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Zum Zeitunglesen sowie zur Recherche und Vorbereitung auf Termine und Veranstaltungen nutzt Andrea Schröder-Ehlers zu Hause und unterwegs das iPad. Foto: lz/t&w

Kandidaten zur Landtagswahl/Wahlkreis Lüneburg: Andrea Schröder-Ehlers (SPD)

Lüneburg. Sie hat fast zehn Jahre Erfahrung in der Landtagsarbeit, und sie kann siegen. Das hat Andrea Schröder-Ehlers (55) bei der letzten Landtagswahl bewiese n. Sie holte für die SPD das Direktmandat im Wahlkreis Lüneburg, ließ den CDU-Kontrahenten und damaligen Kultusminister Dr. Bernd Althusmann hinter sich. Nach dem ersten Schock über das Ergebnis der SPD bei der Bundestagswahl zeigt sie sich optimistisch mit Blick auf jüngste Umfrageergebnisse. „Die bestätigen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Rot-Grün und Schwarz-Gelb.“ Persönlich hat sich die Sozialdemokratin ein Ziel gesetzt: Sie will wieder das Direktmandat gewinnen.

Sie will wieder das Direktmandat gewinnen

Wenn‘s nach ihrem Vater gegangen wäre, der für die CDU Bürgermeister in Schneverdingen war, hätte auch sie das Parteibuch der Christdemokraten. Dass die Juristin 1996 SPD-Mitglied wurde, habe mit der damaligen Regierungspräsidentin Ulrike Wolff-Gebhardt zu tun, deren persönliche Referentin sie war. „Über sie habe ich Zugang zur Politik gefunden.“ Die SPD-Programmatik „Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität“ passe zu ihren Werten.

Ende 2002, da ist sie Fachbereichsleiterin für Verkehr, Ordnung und Bürgerservice bei der Stadt Lüneburg, stirbt der langjährige SPD-Landtagsabgeordnete Uwe Inselmann. Fast über Nacht muss sie entscheiden, als Direktkandidatin im Wahlkampf anzutreten. Eine enorme Herausforderung, denn Inselmann war ein Garant für Erfolg, hatte dreimal das Direktmandat geholt und viel für die Region getan.

Andrea Schröder-Ehlers unterliegt 2003 Bernd Althusmann, 2008 ist der Abstand nur noch hauchdünn – aber Althusmann hat die Nase vorne. 2013 zieht die SPD-Politikerin an ihm vorbei.
Bei ihrer Nominierung für die Landtagswahl im Februar hatte sie betont, Martin Schulz spreche ihr aus dem Herzen, wenn er soziale Gerechtigkeit zum Schwerpunkt im Bundestagswahlkampf mache. Beim Wähler hat das nicht wirklich gezogen. Schulz und den Genossen wurde ein Mangel an Konkretisierung vorgeworfen.

Schaffen von günstigem Wohnraum und die Verbesserung des ÖPNV

Schröder-Ehlers hält in der ihr eigenen freundlichen, sachlichen Art dagegen: Schulz habe deutlich gemacht, dass es einen abgestimmten Ansatz von Bund, Land und Kommunen geben müsse, um noch stärker in Schulen zu investieren. Weitere Kernthemen in Sachen sozialer Gerechtigkeit sind für sie das Schaffen von günstigem Wohnraum und die Verbesserung des ÖPNV. Aber auch in den Ausbau von Radwegen und in die Sanierung von Straßen und Brücken „muss erheblich investiert werden“. Daher begrüßt sie es, dass Ministerpräsident Weil im Falle einer Wiederwahl von Rot-Grün den Kommunen eine Milliarde für Strukturprojekte versprochen hat.

