mit Verlaub, Klaus, – ein bleicher, unaufrichtiger Schwätzer (wie A. H. drei Stufen unter Ihnen auch), der außer lachhaften Ausweichmanövern und aufgeschnappten Stumpfsinnphrasen nichts zu bieten hat.

        Ich wünsche Ihnen ein schönes Leben in der Blase Ihrer Vorurteile.

      • Jämmerliches Eingeständnis Ihrer eigenen Ahnungslosigkeit, Klaus. Sie sind nicht fähig, auf Konkretes konkret zu antworten. Sie wechseln einfach das Thema. Im Übrigen sehen Sie genauso alt aus, wenn Sie Ihr Geblubber über „Werte“ und „Kultur“ erläutern sollen. Das ist Ihnen bei Blog.jj schon mehrmals nachgewiesen worden. Da haben Sie nichts als pauschales Gequassel und schrecklich blasierte Generalurteile über Ihnen vollkommen fremde Menschen zu bieten. Was treibt einen anonymen Maulhelden wie Sie bloß an, hinter seiner blickdichten Hecke hervor über politische Vertreter wie Tanja Bausche und Oliver Kraemer herzuziehen?

    • Ich schließe mich „Lüneburger“ an, Stephan: Danke für Ihren Beitrag. Der erste inhaltlich wirklich genaue Versuch, zentrale Programmpunkte der illiberalen nationalautoritären AfD kritisch zu zerlegen und deren Konsequenzen für „den kleinen Mann“ – so sie jemals umgesetzt würden – vor Augen zu stellen.

  20. Zitate über die AfD:

    Bernd Lucke (eh. AfD-Bundessprecher): „Ich sehe ein Erstarken von Gedankengut aus dem Bereich der Neuen Rechten, also von Menschen, die anti-parlamentarisch eingestellt sind, ethnische Homogenität wollen und liberale, marktwirtschaftliche und pluralistische Vorstellungen bekämpfen.“ (Thüringer Allgemeine, 28. 4.2015)

    Lucke: „Karrieristen, Querulanten und Intriganten. Das dritte große Problem der AfD ist einfach beschrieben: Es gibt Mitglieder, die aus ganz unpolitischen Gründen große Aktivitäten in der Partei entfalten. Viele wittern in der Partei die berufliche Chance eines bislang eher erfolglosen Erwerbslebens, andere sehen die Bedeutung ihrer Person dadurch hervorgehoben, dass sie bei allen passenden Gelegenheiten irgendwelche Schwierigkeiten machen und wieder andere (oder auch die gleichen) empfinden eine klammheimliche Freude daran, Parteifreunde mit Intrigen Schwierigkeiten zu machen. Dies alles gibt es sicherlich auch in den Altparteien – vielleicht sogar im selben Umfang. Aber die Altparteien haben die zuvor beschriebenen Probleme der AfD nicht. Und genau diese Probleme bieten Karrieristen, Querulanten und Intriganten die trefflichsten Gelegenheiten der Selbstverwirklichung.“ (Brief von Lucke, Süddeutsche Zeitung, 12. 05. 2015).

    Lucke: Die AfD ist der „Schmutzfänger auf der rechten Seite.“ (http://www.stern.de/politik/alfa–wie-bernd-luckes-neue-partei-die-afd-schlagen-will-6462946.html)

    Hans-Olaf Henkel: Die AfD ist zu einer „NPD light“ geworden. (Faz online 08.11.15) Er bereut, mitgeholfen zu haben, ein „richtiges Monster zu erschaffen“.

    Manfred Güllner: „(…) das ist ein brauner Bodensatz. Zwei Drittel der AfD-Wähler lehnen das demokratische System (…) ab. Das sind keine normalen Menschen. Das sind wirklich Antidemokraten.“ Forsa-Chef über die AfD-Wähler (Interview DLF 02.01.16 – http://www.deutschlandfunk.de/afd-waehler-das-sind-wirklich-anti-demokraten.694.de.html?dram:article_id=341291)

  21. AfD-Chefin Frauke Petry verlässt ihre Partei, weil diese Partei jetzt wohl endgültig rassistischen und nationalistischen Rechtsradikalen in die Hände gefallen ist. Sie sagte außerdem zu ihren Beweggründen: „Ich habe fünf Kinder, für die ich Verantwortung trage, und am Ende muss man sich auch noch im Spiegel anschauen können.“

    Worauf sie leider keine Antwort wusste: Warum ihr nicht früher eingefallen ist, dass die Bürger die Politik nicht den Hasardeuren von der AfD überlassen sollten.

