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Auf dieser Freifläche am Wienebütteler Weg könnten bald Häuser und Wohnungen stehen - der Bauausschuss hat jetzt einstimmig für den Aufstellungsbeschluss gestimmt. (Foto: nh)

Neubaugebiet nimmt erste Hürde

Lüneburg. Der erste Pflock für das geplante Neubaugebiet Am Wienebütteler Weg ist eingeschlagen. Mehrheitlich mit sieben Stimmen votierte der Bauausschuss für den Aufstellungsbeschluss. Ulrich Blanck und Ulrich Löb (beide Grüne) stimmten mit Nein, weil sie das endgültige Gesamtklimagutachten erst auf dem Tisch haben wollen, Rainer Petroll (Linke) enthielt sich.

Die angedachten Baufelder fürs Gebiet Wienebütteler Weg aus der Luft. (Grafik: stadt lueneburg)

Gutachter: Kein negativer Einfluss aufs Innenstadtklima

Wie berichtet, hatten die Mitglieder des Verwaltungsausschusses Ende November avisiert, dass man sich eventuell für einen Aufstellungsbeschluss entscheiden könne. Voraussetzung: Der von der Stadt mit dem Gesamtklimagutachten beauftragte Gutachter müsse sozusagen in einer Zwischenbilanz schon zum Ergebnis kommen, dass es durch das Neubaugebiet zu keinen negativen Auswirkungen für die Kaltluftzufuhr in der Innenstadt komme. Harald Kuttig, Mitarbeiter der Geo-Net Umweltconsulting GmbH, gab nun im Bauausschuss einen Überblick zu den Modellrechnungen für die Klimaanalyse, auf denen schon das im vergangenen Sommer vorgestellte Teilgutachten basiert und die auch dem Gesamtklimagutachten zugrunde liegen. Sein Fazit knapp zusammengefasst: Die Bebauung hat keinen negativen Einfluss auf die Kaltluftzufuhr in der Innenstadt.

Er verwies auch darauf, dass im Teilgutachten bereits deutlich gemacht worden sei, dass wesentliche Kaltluftströme westlich am Gebiet vorbei in Höhe des Grüngürtels West fließen sowie entlang des Wienebütteler Wegs und dass im Rahmen der Planung ein 50 Meter breiter Grünstreifen durchs Viertel frei gehalten werden sollte als Kaltluftschneise.

Kuttig: Modellrechnungen beziehen sich auf Ist- und Planzustand

Der Geschäftsführer von Geo-Net, Peter Trute, hatte im Vorfeld des Ausschusses in einer Kurzstellungsnahme, die der Vorlage für den Ausschuss beigefügt war, erklärt: Die bioklimatischen Belastungssituationen seien in beiden Analysen (Teilgutachten/Gesamtklimagutachten) sehr ähnlich. Geringfügige Unterschiede resultierten aus dem größeren Untersuchungsraum. Sein Fazit: Die gesamtstädtische Klimaanalyse wird nicht zu einer Neubewertung der klimaökologischen Situation des Baugebiets Wienebüttel führen.

Ulrich Blanck hielt dagegen, dass es nicht um die klimatischen Auswirkungen in dem Gebiet gehe. Er fragte Kuttig: „Können Sie die klimatischen Auswirkungen durch die angestrebte Bebauung auf andere Stellen im Stadtgebiet ausschließen? Und wie sind diese unter Beachtung weiterer geplanter Baugebiete an anderer Stelle im Stadtgebiet?“ Kuttig erklärte, dass sich die Modellrechnungen auf den Ist- und Planzustand bezögen. Wenn in unmittelbarer Nähe keine weiteres Neubaugebiet entstehe, habe das Baugebiet Am Wienebütteler Weg keine negativen Auswirkungen auf die Kaltluftzufuhr in der Innenstadt. Für Blanck waren damit seine Fragen nicht eindeutig beantwortet. „Deshalb sollte das Gesamtklimagutachten abgewartet werden.“

Birte Schellmann (FDP) hielt fest: „Wir wollten wissen, ob die Bebauung negative Auswirkungen auf die Belüftung der Stadt insgesamt und insbesondere der Altstadt hat. Wenn Sie das klar beantworten können, halten wir das im Protokoll fest. Sofern sich im Gesamtklimagutachten Widersprüche zu der Aussage ergeben, müssen wir uns vorbehalten, gegebenfalls das Bauvorhaben zu stoppen.“ Klaus-Dieter Salewski (SPD) und sein Fraktionskollege Stefan Minks befanden: „Es ist doch gesagt, dass es keine Auswirkungen für die Innenstadt gibt.“ Prof. Dr. Gunter Runkel (AfD) meinte, die Ausführungen des Gutachters sprächen dafür, das Verfahren für den Bebauungsplan einzuleiten.