Damit dafür Gelder in Hannover bereitgestellt werden, will sie als „Mittler zwischen den Ministerien und der Region Lüneburg“ fungieren. In der laufenden Legislaturperiode habe sie unter anderem daran mitgewirkt, dass für den Neubau der Awo-Kita in Kaltenmoor sowie für den Erweiterungsbau des Klinikums Fördermittel fließen wie auch an der Ansiedlung der Hightech-Firma Bionic Production auf dem Uni-Gelände in Volgershall. „Es ist ein Stück Erfüllung für mich, wenn sich die Region gut entwickelt und innovativ nach vorne geht.“

Von Antje Schäfer

Drei Ziele für den Landtag Preisgünstiger Wohnraum, faire Löhne, gebührenfreie Bildung

Gute Arbeit und faire Löhne: Wir wollen die Digitalisierung nutzen, damit es in Zukunft mehr gute und fair bezahlte Arbeit gibt. Dazu gehört auch kostenlose Berufsausbildung, Qualifizierung und noch schnelleres Internet in Stadt und Land.
Gut und sicher leben: Wir leben in einer lebendigen Wachstumsregion. Mehr preisgünstiger Wohnraum, Klinikum, Pflege, Kultur, Uni, Bus und Bahn, das schafft Lebensqualität. Im Land arbeiten mehr Polizisten als je zuvor. Dennoch: Mehr Stellen bei Polizei und Justiz und mehr Prävention, das schafft Sicherheit.
Gute Bildung für alle: Niedersachsen geht voran: mehr Krippen, Kitas, Ganztagsbetreuung. Turbo-Abi und Studiengebühren wurden abgeschafft. Zukünftig soll Bildung komplett gebührenfrei sein, mehr Unterricht, mehr Sozialarbeit, kostenlose Meisterausbildung und gute Integration – das ist die Basis für soziale Gerechtigkeit.

40 Kommentare

  1. Ich persönlich finde es beschämend,daß Verteter der SPD, die „sozial und demokratisch“ sein soll, nach der Einführung und Beibehaltung des grössten Verarmungsprogrammes der Nachkriegsgeschichte ,Hartz4 mit der Agenda 2010 ,das Menschen die 40 Jahre und mehr gearbeitet und Steuern gezahlt haben bis zum Erbrechen, zu bettelarmen Bittstellern auf Ämtern macht, sich hier präsentieren.
    Beschämend ist kein Ausdruck. Die wirklichen *Sozialdemokraten* Brandt und Schmidt müssen sich im Grabe umdrehen.

    • Aha, A. H.? Sie „persönlich“? Und Sie unpersönlich? Dabei dachte ich, Sie seien Volksdemokrat, der dem Einzeldeutschen rassereines Gehör verschaffen will, und seinen nicht bloß Meinungsdiktator in Sachen der Rechtsextremen? Was ist mit Artikel 5 Grundgesetz, auf den sich sogar Ihr Freund, der mehrfach zu Gefängnisstrafen verurteilte Kriminelle Lutz Bachmann, beruft? Die Luftikusse der AfD, die über Nullkommanüscht an praktikablen und verfassungskonformen Programmvorschlägen verfügen, loben Sie über den grünen Klee, aber dass sich Frau Schröder-Ehlers hier päsentiert, finden Sie „beschämend“? Offengestanden, zu glauben, dass ein dauerlügender und obendrein ungebildeter Giftspritzer wie Sie überhaupt noch Scham empfinden kann, fällt mir schwer.

