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Aufbrechen in ein gutes Leben für alle

Lüneburg. „Ein gutes Leben für alle ist möglich.“ Unter diesem Motto steht die erste Lüneburger Wandelwoche. Von Sonntag, 22. Oktober, bis einschließlich Freita g, 27. Oktober, präsentieren 24 Initiativen bei 31 Veranstaltungen an verschiedenen Orten in Lüneburg Ideen und Projekte für ein gutes Leben, das für ein solidarisches, gerechtes, achtsames Miteinander steht. Das Programm bietet viele Möglichkeiten, die in Lüneburg bereits vorhandenen Alternativen zu endlosem Wachstum und Ressourcenausbeutung kennenzulernen. Initiiert wurde die Woche vom Verein Technik.Umwelt.Natur (T.U.N.), der solidarischen Akademie und Lüneburg im Wandel.

Gespräch über den Wandel aus feministischer Sicht

Die Auftaktveranstaltung findet am Sonntag, 22. Oktober, um 15 Uhr im Kunstsaal Lüneburg, Marie-Curie-Straße 5, statt. Dort geht es um die Idee, die hinter der Wandelwoche steckt, und Veranstalter, Initiativen sowie Projekte stellen sich vor. Außerdem berichten Initiatoren der „Wandelwoche in Hamburg“, die Anfang des Monats stattfand, von ihren Erfahrungen. Kurz vorgestellt werden zudem das Projekt „Zukunftsstadt Lüneburg 230+“ und „RENN.Nord“, eine regional organisierte Informations- und Aktions-Plattform für nachhaltige Entwicklung. Ihre Arbeit basiert auf den Zielen der Agenda 2030 mit ihren 17 Sustai-nable Development Goals (SDG), an denen sich auch die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie orientiert. Zum Ausklang an diesem Tag wird es eine Talkrunde über die Gestaltung des Wandels aus feministischer Sicht geben.

Aktion auf dem Marktplatz

Zu den vielfältigen Angeboten gehört während der Woche unter anderem am Montag „Gemeinsam mobil für den Klimaschutz“ auf dem Marktplatz, im Klosterhof stellt die Demokatische Schule Lüneburg „Schule mal ganz anders…“ vor. Am Dienstag veranstaltet der Dachverband Studentischer Initiativen einen „Markt der Möglichkeiten“ im Hörsaalgang der Leuphana, einen Energiewende-Abend gibt es mit den Zukunftsgenossen in der Volkshochschule.

Um Achtsamkeitsübungen geht es am Mittwoch in der Kurpark-Wandelhalle, im Freiraum Lüneburg ist man im Gespräch zum Projekt „Zukunftsstadt 2030+“. Der Tauschring Lüneburg ist am Donnerstag im Graalstift vertreten, Greenpeace Lüneburg lädt zur Kosmetikwerkstatt ohne Mikroplastik im Böll-Haus ein. „Wandel in Firmen – Change Management nach Kotter“ ist das Thema am Freitag im e.novum, im Glockenhaus präsentiert sich die Redaktion des Nachhaltigkeitsmagazins „Was zählt“.

Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele

Bei der Abschlussveranstaltung am Freitag, 27. Oktober, um 19 Uhr im Glockenhaus geht es um die UN-Nachhaltigkeitsziele, die bei der Klimakonferenz 2015 beschlossen wurden und die auch einen grundlegenden Wandel in den Kommunen fordern. Diskutiert werden soll mit Bürgern, Vertretern der Verwaltung und Politik sowie des Projektes „Zukunftsstadt 2030+“, welche Schritte in Lüneburg dafür unternommen werden.

Alle Veranstaltungen sind kostenfrei. Das komplette Programm gibt es unter wandelwoche-lueneburg.de im Internet. lz