CDU-Politikerin bringt Westumgehung ins Spiel

Das Gesamtklimagutachten, das voraussichtlich Ende des ersten Quartals 2018 fertig sein soll, werde keine anderen Aussagen treffen, zeigte sich Stadtbaurätiin Heike Gundermann überzeugt. Sollte es anders sein, stehe es der Politik jederzeit frei, das Verfahren nicht weiter voranzutreiben. Ulrich Löb hielt dagegen, dass die Verwaltung beim geplanten Baugebiet Raderbach rate, das Gesamtklimagutachten abzuwarten. „Das sollte für alle Baugebiete gelten.“

Der Ausschussvorsitzende Niels Webersinn (CDU) stellte sich hinter die Stadtbaurätin: „Wenn das Gesamtklimagutachten zu einem anderen Ergebnis kommt, können wir den Beschluss canceln.“ Seine Fraktionskollegin Christel John gab der Politik noch etwas mit auf den Weg: Infolge der Bebauung sehe sie mit Blick auf den Verkehr „die Dringlichkeit einer Westumgehung“.

Von Antje Schäfer

29 Kommentare

  1. „Auf dieser Freifläche am Wienebütteler Weg …“
    Naja, ich würde das nicht als Freifläche bezeichen, sieht nach einem Nutzfeld aus.
    Wo soll unsere Nahrung denn später mal herkommen – aus China, aus einem 3D-Drucker?
    Eigentlich müssten für jede neuversiegelte Fläche,alte versiegelte Flächen befreit werden.
    Aber der Erhalt der jetzt schon arg angeschlagenen Umwelt scheint wohl sinnlos bis unmöglich, wenn der Tankwart für 5 bis 7 Laubblätter schon den Laubbläser anwirft und die Blätter halbwegs suchen muss.(Gestern gesehen an einer Lüneburger Tankstelle mit fünf roten Buchstaben.)

  2. Aha, Niels Webersinn ist wieder einmal eingeknickt. Wie beim LHG-Beschluss, beim Arena-Votum und bei der Ratsgeschäftsordnung auch schon.

    • Sehr geehrte Frau Ebeling,

      Ich bin mitnichten eingeknickt, sondern es gab eine neue Lage, da der Gesamtklimagutachter uns erklärt hat, dass das geplante Baugebiet keinerlei negative Auswirkungen auf die Stadt haben wird – siehe auch Antwort unten.
      Auch in den anderen Angelegenheiten bin ich nicht eingeknickt: bei der Geschäftsordnung des Rates haben wir all das herausgeholt für den Rat, was die entsprechenden niedersächsischen Gesetze und Urteile der Verwaltungsgesetze maximal ermöglichen. WIr müssen uns dabei an Recht und Gesetz halten – das wollen Sie ja sicherlich auch!
      Beim Arena-Votum hat sich die CDU immer für den Bauausgesprochen, nichts anderes haben wir gemacht.

      Mit freundlichen Grüßen, Niels Webersinn

  3. Hallo Frau Schäfer

    ich verstehe das nicht. Hatten Herr Blanck (GRÜNE) und Herr Webersinn (CDU) nicht gemeinsam das Gesamtklimagutachten gefordert, BEVOR im Bauausschuss der Aufstellungsbeschluss für das künftige Baugebiet gefasst werden kann?

    Das liegt doch noch nicht vor, ja, es ist meines Wissens noch nicht einmal beauftragt, oder?

    Und dass die Energie der am Bürgergutachten mitwirkenden Einwohner abgenommen zu haben scheint, sollte für den Rat und die Verwaltungsleitung kein Grund sein, dessen Ergebnisse zu missachten oder kleinzureden. Trotz der etwas verschlafenen Initiative Brockwinkler Weg, in der viele Anwohner zur Zeit vemeintlich bloß noch nominell mitmischen, existiert das Interesse der unmittelbar Betroffenen und mittelbar Beteiligten weiter. Der gegenüber der Ratsvertretung und der Verwaltung geringere Organisationsgrad von engagierten Bürgern sollte die Organe nicht dazu verführen, deren Anliegen und die Aufmerksamkeit zu unterschätzen, mit der jene verfolgen, ob diesen auch entsprochen wird.

