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Anna Sprockhoff und Benjamin Piel Fotos: t&w/ejz

Anna Sprockhoff und Benjamin Piel unter den Top 10

Lüneburg/Lüchow. Zwei junge Journalisten aus Nordost-Niedersachsen haben 2017 mit ihrer Arbeit nicht nur in der Region für Aufsehen gesorgt. LZ-Redakteurin Anna Sprockhoff und der Redaktionsleiter der Elbe-Jeetzel-Zeitung, Benjamin Piel, gelang bei der Wahl  der „Journalisten des Jahres“ durch die Branchenzeitschrift „medium Magazin“ der Sprung unter die besten Zehn ihrer jeweiligen Kategorie.

Anna Sprockhoff wurde von der 100-köpfigen Fachjury auf den vierten Platz in der Kategorien „Reporter regional gewählt. Benjamin Piel kam bei den „Chefredakteuren regional“ auf den sechsten Platz.

Die Jury würdigte bei Anna Sprockhoff insbesondere „die Empathie für den ländlichen Alltag“, die die Reportagen der 37-jährigen Redakteurin der Landeszeitung auszeichnen. Dass das mit ihrer Kollegin Katja Grundmann gestartete Multimedia-Projekt „Aufwachsen als Flüchtlingskind “ aus 2016 nunmehr mit der Serie „Ein Jahr danach“ seine Fortsetzung findet, kommentieren die Juroren mit „Weiter so!“.

Auszeichnung wird in zwölf Kategorien vergeben

Siegerin in dieser Kategorie wurde Julia Rathke von der Rheinischen Post für ihre Berichterstattung über die AfD im Wahlkampf vor Frank Jansen (Tagesspiegel) und Katja Bauer von der Stuttgarter Zeitung.

„Aufklärerisch , unbestechlich , konsequent – so leitet Piel, gemeinsam mit Jens Feuerriegel“, heißt es in der Begründung für die Nominierung von Benjamin Piel. Getreu seiner Devise „Mit dem Rücken zur Wand , mit dem Gesicht zum Leser“ leiste der 33-Jährige „besten Lokaljournalismus“. „Chefredakteur regional“ wurde in diesem Jahr Michael Bröcker von der In Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post.

Das „medium magazin“ kürt seit 2004 die „Journalisten des Jahres“. Die Auszeichnung wird in zwölf Kategorien vergeben. Gesamtsieger ist in diesem Jahr Spiegel-Autor Markus Feldenkirchen für seine „Schulz-Story“. Der Redakteur im Berliner Büro des Magazins hatte den SPD-Kanzlerkandidaten ein halbes Jahr eng begleitet.

Von Marc Rath

2 Kommentare

  1. Lieber Marc Rath,
    Schön, dass lokale Medienthemen jetzt stattfinden. Mit unserem Projekt Super)ühe sind wir in der Kategorie Wissenschaft in den Top 10 (Platz 7). Sitz der Sensorreporter: Die Große Bäckerstrasse in Lüneburg.

    • Hallo Jakob Vicari,

      lokale Medienthemen finden nicht erst „jetzt“, sondern schon eine ganze Weile statt. Anna Sprockhoff etwa steht als der personifizierte, überaus charmante Beweis dafür ein.

      Mit euerem Projekt Super)ühe seid in der Kategorie Wissenschaft in den Top 10 (Platz 7).

      Wo?

      Und „Super)ühe“?

      Ist das eine Schöpfung lokaler Medienthemenschreibekunst?

      Superfrühe?

      Superglühe?

      Superbrühe?

      Superkühe?

      Supermühe?