      • @jan
        An Ihrem Kommentar, soweit dieser den Namen auch nur ansatzweise verdient, ist mal wieder ausser Beleidigungen nichts zu lesen. Typisch Blockparteienwähler.
        WER hat das grösste Verarmungsprogramm der Nachkriegsgeschichte Agenda 2010 beschlossen und den eignen Bürgern aufgezwungen? Wer hat mit entschieden, daß geschätzte 60 Milliarden(wenn das reicht) einfach mal für Nichtdeutsche verplempert werden, von denen die Mehrheit nie einer Arbeit nachgehen und Steuern zahlen werden, obwohl der Grenzübertritt eine Straftat ist, während die einheimische Bevölkerung mit Alters-Kinderarmut zu kämpfen hat und diese immer grösser wird? Wer negiert seit Jahren die Parallelgesellschaften in Deutschlands (und Europas Grosstädten), redet sie klein, ebenso wie die importierte Kriminalität? Wer unternimmt seit Jahren nichts gegen die riesigen Probleme im Gesundheitswesen und in Kranken- und Altenpflege? Wer lässt anhand der riesigen Terrorgefahr und der Terrorwelle die ganz Europa erfasst hat, einfach jeden beliebigen Menschen unkontrolliert über die EU- Aussengrenze passieren und beleidigt Kritiker? Wer zahlt monatlich Milliarden an die EZB, die aus unseren Steuergeldern nichts weiter als verbranntes Geld oder Pleitepapiere macht, daß nie zurückgezahlt wird und über die jeder Banker sich kaputtlacht,weil es ihm die Taschen noch mehr füllt? Wer hat denn propagiert, die Energiewende kostet den Bürger fast nichts? Wer hat die Bürger, die diesen Wahnsinn kritisieren,der reiche Banker noch reicher macht und uns ärmer, als Mob, Pöbel oder asozial bezeichnet?
        Ach, sorry, die AFD! Alles klar!
        Übrigens, die zynischen Bemerkungen über meinen Namen können Sie der Parkuhr für 50 Cent aufdrücken. Die sind werder witzig, noch einfallsreich. Und nun geben Sie weiter den „Volksparteien“ Ihre Stimme, denn die sind ja so „sozial und demokratisch“!*schmunzel*
        PS: Was habe ich oder die AFD mit einem Lutz Bachmann zu tun? Das wird wohl Ihr Geheimnis bleiben.

        • Was ist nun mit Artikel 5 Grundgesetz? Gilt der nach Auffassung anonym keifender Meinungsdiktatoren Ihrer Sorte nicht für Frau Schröder-Ehlers?

          • @Jan
            Ja, das gilt auch für die Frau Schröder Ehlers. Ich habe nichts Gegenteiliges behauptet. Wenn ich das getan haben sollte, bittte ich im die Quelle, den Tag und die Uhrzeit hier bei der LZ.

            Nur sollte sich Frau Schröder Ehlers vorher mit der katastrophalen antibürgerlichen, antisozialen und antideutschen Politik ihrer Partei näher auseinandersetzen und die Wahlschlappe der BTW mal betrachten und sich fragen,warum man ihre Partei kaum noch als sozial gerecht oder bürgerlich, oder kaum noch als Volkspartei wahrnimmt , oder wählt.
            Alles andere, wie seichte Polemik, Sprüche aus den Psalmen oder Parolen , die sich auf das „Soziale“ ihrer Partei beziehen ,lieber verkneifen.
            Das stand Gazprom-Gerd , dem Multimillionär , schon nicht. Denn Wasser predigen- Wein saufen und sozial Benachteiligte mit einer Agenda 2010 noch ärmer zu machen, ist wiederlich!

      • @ Andreas H.

        Können andere Leute etwas dafür, daß Sie seit Jahren in den Online-Foren der LZ jeden Tag Ihren rechtsextremistischen Müll ausbreiten und seit ein paar Monaten zu diesem Behufe nur noch Tarnnamen benutzen, deren Initialen denen des größten Massenmörders der Menschheitsgeschichte gleichen?

        Honi soit qui mal y pense!