    LG, Regina Schneider

  4. Lieber Ratsherr Weberinn

    Im Jahr 2000 haben Sie Ihr Abitur in Lüneburg gemacht. Schon Jahre vorher waren Ihnen durch die Diskussionen zu Hause und in der Landeszeitung die Begriffe „Frischluftschneisen“ und „Kaltlufentstehungszonen“ sowie weitere dazugehörige Ideen bekannt. Diese Gedanken begleiten Sie somit schon eine sehr lange Zeit Ihres Lebens und, wie Sie am 8. November 2017 um 19:28 Uhr festgestellt haben, alles in allem über die Hälfte Ihres Lebens. Trotzdem, ist Ihnen bewusst, werde immer wieder erneut um die Themen gerungen in Lüneburg. Das, sagen Sie, sei auch richtig – das politische Ringen und die Geltendmachung des jeweils vertretenen Standpunktes sei ein wichtiges Element in unserer Demokratie. Einer Basta-Politik sei in Deutschland schon vor Jahren ein Ende bereitet worden und die unerquickliochen Ergebnisse einer solchen Basta-Politik könnten wir heute in den USA sehen.
    Umso mehr überrasche es Sie immer wieder, betonen Sie, wie wenig politisch sensibel auf diese ernsthaften Forderungen vieler Menschen und deren Repräsentanten im Rat eingegangen werde. Schon vor Jahren hätte man diesen Gordischen Knoten durch ein Gesamtklimagutachten zerschlagen können! Nun sei es endlich auf dem Weg gebracht und „NACH FERTIGSTELLUNG ( also BEI VORLIEGEN und NACH BEWERTUNG DER EMPFEHLUNGEN DIESES GESAMTKLIMAGUTACHTENS) wird man die geplanten Baugebiete mit gutem Gewissen angehen können“, — ERST DANACH, lieber Herr Webersinn, schrieben Sie vor einem Monat und fügten hinzu: „Das Ausbleiben dieses Gutachten in der Vergangenheit überrascht umso mehr, da die Wohnraumfrage sich für Lüneburg schon seit vielen Jahren abzeichnet.“ (Quelle: https://jj12.wordpress.com/2017/11/06/lueneburgs-hausgemachtes-sylt-syndrom/#comment-1342)

    WARUM halten Sie sich nicht an Ihre eigenen Versprechungen, Herr Webersinn? Weil die schon vier Wochen alt sind?

    WARUM bestehen Sie heute nicht mehr wie am 8. November (und wie Ihr Kollege Ulrich Löb immer noch) darauf, dass das, was die Verwaltung beim geplanten Baugebiet Am Raderbach rate, nämlich das Gesamtklimagutachten abzuwarten, FÜR ALLE BAUGEBIETE gelten sollte?

    MfG, Kevin Schnell

    • Kevin Schnell
      hallo, ich bin es unerwünscht mal wieder. ihr fallenstellen gefällt mir. gesamt-gutachten? was ist das denn? wer kann so klug scheißen?neuerdings werden luftschneisen und ähnliches begutachtet. dieser gutachter- wahn bringt immer neue blüten zutage. am ende sind die gutachten für die wirtschaft und gegen die natur.warum? die natur zahlt nur in naturalien. den auftraggebern zählt nur bargeld. ich fasse mich kurz wie immer. auf den punkt kommen, ist eine kunst. versuchen sie es mal. schmunzeln.

      • Sind Sie Niels Webersinns Mann fürs Kommunikative, Herr Bruns.

        Hier können Sie sich über den Gesprächsgegenstand informieren: https://jj12.wordpress.com/2017/11/06/lueneburgs-hausgemachtes-sylt-syndrom/#more-271

      • Im Übrigen, Herr Bruns, stammt der komplette (längliche) Text oben vom CDU-Fraktionsvorsitzenden selbst. Es handelt sich um ein Zitat. Hätten Sie sich vor dem Posten schlau gemacht, hätten Sie das wissen können.

        Warum ist es Ihnen so arg zu sehen, dass Ihr einstiger Abendessensgast auch nur viel redet und schreibt, ohne sich an die eigenen edelmütigen Vorgaben und laut herumposaunten Grundsätze zu halten? Liegt das daran, dass auch Sie es sich in der Welt Ihrer Widersprüche und Inkonsequenzen bequem eingerichtet haben?

