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Sie soll die Suche nach Kleingeld am Ticketautomaten ersparen. Doch die Kundenkarte des HVV läuft schleppend. Bisher seien etwa 35.000 Kundenkarten ausgegeben worden.

Eher mäßiges Interesse an HVV-Card

Hamburg/Lüneburg. Die elektronische Kundenkarte im Hamburger Verkehrsverbund (HVV), mit der die Suche nach Kleingeld am Fahrkartenautomaten der Vergangenheit angehören soll, ist noch nicht so stark verbreitet wie erhofft. Bisher seien etwa 35 000 HVV-Cards ausgegeben worden, davon 27 000 für Abonnenten und 8000 für Gelegenheitskunden, teilt der HVV mit. Bei der kostenlosen Umstellung der alten Klapp- auf die Chipkarte müsste noch eine sechsstellige Zahl abgearbeitet werden.

47 HVV-Servicestellen bieten Karten-Bestellservice

Das erfolgt bei den Abonnenten nach und nach, jeweils wenn das Jahresabo ausläuft. Über die HVV-Card mit Foto können neben Einzel-, Tages- und Wochentickets auch Monatskarten am Automaten aufgeladen werden. Neben der Online-Bestellung bieten mittlerweile 47 HVV-Servicestellen den Karten-Bestellservice an, davon erhofft sich der HVV einen Schub. Die Ausstattung der 2000 Busse im Verbund soll in den nächsten Monaten erfolgen. dpa/lno