        • @hagen Siegmann
          Erstens ist meine Meinung , die mit Fakten untermauert ist, weder rechtsextrem, noch rechtlich bedenklich,da ich ALLES,was ich schreibe, belegen kann und für ALLES Quellen habe und zweitens ist Ihre bedenkliche Vorstellung , daß alle nur rechtsextrem sind, schon so in Ihr Gehirn eingebrannt und so wiet fortgeschritten , daß Sie sich einen Zusammenhang zu meinem Namen, Andreas Hennig (NMS) einbilden.
          Sorry, aber muss ich mich nun schon bei allen für meinen Namen entschuldigen?
          Und auch für Sie gilt: Keinerlei Fakten, die meine Kommentare „wiederlegen“, „keine Argumente“ um etwas zum Thema beizutragen, sondern nur wilde Beledigungen bezüglich meines Namens. Traurig.
          Tip von mir:
          Fragen Sie die Menschen auf der Strasse, ob sie mit unzähligen Milliardenzahlungen an Nichtdeutsche einverstanden sind, die nicht asylberechtigt sind,während hier die Altersarmut immer grösser wird.
          Oder hinterfragen Sie einfach, ob man damit einverstanden ist, Hunderte Milliarden für die Schuldenhaftung anderer Länder,bzw. Banken aus dem Steuertopf in Deutschland an die EZB zu überweisen,während hier Leiharbeiter mit 900€(!) monatlich gezwungen wedren als Billiglöhner zu arbeiten oder 6,5 Mio. Menschen am Existenzminimum leben wollen.
          Oder ob die Menschen ohne Angst vor der immer brutaler werdenden Kriminalität noch gerne in LG oder anderswo in Deutschland abends weg gehen, wie vor Jahren VOR der Einwanderungswelle ,um sich zu amüsieren. Sie werden erstaunt sein,was Ihnen von immer mehr Bürgern geantwortet wird!
          Und nun, wünsche ich Ihnen trotz Ihres völlig absurden Angriffes auf mich, ein *schönes , sonniges Wochenende*.
          Und vor allem haben Sie keine Angst , daß jemand hinter Ihrem Fahrrad im Dunklen lauert, der einen Schnauzer trägt, einen Seitenscheitel und einen österreichischen Dialekt hat. *schmunzel*

    • Hier stimme ich ihnen zu – allerdings war schon Helmut Schmidt nach meinem Verständnis kein Sozialdemokrat in klassischem Sinne. Der Einfluss des Seeheimer Kreises hat m.E. die Sozialdemokaten kaputt gemacht. Heute dreht sich für die Mehrzahl der Politiker alles nur noch darum, möglichst schnell in die Abgeordnetenversorgung (Diäten, Übergangsgeld, Pensionen etc.) zu kommen. Wirklichen Gestaltungswillen findet man in dieser Berufsgruppe nur noch selten.

      • @Lüneburger
        Zitat: „Heute dreht sich für die Mehrzahl der Politiker alles nur noch darum, möglichst schnell in die Abgeordnetenversorgung (Diäten, Übergangsgeld, Pensionen etc.) zu kommen. Wirklichen Gestaltungswillen findet man in dieser Berufsgruppe nur noch selten.

        Dann wählen Sie die doch nicht.Wir haben freie Wahlen.

        • Hallo Herr Schlomski,

          finden Sie nicht, dass es langsam mal reicht mit dem blöden Gehetze unter hundert falschen Namen? Sie, der hier laufend moralische Zensuren verteilt, schämen Sie sich denn gar nicht für Ihr verlogenes Verhalten? Äußern Sie sich bitte zum Thema (in diesem Fall zu den Zielen von Frau Schröder-Ehlers) oder halten Sie endlich Ihren Rand!

          Im Übrigen haben Sie der Frau sehr wohl das Recht auf Meinungsäußerung bestritten, indem Sie ihre politische „Präsentation“ als „beschämend“ stigmatisierten. Pfui, was für ein jämmerlicher Heuchler Sie sind!

    • Andreas H.
      Beschämend sollten Sie finden, dass ein Heil Höcke ungebremst rumhetzen und dennoch in Ihrer Lieblingspartei verbleiben darf. Oder gerade deswegen.

      • @HaGe
        Das sogenannte „Hetzen“ ist wohl freie Meinungsäusserung( §5 GG) Auch wenn Sie es persönlich anders sehen. Ansonsten wäre der Herr Höcke wohl in U-Haft.
        Und warum sollte er nicht in meiner „Lieblingspartei“ verbleiben?
        Meine „frühere Lieblingspartei“ stören die Mauertoten nicht und ihr „Schutzwall“ auch nicht, wobei die Mitglieder gegen „Abschottung“ und sogar gegen Dresdner Tote, die im Jahre 1945 beim Bombenangriff auf ihre Stadt ums Leben gekommen sind( ca. 25.00 Zivilisten) hetzen(!) Der grösste Widerspruch.Und nicht der Einzige.
        Oder meine ehemaligen „Grünen“, die alle lieb haben wollen,aber „Deutschland verrecken“ sehen wollen(was gar nicht geht, sondern nur auf die Ureinwohner bezogen sein kann,da ein Land ansich nicht verrecken kann).
        Alle noch in der Partei. Und nun?