        „Das eigentliche Unglück, das aus solchen schauderhaften Dauerschauspielen folgt, ist, dass jeder denkt, der andere ist wie er, und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt.“ Das hat Heinrich Barns uns allen am kalten Nikolausnachmittag ins Poesiealbum geschrieben:

        https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/1277052-was-kostet-der-libeskind-bau#comment-125671

        • Kevin Schnell, sie irren, sowas soll ja öfters vorkommen. kein abendessen, es war mittagessen. der text war mir bekannt, deswegen ja meine reaktion. und ,vernünftige menschen, würden nicht in die politik gehen. schmunzeln, außer sie müssen eine bestimmte zeit überbrücken.

  5. Georg Wüstenhagen

    Lieber Herr Webersinn, Sie wissen, ich bin Ihr größter Fan und traue Ihnen eine viel glänzendere Karriere in der Politik zu als Alexander Schwake und Günter Dubber zusammen. Aber in puncto Ihres ungewöhnlich plötzlichen, ja, blitzartigen Gesinnungswechsels zum Thema Bebauung Brockwinkler/ Wienebütteler Weg und Gesamtklimagutachten hätte ich jetzt doch gerne eine befriedigende Erklärung von Ihnen. Hängt Ihr abrupter Kurswechsel mit geschäftlichen Interessen im Baugebiet Am Raderbach zusammen, wie auf den Rathausfluren mancher rüberflüstert? Oder was hat Sie zu dieser Kehrtwende bewogen? Benehmen Sie sich nicht exakt wie all die Ratsmitglieder, denen Sie noch vor einem Monat vorgeworfen haben, sie würden über viele, viele Jahre immer irgendwelche Ausreden gefunden haben, warum zunächst Tatsachen zu schaffen seien, bevor die notwendige Expertise komme – und dabei eben nie kam, sondern die kilometerlange Bank hinuntergeschoben wurde, bis sie am Ende runterfiel, eindreckte und sich in sich in Staub auflöste.

    • Sehr geehrter Herr Wüstenhagen,

      Vielen Dank für Ihre Anmerkungen. Wir, die gesamte Fraktion der CDU (davon bin ich nur einer von neun, die alle das gleiche Stimmgewicht haben) haben nicht aprupt unsere Meinung geändert, sondern für uns ist das Gesamtklimagutachten weiterhin entscheidend. Allerdings gab es eine Veränderung: der Gutachter für das Gesamtklimagutachten hat im Bauausschuss vorgetragen und die Erkenntnisse, die bis Mitte März verschriftlich werden um dem Rat vorgelegt zu werden, erläutert. Demnach ist von dem möglichen Baugebiet keinerlei Auswirkung im negativen Sinne von Klimaverschlechterungen für die Gesamtstadt zu befürchten. Deswegen waren alle Mitglieder der CDU-Fraktion der Meinung den Aufstellungsbeschluss zu fassen. Dieser wiederum bietet auch für die betroffenen Bürger Chancen. Denn endlich gibt es damit ein verwaltungsrechtliches Verfahren, das von Bürgern rechtlich überprüft werden kann und hinterfragt werden kann. Die bisherigen Diskussionen und vorgeschalteten Bürgerbeteiligungen sind leider rechtlich in keinerlei Art und Weise verbindlich und können nicht rechtlich überprüft werden hinsichtlich der mangelnden Berücksichtigung. Dafür ist das Verwaltungsverfahren notwendig, damit jeder Bürger dieser Stadt zu seinem Recht kommt, wofür ich entschieden eintrete. Dies kann sogar dazu führen, dass wir, die Ratsmitglieder am Ende den Prozess der Aufstellung stoppen, wenn wir in der Abwägung dazu kommen, dass die Rechte der Bürger nicht gewahrt werden. Jeder Bürger muss aber auch Verständnis dafür haben, dass wir zumindest das Verfahren anstoßen, damit wir möglicherweise am Ende eine Lösung für die Wohnungsnot in dieser Stadt finden. Im übrigen weise ich darauf hin, dass ich keinerlei geschäftliche Interessen am Raderbach habe – ich gehöre nicht zu den Investoren und dürfte in, für den Fall, dass ich Investor wäre, nicht mitwirken an der Beschlussfassung gemäß der entsprechenden Vorschriften des Gesetzes. Seien Sie versichert, dass ich, genauso wie ich es in der Vergangenheit gelebt habe, sehr genau darauf achte in keinen Interessenskonflikte zu Lasten der Stadt zu kommen. Aber dort „Am Raderbach“ geht es mir um die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, wie der Rat es schon in 2015 beschlossen hat. Ich hoffe Ihnen und den anderen Schreibern hier damit umfassend geantwortet zu haben. Ihnen frohe Weihnachtstage, Ihr Niels Webersinn

