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Vor der Ortschaft Bavendorf soll die Bundesstraße 216 mittelfristig eine zusätzliche Fahrspur erhalten. Bis 2020 sollen die Planungen abgeschlossen sein. Foto: phs

B216 wird weiter ausgebaut

Lüneburg/Barendorf. Zwischen Lüneburg und Barendorf ist die Bundesstraße 216 schon ausgebaut: In beiden Fahrtrichtungen gibt es Überholspuren nach dem „2+1“-Sys tem. Ein entsprechender Ausbau der B216 soll nun in absehbarer Zeit auch zwischen dem Reinstorfer Kreuz und der Ortschaft Bavendorf erfolgen. Das berichtete Ostheides Samtgemeindebürgermeister Norbert Meyer (SPD) während der jüngsten Sitzung des Samtgemeinderates. Dirk Möller, Chef des Geschäftsbereichs Lüneburg der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, bestätigte entsprechende Überlegungen. Die seien auch nicht neu, fußen laut Möller auf Gesprächen zwischen den Landkreisen Lüneburg und Lüchow-Dannenberg aus dem Jahr 2009. „Auch heute geht es noch darum, die Strecken zwischen beiden Kreisen schneller und attraktiver zu machen“, erklärte Möller auf LZ-Anfrage. Dazu zähle eben auch der Ausbau der B 216.

In einigen Teilabschnitten sei das auch schon passiert: Zwischen Lüneburg und Barendorf sowie aktuell bei der Ortsumgehung in Dahlenburg. Auch hier ermögliche nun die „2+1“-Lösung das Überholen langsam fahrender Fahrzeuge.

Nun sei man dabei, die B216 vom Reinstorfer Kreuz in Richtung Bavendorf in Angriff zu nehmen. Einen konkreten Zeitplan gebe es aber nicht. Möller hofft, das die Planungen bis 2020 abgeschlossen sind. „Dann hängt das weitere Vorgehen von den uns zur Verfügung gestellten Haushaltsmitteln ab.“

Einen konkreten Zeitplan gibt es nicht

Die erste Anhörung über den dreispurigen Ausbau der Bundesstraße 216 zwischen dem Reinstorfer Kreuz und der Ortschaft Bavendorf fand jetzt aber schon bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr statt. „Jeweils vor und hinter der Ortschaft Horndorf sollen in jeweils eine Richtung zwei Fahrspuren zur Verfügung stehen“, berichtete Bürgermeister Meyer über das Ergebnis der Besprechung.

Geht es nach der Verkehrsunfallkommission, der Samtgemeinde Ostheide und der Gemeinde Reinstorf, würde das Reinstorfer Kreuz im Zuge dieser Maßnahme zu einem Kreisel umgebaut. „Auch dieser Vorschlag wird nun geprüft“, berichtete Meyer, räumt aber auch ein: „Die bisherigen Verkehrszahlen der Kreisstraße 16, die die Bundesstraße 216 kreuzt, geben den Bau eines Kreisels nicht her.“ Alternativ könnten sich die Verkehrsexperten daher auch das Aufstellen eines Blitzers vorstellen, um die Geschwindigkeit zu regulieren. Allerdings müsste dann zum Reinstorfer Kreuz erst einmal Strom gelegt werden. „Und das ist nicht billig“, mahnte Rathauschef Meyer.
Von Klaus Reschke