        • Andreas H.
          Schwachsinn.

          • @HaGe
            Sorry, bei der SED gab es ja auch nur eine Meinung. Die Nachfolge hat ja offiziell die Linke angetreten. Da ist die einseitige Sichtweise wohl angeboren.
            Wie sagte Wolf Biermann, „der klägliche Rest dessen was zum Glück überwunden ist!“*schmunzel*

      • Sie können Ihre Meinung ja wieder bei der Wahl 2021 zum Ausdruck bringen.
        Und Herr Höcke auch in Wort ,Schrift und Bild. Das ist laut §5GG so gewollt.
        Bei Gesetzeswidrigkeit wird der Staatsanwalt schon einschreiten-so lange müssen Sie wohl weiter alleine zetern und schlecht gelaunt durch LG laufen. *schmunzel*

      • HaGe, glauben Sie wirklich, dass man in anderen Parteien keine Höckes oder Menschen mit abweichenden Ansichten hat? Das was sie sich vorstellen nennt sich gleichgeschaltet.

        • Hallo Herr Brau,

          nein, in keiner anderen Partei gibt es neo-nazistische Hetzer wie Höcke, Gauland und Poggenburg, die mit Kalkül (nämlich um missvergnügte und hassvernebelte Schlichthirnis anzusprechen) die Grenzen ihres Rechts auf Meinungsfreiheit genau soweit strapazieren, um einer Verurteilung wegen Volksverhetzung nach § 130 Absatz 1 des Strafgesetzbuchs immer geraden eben noch so zu entgehen.

          „Abweichende Meinungen“, Herr Brau, können sachlich begründet oder demagogisch motiviert sein. Höcke ist ausschließlich Demagoge. „Gleichschaltung, Herr Brau, ist ein Begriff, welcher der nationalsozialistischen Terminologie entstammt. Er bezeichnet eine Form der gewaltsamen Herstellung von „Konsens“, die sich aller Mittel von der persönlichen Herabsetzung, über die Verleumdung, die Verdrehung von Tatsachen und der flagranten Lüge bis hin zu Betrug, systematischem psychischem bzw. physischem Zwang, Folter und methodischem Staatsterrorismus bedient. Meiner Meinung nach geben AfD-Figuren wie Gauland, Meuthen, Weidel, Poggenburg, Gedeon und allen voran die nationalautoritäre Volksverblödungströte Björn Hocke mehr Anlass sich an die historische Bedeutung solchen Vokabulars zu erinnern, als irgendein Politiker aus den derzeit im Bundestag sowie (bis heute) im niedersächsischen Landtag vertretenen Parteien.

          • Danke für diesen Kommentar. Ich wünsche, mehr prominente Politiker und Intellektuelle fänden den Mut, den dumpfen rechten Mob so klar und deutlich zu adressieren, wie Sie!

          • @Peter Förster
            Sie können von mir aus alle AFD Wähler beleidigen. Denn Fakten haben Sie ja keine. Trotzdem ist die Partei die drittstärkste bei der BTW geworden.
            Aber Ihre flachen, einseitigen, dumpfen ,linksgrünen Verallgemeinerungsthesen der Flachtröten der SED Nachfolgepartei und der grünen Vollversager , sollten Sie den „Genossen“ der Antifa und den Verfechtern des antifaschistischen Schutzwalles aus dem linken Lager mitteilen. Mit den Thesen von 1960 ist man heute auf der Verliererstrasse(Und auf Ihren Blutdruck achten).*schmunzel*

    • Andreas H., ich finde Ihre geistigen Ergüße anstrengend und ermüdend. Mittlerweile überfliege ich die Kommentare immer nur noch, das Verhältnis zwischen Inhalt und Text wird zu klein, als das es sich noch lohnen würde richtig zu lesen. Schade, viel geschrieben, wenig ausgesagt…

      Ich glaube wir hatten solches Geschwafel schon mal vor einer Weile, damals aber unter anderen Pseudonymen.