      • Herr Webersinn
        der Gutachter für das Gesamtklimagutachten hat im Bauausschuss vorgetragen und die Erkenntnisse, die bis Mitte März verschriftlich werden um dem Rat vorgelegt zu werden, erläutert. Demnach ist von dem möglichen Baugebiet keinerlei Auswirkung im negativen Sinne von Klimaverschlechterungen für die Gesamtstadt zu befürchten.
        und sie glauben ihm? ich nicht! ich weiß, um so größer eine stadt wird, um so schlechter wird die luft. die chinesen sind da ein,,gutes,, beispiel.

        • Ach Herr Bruns. Lüneburg kann doch zunächst nur innerhalb seiner Stadtgrenzen weiter bebaut werden. Das ist überschaubar. Außerdem wollen die Reppenstedter (ihr Beitrag weiter unten) am Landwehrgraben in Stellung gehen. Da hat Lüneburg in die Richtung dann doch ohnehin keine Chance zu wachsen ;-).
          Und warum müssen Sie gleich solche Extreme wie Chinesische Städte als Beispiel heranziehen. Das ist doch lächerlich. Ich glaube sowieso nicht dass Lüneburg je derartige Ausmaße annehmen wird (keine Stadt in Deutschland und vielleicht sogar ganz Europa) und selbst wenn, würde das etliche Lichtjahre dauern. Oder die Chinesen wandern plötzlich alle nach Europa ab und übernehmen hier das Zepter. Dann könnte es schneller gehen.

          • Klaus Mertens
            kleinvieh macht auch mist. um so mehr kleinvieh,um so mehr mist. ist wie mit der luft. der mief fängt meistens klein an. wenn ich jetzt ihre meinung deuten darf: jedes gutachten in dieser richtung ist solange überflüssig, bis wir chinesische verhältnisse haben? meinten sie das? persönlich brauche ich hier keine gutachten, mir reicht der gesunde menschenverstand, aber vorsicht, dieser begriff wird gern von nationalen ,,komikern,, schon aus alten zeiten missbraucht.

      • Sehr geehrter Ratsherr Webersinn

        Nach dem Lesen Ihrer souveränen Richtigstellung bin ich sehr erleichtert. Alles ist überzeugend und ausführlich erklärt. Da sieht man, was mit zehn Minuten Kommunikationsaufwand an Positivem beim Bürger zu erreichen ist. Ich habe mich nicht in Ihnen getäuscht. Sie sind ein guter Mann für Lüneburgs politische Spitzenämter. Bitte verzeihen Sie mir meine dummen Zweifel.

        Ihnen und Ihrer Familie wünsche ich frohe Festtage

        Ihr Georg Wüstenhagen

        • Sehr geehrter Herr Wüstenhagen,

          Vielen Dank! Bitte entschuldigen Sie meine doch diesmal zahlreichen Tippß und Gramatikfehler. Manchmal antwortet man etwas unter Zeitdruck und konzentriert sich eher auf den Inhalt als die Form.

          Ihr Niels Webersinn

  6. die reppenstedter werden sich demnächst am landwehrgraben in stellungen begeben, wenn die lüneburger immer näher kommen. witzig ist das nicht. plötzlich ist man eingemeindet.

  7. Für mich haben die Berichte von den Stadtratsitzungen in Lüneburg meist den größten Unterhaltungswert in der LZ. Manchmal fällt es mir wirklich schwer die Ratsmitglieder, zumindest einige davon, wirklich ernst zu nehmen.

    Gelegentlich habe ich den Eindruck es handelt sich um einen Bericht von einem Kaspertheater. Schade nur dass das teilweise sehr kostspielig ist durch in Auftrag gegebene Gutachten bei denen ich mich frage ob sie wirklich zwingend erforderlich sind, oder ob nicht ein gesunder Menschenverstand zur Klärung von Fragen und Bedenken ausreichend wäre. Aber die Mitglieder des Rates müssen es doch nicht selbst bezahlen. Wird doch aus Steuern der Bürger bezahlt. So einfach ist das.

  8. Lieber Ratsherr Webersinn

    Sie sind in dieser LZonline-Spalte von mehreren LüneBürgernden (w/m) angeschrieben worden.

