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Gemeinsam zerschneiden Bienenbüttels Bürgermeister Dr. Merlin Franke und Leiterin Antje Gebers bei der offziellen Einweihung des Kindergartens das symbolische rot-weiße Band. Foto: lz/ki

Bienenbüttels Investition in die Zukunft

Bienenbüttel. Bezogen haben Kinder und Erzieherinnen den Neubau der Kinderkrippe Bienenbüttel bereits im vergangenen Jahr, doch das große Fest haben die Verantw ortlichen auf dieses Jahr verschoben. Die Einweihung wurde jetzt gemeinsam mit dem 20-jährigen Bestehen der Kindertagesstätte gefeiert.

Bedarf an Kita-Plätzen wächst stetig

Leiterin Antje Gebers warf einen Blick zurück auf den 1. April 1997, als die Kita mit zwei Vormittagsgruppen und vier Erzieherinnen sowie einer Wirtschaftshilfe den Betrieb aufnahm. Bereits ein Jahr später war der Bedarf so groß, dass eine weitere Vormittagsgruppe eingerichtet werden musste, die zunächst im Gemeindehaus der Kirche unterkam. Damit alle Kinder direkt in der Kita betreut werden konnten, wurde 1999 ein Container eingerichtet, zudem führte die Gemeinde erstmals Sonderöffnungszeiten ein.

2009 folgte die erste Krippengruppe, aus der erfolgte 2010 die Einrichtung einer Familiengruppe, in der 18 Kinder von ein bis sechs Jahre gemeinsam betreut wurden. „Aus dieser Gruppe ist dann 2013 die Ganztagsgruppe hervorgegangen, und damit wurde erstmals eine Betreuungszeit von 7 bis 17 Uhr angeboten “, erinnerte Gebers. Heute können Eltern ihre Schützlinge von 6 bis 18 Uhr in die Obhut des Kindergartens mit seinen 21 Mitarbeitern geben.

„Wir planen keine Luftschlösser“

Auch Rat und Verwaltung freuten sich, binnen zwei Jahren nicht unerhebliche Neubauten im Bereich der DRK-Kindertagesstätte gemeinsam einweihen zu können, sagte Bürgermeister Dr. Merlin Franke. „Die Familienfreundlichkeit wird in unserer Gemeinde ganz großgeschrieben“, erklärte der Bürgermeister und stellte besonders das Konzept der Zwölf-Stunden-Betreuung heraus.

1,1 Millionen Euro wurden laut Franke in den Ausbau gesteckt, den Krippenneubau eingerechnet. „Wir planen keine Luftschlösser. Die Belegung zeigt, dass die neuen Plätze letztlich auch gebraucht werden“, sagte Dr. Franke. Besonders betonte er, dass die zusätzlichen Plätze nicht durch Zuzug, sondern veränderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen benötigt würden. „Hatten wir 2014 noch 14 Krippenanträge vorliegen, sind es heute bereits 50“.

Um eine Gruppe mit insgesamt 25 Plätzen aufgestockt wird derzeit auch der Kindergarten. Dazu wird ein 250 Quadratmeter großer Anbau realisiert, der auch einen Speise- und Küchenbereich für alle Kinder, einen Ruheraum, einen Differenzierraum und einen Mitarbeiterraum umfasst.

Von Gudrun Kiriczi