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Immer wieder Auslöser von Missverständnissen und Verunsicherung: der Fußgängerüberweg am Markt. Bald soll er ganz verschwinden. Foto: lz/t&w

Tage des Zebrastreifens am Marktplatz sind gezählt

Lüneburg. An mehreren Stellen abgefahren und teilweise überteert, so präsentiert sich der Zebrastreifen am Ende der Bardowicker Straße, wenige Meter vom Marktpl atz entfernt. Für Fußgänger wie Autofahrer ist dieser Zustand gleichermaßen unglücklich, wenn nicht gar gefährlich. Denn er sorgt immer wieder für Unsicherheit, wer denn nun zu warten und wer Vorrang hat. Die Frage ist stets: Ist das nun noch ein Fußgängerüberweg oder nicht?

„Wir haben dort gezählt, leider reichen die Zahlen nicht“, erklärte Verkehrsdezernent Markus Moßmann jetzt im Verkehrsausschuss. Er reagierte damit auf eine Anfrage von Dr. Gerhard Scharf (CDU), der die „unbefriedigende Situation“ zur Sprache brachte. Die Verkehrszählung habe ergeben, dass weder die Zahl der Fahrzeuge noch die der Fußgänger, die dort die Straße überqueren, ausreichend sei, dort weiterhin einen Fußgängerüberweg zu behalten: „Rechtliche Aspekte sprechen leider dagegen, der Streifen muss weg.“ Allerdings nicht sofort. Der Wegfall werde mit der geplanten Erneuerung der Bardowicker Straße erfolgen, mit der noch in diesem Jahr begonnen werden soll.

Keine Chance für den Ampel-Antrag

Keine Chance hatte ein Antrag der AfD zu einer möglichen Abschaltung von Ampeln während der Nachtzeiten (LZ berichtete). „Es gibt während dieser Zeit praktisch keinen Verkehr in der Stadt“, sagte Dirk Neumann (AfD), konnte sich aber selbst mit der Bitte um Prüfung einer möglichen Abschaltung bei den Ausschussmitgliedern nicht durchsetzen. Diese lehnten den Antrag mit Verweis auf den Vorrang der Sicherheit im Straßenverkehr ab. us