      • @Theo Fuchs
        Zitat: … ich finde Ihre geistigen Ergüße anstrengend und ermüdend. Mittlerweile überfliege ich die Kommentare immer nur noch, das Verhältnis zwischen Inhalt und Text wird zu klein, als das es sich noch lohnen würde richtig zu lesen. Schade, viel geschrieben, wenig ausgesagt…

        Dann wäre es interessant zu erfahren, welche Aspekte Sie persönlich „zum Thema“ haben?
        Es geht ja um die SPD , deren Vertreter/innen (s. o.) und die Themen und Herausforderungen, die diese Partei vertritt ,um sie wählbar zu machen, oder?
        Und da sehe ich bei den von mir aufgezählten Aufgaben der letzten Jahre nur Eines: Totalversagen bei allen politischen Entscheidungen.
        Und darum geht es beim Thema. Denn ich würde niemandem meine Stimme bei einer LTW geben, die eine derart desaströse Politik vertritt und dann im Landtag weiterführen oder übernehmen will. Und Sie?

        Geschwafel? Hm, eher klare Fakten, klar untermauerte und fundierte, begründete Kritik. Das erkennt man daran,daß niemand diese wiederlegen kann. Hätten Sie es gekonnt, hätten Sie es sicherlich getan.
        PS:
        Ich zwinge niemamden meine ermüdenden, anstrengenden Kommentare zu lesen.
        Aber eines ist für mich klar, nämlich, daß wenn der Bürger weiterhin diese nicht gelösten Probleme negiert und die Verantwortlichen benennt und abwählt, wird es gewaltig knallen in Deutschland.
        Aber solange der gute, fleissige und vorbildliche deutsche Bürger sein Bier auf dem Tisch , seine Bundesliga und sein Schützenverein hat ,ist doch alles OK.

  2. Frau Schröder-Ehlers, Bildung, Arbeit, Wohnraum, Nahverkehr? Das waren doch auch die Themen von 2013. Warum haben Sie da in den vergangen vier Jahren nicht mehr erreicht?

    Sie „wollen die Digitalisierung nutzen, damit es in Zukunft mehr gute und fair bezahlte Arbeit gibt“? Wie soll das gehen? „Die Digitalisierung“, was ist das eigentlich genau?

    Jeder weiß (oder könnte wissen), dass durch Automatisierung und Computerisierung in den kommenden Jahren branchenübergreifend Abermillionen Jobs in der Produktion, in der Verwaltung, bei Banken und Versicherungen, und nicht zuletzt im Einzelhandel verschwinden werden. Andererseits werden zahlreiche neue entstehen. Diese werden jedoch zumeist nicht von denen besetzt, welche ihren Job verloren haben. Die kommenden Jobs sind in der IT – Suchmaschinenoptimierer, Mechatroniker oder Datenanalysten. Menschen ohne Technologie-Affinität werden es auf dem Jobmarkt der Zukunft immer schwerer haben. Menschen ohne Qualifikation oder gar mit mangelnden oder ungenügenden Sprachkenntnissen werden zumeist keinerlei Chance mehr auf einen Job haben.

    Ist es nicht längst überfällig, Frau Schröder-Ehlers, anstatt dummes, unverstandenes Zeug über die „Segnungen“ der Digitalisierung und des „Breitbandausbaus“ zu erzählen, endlich über das Bedingungslose Grundeinkommens (BGE) zu reden? Warum sagen Sie es den Lüneburgern nicht endlich? Im Zuge der Industrie 4.0 werden so viele Jobs wegfallen und verhältnismäßig wenige neue Jobs für absolut hochqualifizierte Fachkräfte entstehen, dass wir überhaupt gar keine andere Möglichkeit haben, als das BGE einzuführen.

