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Bauarbeiter schaffen die neue, provisorische Zufahrt zum Wohngebiet hinter dem Posener Altenheim. Foto: lz/be

Sechs Wochen Sperrung am Düvelsbrooker Weg

Lüneburg. Die Vorarbeiten für die neue Kreuzung an der Universität haben begonnen. Der Düvelsbrooker Weg ist nun für etwa sechs Wochen gesperrt. Damit Anwohner überhaupt mit ihren Autos aus dem Gebiet heraus kommen und Kleingärtner die Kolonien der Vereine Bockelsberg und Düvelsbrook erreichen können, wurde eine Verbindung zwischen dem Bernhard-Riemann-Weg und der Christian-Lindemann-Straße geschaffen, die eigentlich nur ein Geh- und Radweg ist, für die Dauer der Bauarbeiten aber auch mit dem Auto durchfahren werden kann.

Eigene Einfahrt für die Universität

Wie berichtet, möchte die Stadt den Bereich innerhalb der nächsten dreieinhalb Monate umgestalten: Die Uni bekommt direkt am Zentralgebäude eine eigene Einfahrt von der Universitätsallee (bisher Uelzener Straße) gegenüber der Einmündung Düvelsbrooker Weg. Aus allen vier Richtungen wird man künftig in jede gewünschte Richtung abbiegen können, der Verkehr wird über Ampeln geregelt. Weil die an den Verkehrsleitrechner der Stadt angeschlossen werden, würden sie auch mit dem umliegenden Ampelschaltungen abgestimmt, versichert die Stadt, so dass der Verkehr im Fluss bleibe und es nicht zu permanenten Zwangsstopps komme.

Aktuell sind die Beeinträchtigungen auf der Uelzener Straße, die vor der Leuphana Universitätsallee heißt, noch überschaubar, da zunächst Kanalarbeiten am Düvelsbrooker Weg erledigt werden und die Straße eine neue Decke erhält. Danach ist die andere Straßenseite dran, dafür sind ebenfalls sechs Wochen eingeplant. Die Stadt kalkuliert mit Gesamtkosten von 800 000 Euro, wobei die Uni die Hälfte übernehme. ahe

One comment

  1. „… so dass der Verkehr im Fluss bleibe und es nicht zu permanenten Zwangsstopps komme.“ Der Verkehr ist da (auch ohne die neue Ampel) nicht im Fluss !! Der Verkehr wird ständig zwangsgestoppt, weil 1..2..3.. Autos aus der Bernhard-Riemann-Str. (BRS) kommen. Selbst wenn keine Auto aus der BRS kommt .. wird die Ampel auf „Rot“ gestellt (Zwangsstopp). Die ganze Ecke dort ist eine verkehrsplanerische Vollkatastrophe ! Grundsätzlich ist zu Frage … Warum plötzlich eine Ampel ? Kommen mehr Autos vom Bockelsberg (Ost) ? Wurden da neue Wohnungen/Häuser gebaut ? War die Situation dort vorher schon schwierig ? Generiert das AudiMax mehr Verkehr, der von der BRS nicht mehr bewältigt werden kann ? Man kann alle diese Fragen einfach mit NEIN beantworten ! Also wird wieder Geld rausgeschmissen … und der Bürger muss langfristig darunter leiden !!