    • Niemand anders als Frauke Petry war es, die einst den rechten Flügel der AfD päppelte und schließlich von der Kette ließ, um Lucke wegzuputschen. Sich jetzt als Sauberfrau hinzustellen, ist geradezu bizarr. Sie war die Geburtshelferin von allem, was an und in der AfD abstoßend ist und sich jetzt ins Monströse auswächst.

      • Lucke wurde nicht weggeputscht, sondern bei einer ordentlichen Wahl mit geregeltem Verfahren an die 2. Stelle gewählt, was er als motivierter Anführer der Partei mit wirtschaftsliberalen FDP-Ansichten nicht akzeptieren wollte.
        Dies mag als Blockparteienwähler für Sie nicht fassbar sein. Ist es aber. Dort konnten die Mitglieder entscheiden,wer die Partei führen soll. Unglaublich,was? Ganz anders als „wer mich nicht wählt, fliegt raus!“

  22. Klaus,
    ich, das Kind eines Türken und einer Engländerin mit portugiesischen Wurzeln, bin in Berlin aufgewachsen. Meine Kindergärtnerin kam aus Polen, mein Mathelehrer war Inder, mein Lateinlehrer Kosovare. Konfirmiert hat mich ein Pfarrer aus dem Senegal. Mein Fußballtrainer war Ungar, mein bester Freund Italiener. Meine erste Liebe war eine kanadische Austausschschülerin. Deren Eltern waren ein Pakistani und eine Neuseeländerin. Studiert habe ich in den USA, Israel und Göttingen. Mein Doktorvater war Russe. Ich bin ausgebildeter Judaist und lebe jetzt seit 14 Jahren in Lüneburg. Mein Postbote ist ein Marokkaner, der mit einer Französin verheiratet ist. Der Urologoge, der mir vor zwei Jahren einen Tumor von der Prostata geschält hat, war Iraker, die Strahlentherapeutin eine Äthiopierin, ihre Assistentin eine Niederländerin, deren Familie vor zwei Generationen aus Surinam nach Enschede in der Provinz Overijssel umgezogen ist. Alle diese Leute mögen, meinen und glauben ganz verschiedene Sachen und kommen trotzdem prima miteinander klar. Was wäre der MTV ohne seine Spieler und Trainer „mit Migrationshintergrund“?

    Wo ist das „Kulturproblem“, Klaus?

    Wovon quatschen Sie eigentlich, wenn Sie das Wort „Kultur“ in den Mund nehmen?

    • @Orkan Bilek

      Zitat: „Wovon quatschen Sie eigentlich, wenn Sie das Wort „Kultur“ in den Mund nehmen?“

      Vielleicht davon,daß Deutschland sich immer mehr in ein Land ,daß wie in Duisburg Marxloh, Bonn/Bad Godesberg oder Hennef/Nord, Köln/Ehrenfeld oder Bochum kulturell entfremdet , entwickelt und die eignee Kultur und Regeln des Zusammenlebens zurückgedrängt werden .
      Man kann sich lebhaft vorstellen,daß bei einem Migrationshintergrund der Schüler, von über 50% in den Schulen eine neue Generation heranwächst, die Deutschland massgeblich bestimmen wird. Und das sind keine Urologen,Pfarrer, Kindergärtner oder Postboten.
      In meiner Heimatstadt, die ca. 200.000 Einwohner hat, hat sich das Stadtbild, das Zusammenleben und die Kriminalität sehr zum Negativen entwickelt; und zwar seitdem die Zuwanderung grösser geworden ist. Man sieht täglich vollverschleierte Frauen, Shisha Bars, Wettbüros, Cafe`s die eben nicht von deutschen Bürgern besucht werden dürfen, einen florierenden Drogenhandel und mittlerweile eine steigende Gewaltkriminalität in Verbindung mit den o. g. Freizeitmöglichkeiten, eine Raserszene, an denen kaum hier Geborene beteiligt sind. Einige Diskotheken lassen keine Besucher aus dem arabischen Raum mehr in ihre Räume, da sie fast jedes Wochenende Probleme mit der Gewalt der grösseren Gruppen dort haben und die Gäste Angst haben; ebenso wie viele Frauen, die abends von der Nachtschicht kommen und in öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind.
      Und genau das ist die Realität und eben nicht „der gebildete Professor aus dem Iran“, der „Urologe aus der Türkei“ oder die Kindergärtnerin aus Schweden, die wohl kaum negativ auffallen. Denn diese Gruppe kann man nämlich an einer Hand abzählen,während die soziale Unterschicht gefühlt zu 98% die Oberhand im täglichen Zusammenleben hat. Mit den von Ihnen genannten Doktoren oder kriminell nicht auffallenden Postboten oder anderen Medizinern hat wohl kaum jemand Probleme.
      Das ist die Wahrheit, die ich sicherlich auch hier nicht durch die politisch korrekte Redaktion bekomme.

