Mittwoch , 26. September 2018
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Mit schrecklichen Verkleidungen ziehen Mädchen und Jungen an Halloween los. Die Polizei mahnt, es mit Streichen nicht zu übertreiben.

Halloween: Auch beim Gruseln gelten Regeln

Lüneburg. Halloween macht Spaß, trotzdem gelten Regeln. Da­rauf macht die Polizei aufmerksam. Denn manche übertreiben es beim Spruch „Süßes oder Saures“ mit einem möglichen Streich. „Zu bedenken gilt, dass nicht jeder mitmacht bei Halloween“, sagt Polizeisprecherin Antje Freudenberg. „Viele Menschen freuen sich über die fantasievoll verkleideten Besucher, aber zur Herausgabe von Süßigkeiten ist niemand verpflichtet.“

Wie schon in den vergangenen Jahren appelliert die Polizei an Kinder und Jugendliche, die Scherze nicht zu übertreiben, denn: „Nicht alles, was Geistern Spaß macht, ist auch erlaubt!“ So haben viele dieser Streiche in Einzelfällen ein juristisches Nachspiel.
Das Bewerfen von Hauswänden mit Eiern ist eine Sachbeschädigung, das He­rausreißen von Pflanzen ebenfalls. Das Herausheben von Gullydeckeln gilt als Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr.

Die Polizei werde in der Halloween-Nacht deshalb vermehrt unterwegs sein: „Hexen und Monster unter 14 Jahren können zwar nicht strafrechtlich belangt werden. Jedoch können zivilrechtliche Forderungen auch gegenüber Kindern beziehungsweise ihren gesetzlichen Vertretern geltend gemacht werden.“ Daher appelliert die Polizei vor allem an die Eltern, ihre Kinder über die Gefahren und Konsequenzen von üblen Scherzen und Streichen aufzuklären.“ lz