    Darf ich meine darauf bezogene Frage noch einmal in die Worte kleiden, die Landeszeitungsstadtredakteur Dennis Thomas am 13. November 2017 für eine Artikelüberschrift fand, nachdem er sein Tête-à-Tête mit Lüneburgs Erstem Kreisrat Jürgen Krumböhmer in der immer mehr und immer schneller ins Unglück rutschenden Arena-Thematik genossen hatte?

    „Kommt da noch was?“

    LG, Ihre Regina Schneider

    • Liebe Frau Schneider,

      Soeben habe ich geantwortet, die letzten Wochen war ich jedoch mehr mit dem Haushalt, Privatem (Taufen etc.) beschäftigt und habe hier deswegen nicht mitgelesen. Wenn Sie in Zukunft möchten, dass ich schnell antworte, dann senden Sie mir doch eine kurze Nachricht an folgende Emailadressen: niels.webersinn@gmx.de oder niels.webersinn@cdu-lueneburg.de.

      Herzliche Grüße und frohe Weihnachtstage im Kreise Ihrer Familie und Freunde, Ihr Niels Webersinn

      • Regina Schneider

        Lieber Herr Webersinn,

        vielen Dank, ich habe es gesehen, gelesen und mich gefreut.

        Auch Ihnen herzliche Grüße und frohe Weihnachtstage im Kreise Ihrer Familie und Freunde, Ihre Regina Schneider

  9. Claudia Schmidt, was macht die eigentlich? Kämpft hier niemand mehr für das Gute außer Klaus Bruns und Hans-Herbert Jenckel?

    Eine Frischluftschneise sollte ein zusammenhängendes, hindernisfreies Gelände vom Umland bis ins Stadtgebiet sein, durch das kühle und saubere Lluft verfrachtet werden kann. Die Frischluftschneise muß möglichst weit weg von Straßen und Industriegebieten verlaufen, damit die Luft auf ihrem Weg in die Innenstadt sich nicht mit Schadstoffen anreichert.

    • Ziehen sie doch in ein kleines Dorf oder ins Wendland (ist übrigens sehr schön dort). Da haben sie garantiert genügend Frischluft. Manchmal sogar mit kostenlosem Naturduft dazu.

  10. Ich bin für bessere Innenstadt Lagen, dann brauchen die Bewohner weniger Autos und bestehende Infrastruktur wie Ärzte, Einkaufsmöglichkeiten etc. werden besser genutzt. Wie wäre es mit dem MTV Platz in der Uelzener Straße? Dann könnte der MTV an den Wienebüttler Weg ziehen oder die Anlage im Hasenburger Grund könnte ertüchtigt werden. Evt. könnte dort ein Kunstrasenlatz hin. Dort ist auch Flutlicht (an der Uelzener Straße nicht) und der Sportplatzlärm würde auch nicht mehr stören. Der Wienebüttler Weg böte evt. sogar die Möglichkeit ein oftmals schon gewünschtes allumfassendes Sportzentrum für Lüneburg entstehen zu lassen, mit Sportplätzen, SVG Halle, Kunstrasen etc. In der Urlzener Straße könnte dann auch höhergeschossig gebaut werden, um mehr Wohnraum zu schaffen.

    • Klar, Hans, und den Kurpark knallen wir mit 136 Seminaris-Wolkenkratzern von Daniel Libeskind zu (jedes einzelne birgt eine neue Stadthallenarena für Tanz und Ballsport im Erdgeschoss), an deren Außenhüllen ringsum die gesamten 167 Meter bzw. 58 Stockwerke hinab Holm Kellers vertikale Tomatenplantagen angetackert werden.

  11. Wow, Weltpolitik über Twitter, hiesige Kommunalpolitik über die LZ-Kommentarfunktion.

    • Twitter ist Einbahnstraßenkommunikation, einem zum Lügen neigenden Autokraten angemessen. Während bei LZoline der Dialog möglich ist, – aber natürlich nicht notwendigerweise praktiziert werden muss, wie Sie an den vielen anonymen Nörglern erkennen, die nach trumpistischer Manier nur raushauen, was im Augenblick ihren Keks beschwert und dann weiter ziehen, um an anderer Stelle weiteren Unfug abzuladen.

  12. Hallo Herr Webersinn, was sagen Sie denn zu der bissigen Betrachtung übers Lüneburger Stadtmarketing von Herrn Jenckel? Geht der Online-Chef Herrn Schrock-Opitz und seine Kreativtruppe zu hart an?

    Ihr Beitrag fehlt noch. Hier: https://jj12.wordpress.com/2017/12/16/dicker-vorschuss-auf-gute-ideen-fuer-lueneburg/#more-294