    Das Land Niedersachsen besteht aus 943 politisch selbstständigen Städten und Gemeinden, davon 159 Städte. Wenn Stephan Weil’s Milliarde zu etwa gleichen Teilen in den Kommunen ankommt, erhält jede einzelne eine Million Euro. Derzeit rechnet man pro Kilometer Radweg mit Kosten von rund 200 000 Euro. Für 5 km würde das Geld also vielleicht reichen. Oder – sehr knapp kalkuliert – für vier Sozialwohnungen mit drei Zimmern.

    • Elke Becker
      frau schröder ehlers hat es nicht so mit den zahlen. aber, wo haben in der politik, zahlen schon mal gestimmt?

      • Wenn Reppenstedt (mitsamt Gellersen-Anhang) nach Erhalt der Summe sofort eingemeindet wird, kann Lüneburg verdoppeln auf entweder zehn Kilometer Radweg (Richtung Golf-Club St. Dionys) oder acht Sozialwohnungen mit jeweils drei Zimmern (auf dem Rasen zwischen Friedenstraße und Wohnpark Wasserturm).

    • Die kommenden Jobs sind in der IT – Suchmaschinenoptimierer, Mechatroniker oder Datenanalysten.
      Also Mechatroniker sind nahezu ausschließlich in einer Kfz-Werkstatt zu finden. Früher wurden sie Kfz-Mechaniker genannt. Natürlich wird inzwischen sehr viel über Computer in einem Kraftfahrzeug gesteuert, aber ob dieser Berufszweig deshalb dem IT-Sektor zu zu rechnen ist scheint mir fraglich.

      • Oskar, die IT ist praktisch das Betriebssystem, seine Spezial- und Anwendungsbereiche sind höchst verschiedenartig. Die drei von mir genannten Berufe, das haben Sie richtig erkannt, sind IT-nahe Berufe auf dem untersten Anspruchslevel, gleichwohl für Heerscharen von denen aus dem Industrie- und Dienstleistungssektor, die in den kommenden zehn, fünfzehn Jahren allein in der Automobilbranche in Niedersachsen ihre Arbeit verlieren werden, nicht zu erreichen. Auch ein Mechatroniker muss das Programmieren mechatronischer Systeme sowie das Installieren und Testen von Hard- und Softwarekomponenten beherrschen. Wer vorher als Lackierer, Schweißer oder Autosattler gearbeitet hat, wird da nicht mehr hinkommen.

        Außerdem war mein Thema der heranbrausende Umbruch, der ins Haus steht und dessen gewaltige (hoffentlich nicht Gewalt zeugende) Folgen mit dem ahnungslos-naiven Wortgedudel über „Digitalisierung“ und „mehr gute und fair bezahlte Arbeit“ von Frau Schröder-Ehlers noch nicht einmal angetippt ist.

    • @Elke Becker
      Zitat: „Warum haben Sie da in den vergangen vier Jahren nicht mehr erreicht? “

      Weil das nicht im Fokus der Volksparteien steht. Denn da steht, „wie komme ich schnell an das fette Gehalt und Altersversorgung , also Pension“, damit ich persönlich nicht zu dem armen Schweinen gehöre , denen wir die Rente kürzen und dern Altersvorsorge nach Brüssel überwiesen wird.

      • „Dann wählen Sie die doch nicht.Wir haben freie Wahlen.“
        Ihre Worte.

        • @Lüneburger
          „„Dann wählen Sie die doch nicht.Wir haben freie Wahlen.“
          Genau das tue ich nämlich auch nicht.

          • Aha, das hättest du wohl gerne, Hartmut. Die anderen von den Urnen weghalten, damit du und die anderen beiden AfD-Wähler hinterher kreischen könnt, ihr seid das Volk?

      • A. H., alles klar, du bist nur ein Troll. Dein Weltbild ist dermaßen primitiv, dass kein anderer Schluss möglich ist.

        Sorry, dass ich dich für einen Moment ernst genommen hab.