    • Jedes Land hat eine eigene nationale Identität und Kultur. Dies sind Werte ,die die Gesellschaft akzeptiert. Auch in Ihrem Herkunftsland ist dies so.
      Es setzt, wie Sie schon bemerken, fundamental voraus, daß das Zusammenleben „funktioniert.“
      Und das tut es aus Gründen z. B. des religiösen Fanatismus der traditionell geprägten Zuwanderer einiger Länder eben nicht.
      Beispiele wären z. B das bisher verbotene Schächten von Tieren oder das Beschneiden von Minderjährigen,das auf Druck anderer Kulturen in Deutschland nun gesetzlich geregelt wurde und erlaubt ist. Dies gehört eindeutig nicht zur Kultur in Deutschland.

    • Hallo A. H., hallo Matze,

      wie ich schon schrieb, ich bin in Berlin geboren und aufgewachsen, habe eine bessere Ausbildung als Sie, schreibe korrekteres Deutsch als Sie, bin beruflich erfolgreich, sehe sehr gut aus, zahle (vermutlich) sehr viel mehr Steuern als Sie, kann das Vaterunser in sieben verschiedenen Sprachen beten, bin Reserveoffizier (Kapitänleutnant), besitze die Zulassung zur Jagdausübung und war schon dreimal auf dem Münchner Oktoberfest.

      Kriminelle und Schwerverbrecher gibt es überall auf der Welt. Ihre Behandlung ist keine Frage der Kultur, sondern eine von Recht und Gesetz. Ansonsten war schon der alte Fritz der Meinung: „Jeder soll nach seiner Façon selig werden.“

      Ihnen beiden würde ich dringend raten, sich ein Weilchen eingehend mit der Grammatik und Orthographie Ihrer eigenen Muttersprache zu beschäftigen, bevor Sie das Wort „Kultur“ wieder in den Mund nehmen.

      • Zitat: „Kriminelle und Schwerverbrecher gibt es überall auf der Welt“

        Ja, nur nicht überall wird dies verharmlost,weil die Gruppe , die überproportional vertreten ist, zugewandert ist.
        Ich habe nie bestritten,daß Sie in Berlin geboren wurden, oder gebildet sind. Ihre (Schein)argumente ,um Kriminalität zu relativieren und einen bestimmten Täterkreis auszuschliessen, sind allesamt sehr durchsichtig.
        Und nocheinmal für Sie: Die Probleme werden nicht von Doktoren, Professoren , allgäuer Kuhbauern oder gesetzestreuen Krankenschwestern verursacht. Und das ist Ihnen hinlänglich bekannt.

        Übrigens war ich noch nie auf dem Oktoberfest. Ist mir zu spießig.Und einen Jagdschein habe ich auch nicht.*schmunzel*

  23. Mit Petry und Pretzell zeigt die AfD ihr wahres Gesicht und bekommt, was sie verdient. Denn Petry will ihr Verdienst die volle Legislaturperiode im Bundestag bis 2021 ausschöpfen, der sächsische Landtag wird erst wieder im Sommer 2019 gewählt. Ehemann Pretzell will auch weiter verdienen. Dem Landtag in NRW kann er bis zum Frühjahr 2022 angehören, die Legislaturperiode im Europaparlament endet 2019. Was aber bekommen Petry und Pretzell, wenn sie ihre Mandate behalten? Im Fall von Petry geht es um erhebliche Summen. Im Einzelnen:

    – Im sächsischen Landtag beträgt die sogenannte Grundentschädigung für Abgeordnete 5.668,16 Euro. Diese wird mit den Bezügen im Bundestag zu 100 Prozent verrechnet. Da die Summe im Bundestag höher ist – monatlich 9541,74 Euro -, bekommt Petry die sächsische Entschädigung also nicht ausgezahlt.

