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Mit einem landesweiten Semesterticket könnten die Semestergebühren in Lüneburg sinken. (Foto: A/t&w)

Studenten hoffen auf Spareffekt

Lüneburg. In Deutschland fallen zwar keine Studiengebühren an, trotzdem ist das Studieren nicht kostenfrei. Das Portal netzsieger.de hat einen Vergleich der Semesterbeiträge an den 40 größten Unis in Deutschland veröffentlicht. An erster Stelle steht die Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover mit 425,06 Euro, die Studenten für ein Semester zahlen müssen. In Augsburg ist der Beitrag am geringsten, hier werden nur 102,05 Euro für ein Semester fällig. Die Leuphana kommt aufgrund ihrer Größe nicht im Vergleich vor, wäre sie vertreten, käme sie mit den Semestergebühren von 364 Euro auf Platz 2 des Rankings.

Preis verhandelt AStA mit Verkehrsbetrieben

Das Gros der Gebühren an der Leuphana entfällt auf das Semesterticket, mit dem die Studenten öffentliche Verkehrsmittel nutzen können. Über die Preise verhandelt der Allgemeine Studierenden-Ausschuss (AStA). Sprecherin Léa Oltmanns sagt: „Die hohen Preise entstehen vor allem dadurch, dass mit sehr vielen Verkehrsbetrieben einzeln verhandelt werden muss.“

Um eine bessere Verhandlungsposition zu haben, wollen sich die studentischen Vertreter aller Unis in Niedersachsen zusammenschließen. Schon 2014 wurde eine Initiative für ein landesweites Semesterticket gestartet. Die Hoffnung: Bessere Konditionen und damit auch geringere Semestergebühren in Lüneburg, bei einem größeren Streckenangebot. Die Studentenausschüsse haben sich dafür ausgesprochen, dass das landesweite Ticket im Wintersemester 2018/19 eingeführt werden soll. Bei Urabstimmungen im gerade begonnenen Semester sollen nun die Meinungen der Studenten an den Unis eingeholt werden. kkw