        Da du das Aufschreiben von Falschparkern offenbar nicht mehr als zeitgemäß empfindest, sei dir ein erfüllendes Hobby im Bereich der Neuen Medien empfohlen (Steckenpferd 2.0). Scharfsinn und Ausdauer werden ganz spielerisch geübt, wenn du auf http://www.zeit-online.de jene Leserkommentare, die Kommafehler enthalten, als »bedenklich« meldet. An einem glücklichen Abend kommt ein tüchtiger Denksportler wie du auf gut und gern 50 Meldungen.

        • @Elke Becker
          Danke für Ihre Komplimente. Diese Zeilen bedeuten,daß ich mit meiner Einschätzung der totalen Realitätsverweigerung, die man tagtäglich beobachten kann und die vor allem die blind hinter politischer Prominenz herlaufenden Lemminge der Blockparteienwähler betrifft, richtig sind.
          Meine „Primitivität“ ist aber nicht so stark , daß ich die 500Meter hohe Betonmauer aus selbst geschaffenen Problemen, die die Damen der SPD mit Ihrer Partei (s. o.) negieren, einfach ignoriere. Die sozialen und die Probleme mit der völlig veralteten Infrastruktur und andere wichtige, aktuelle Themen mal aussen vor gelassen.
          Das überlasse ich aus Respekt den „Klatschhasen“ von 2015 und denjenigen, die meinen, die effektivste Terrorabwehr wäre Deutschland mit Pollern vollzupflastern,nachdem man die EU-Aussengrenzen sperrangelweit aufgerissen und hunderte Opfer erzeugt hat.
          Ich wünsche Ihnen eine schönes, sonniges erholsames Wochenende, Frau Becker.

    • Hallo Frau Schröder-Ehlers

      Hier können Sie lesen, dass der Gedanke ans „Bedingungslose Grundeinkommen“ im Zusammenhang mit dem sich auf uns alle zubewegenden sozialkulturellen Tsunami, der sich hinter dem verniedlichenden Begriff „Digitalisierung“ verbirgt, selbst die Vorstandsvorsitzenden im Zentrum des globalen Umsturzes beschäftigt: https://www.landeszeitung.de/blog/nachrichten/politik/1146352-konzernchefs-fordern-bessere-soziale-absicherung

      P.S.: Ein Detail dieser Veränderungen ist wohl, dass wir zerstörungswütige kleine Kläffer wie „A. H.“ werden aushalten müssen, die sich jedem sofort wie ein läufiger Beagle an die Wade heften, der in einem öffentlichen Forum mit einem anderen über ein Sachthema ins Gespräch zu kommen wünscht.

      LG, Elke Becker

      • Elke Becker
        das erstaunliche ist, in der springer-presse war diese aussage auch zu lesen. ob man wieder auf ein ,,linkes pferd,, aufsteigen wird?

  3. Frau Schöder Ehlers, bei ihrem politischen Frühschoppen mit Olaf Scholz nicht vergessen, er ist Seeheimer und vertritt eine zweite CDU. Für ihn ist der Hamburger Hafen wichtiger, als ganz Niedersachsen.

  4. „Mehr preisgünstiger Wohnraum, Klinikum, Pflege, Kultur, Uni, Bus und Bahn, das schafft Lebensqualität.“

    Mehr Bahn?

    Dreigleisig durch Deutsch Evern, so wie Sie es gerne hätten, Frau Schröder Ehlers? Was ist mit Fracking? Wie ist da Ihre Haltung?

    Mehr Uni?

    Noch mehr? Reicht Ihnen die gigantomane, vielfach überteuerte Prunk-, Macht-, Beeindruckungs- und Überwältigungsarchitektur am Bockelsberg noch nicht?

    Mehr Geld, Sonne, Freizeit und ehrliche Frohnaturen um uns herum, das schafft auch Lebensqualität.

  5. „die gigantomane, vielfach überteuerte Prunk-, Macht-, Beeindruckungs- und Überwältigungsarchitektur am Bockelsberg“

    Stimmt, das brüllend in seine geduckte Umgebung platzende Libeskind-Exponat hat viel von der angeberisch brachialen Monumentalität, die es doch angeblich in Frage stellen soll.

    Komisch, dass das noch keinem seiner Festredner aufgefallen ist.

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