    – Aber: In Sachsen gibt es eine steuerfreie Kostenpauschale zwischen 3.163,28 und 4.135,97 Euro, je nach Wohnort. Diese bekommt Petry, kann darüber frei verfügen. Dafür gibt es keine Vorgaben.

    – Hinzu kommt: Im Bundestag bekäme sie monatlich eine steuerfreie Kostenpauschale von 4318,38 Euro. Sie wird für Kosten des Wahlkreisbüros oder für einen möglichen Zweitwohnsitz in Berlin ausgegeben. Beide Pauschalen in Sachsen und im Bundestag werden nicht miteinander verrechnet.

    – Zusätzlich kann Petry auch noch 20.870 Euro monatlich für Mitarbeiter in ihrem Bundestagsbüro ausgeben. Hinzu kommen noch jährliche Mittel in Höhe von 12.000 Euro für Büroeinrichtungen inklusive Telefone, Laptops. Auch stehen ihr Dienstfahrzeuge zu, ebenso Freifahrten bei der Deutschen Bahn und vom Bundestag bezahlte Inlandsflüge, die im Zusammenhang mit der Arbeit ihres Mandats stehen.

    Auch Ehemann Pretzell ist abgesichert:

    – Als EU-Parlamentarier erhält er eine monatliche Diät von rund 9.500 Euro, als Landtagsabgeordneter inklusive des Zuschusses zur Altersvorsorge monatlich 10.700 Euro. Nach dem NRW-Abgeordnetengesetz werden von dieser Summe bei einem Doppelmandat 71,5 Prozent abgezogen – ein Restteil wird also nicht angerechnet.

    – Bei den Pauschalen sieht es so aus: Sie werden nicht miteinander verrechnet. Pretzell könne im EU-Parlament daher auf eine steuerfreie Kostenpauschale von 4.342 Euro monatlich zurückgreifen, zudem auf 24.164 Euro monatlich zur Beschäftigung von Mitarbeitern, so die CDU-Europaabgeordnete Ingeborg Gräßle, zugleich Vorsitzende des Haushalts-Kontrollausschusses im EU-Parlament.

    Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-frauke-petry-und-marcus-pretzell-wollen-ihre-doppelmandate-behalten-a-1170214.html

    MfG, Faktenhuber

    • Das sind ja mittlerweile 702 im Bundestag, die ihr „wahres Gesicht“ zeigen.Einschliesslich den Regierungsbeamten, die schon viee Jahre in Pension sind. Oder ein Wulf , u. a. die einen Ehrensold in Höhe von 200.000€ erhalten. *schmunzel*

  24. So funktioniert „moderne“ politische social-media-Arbeit: https://www.landeszeitung.de/blog/nachrichten/politik/1100162-ruecktritt-bei-oesterreichs-sozialdemokraten

    Das sind, lieber Herr Schwake und lieber Herr Jenckel, unter anderen – auch – die Segnungen der hippen Informationstechnologie. Life ist eben nicht immer Life – anders als die österreichische Band Opus sich das 1984 vorstellen konnte (https://www.youtube.com/watch?v=rQSmfR1_SVE).

    Übrigens, nicht bloß österreichische „Sozialdemokraten“ können sowas. Am linken, zur Zeit aber vor allem am rechten Rand gibt es auch in Deutschland bezahlte (und noch viel mehr unbezahlte) Agents Provocateurs, denen es Lust oder sogar Lebensaufgabe ist, via digitale „Netzwerke“ und Internetforen Gift zu spritzen und bösartig schwelenden Müll zu verbreiten. (Zwei leicht zu erkennende „Akteure“ sind ja auch in diesem Thread unter variierenden Namen wieder unterwegs.)

  25. „Der Faschismus versucht, die neu entstandenen proletarisierten Massen zu organisieren, ohne die Eigentumsverhältnisse, auf deren Beseitigung sie hindrängen, anzutasten. Er sieht sein Heil darin, die Massen zu ihrem Ausdruck (beileibe nicht zu ihrem Recht) kommen zu lassen.“ Walter Benjamin, 1936

  26. Die AfD ist ein neidzerfressener Haufen geldgieriger gescheiterter Existenzen und Wichtigtuer. Was einen schwer arbeitenden Landmann mit Frau und fünf hungrigen Mäulern umtreibt, interessiert keinen von denen. Ohne meinen Großknecht aus Lushnja und meinen Schweizer aus Pasardschik könnte ich meinen Milchbetrieb sofort dichtmachen.