Donnerstag , 22. November 2018
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Verwaltungsposse: Dieser 120 Meter lange Abschnitt zwischen Munstermannskamp und Scharnhorststraße hieß lange Uelzener Straße, dann Universitätsallee und heißt nun Willy-Brandt-Straße. Foto: ap

Universitätsallee wird wieder gekürzt

Lüneburg. Die Stadt hatte es ein wenig zu gut gemeint mit der Kaderschmiede für den akademischen Nachwuchs. Als sie Anfang des Jahres ein Teilstück der Uelzener Straße auf Wunsch der Hochschulleitung umbenannte, geriet die Universitätsallee zu lang – und zwar etwa 120 Meter. Der Grund: In der Vorlage für den Kulturausschuss, in dessen Fe­bruar-Sitzung die Umbenennung beschlossen wurde, hatte sich ein Fehler eingeschlichen. Jetzt gab es eine Rolle rückwärts: Ein Teilstück der Universitätsallee wurde in Willy-Brandt-Straße umbenannt.

Der Verwaltung war der Fehler schon vor Monaten aufgefallen, sie hatte die Politik auch darauf hingewiesen, dass die Umbenennung – anders als in der Vorlage formuliert – nicht ab der Straßeneinmündung Munstermannskamp, sondern erst ab der Scharnhorststraße stadtauswärts erfolgen sollte. Trotzdem wurde der kurze Abschnitt zwischen Munstermannskamp und Scharnhorststraße mit umbenannt. Ende Juni wurden die Straßenschilder aufgestellt, ganz feierlich mit Uni-Präsident Sascha Spoun und Oberbürgermeister Ulrich Mädge. Wer aktuell im Internet beim bekanntesten Kartendienst Google Maps für Lüneburg „Universitätsallee“ eingibt, dem wird deren Verlauf zwischen Munstermannskamp und Gaußstraße angezeigt – also inklusive des Abschnitts, der eigentlich nie Universitätsallee heißen sollte.

Lapsus rückgängig gemacht

Jetzt musste der Rat in seiner letzten Sitzung des Jahres deshalb noch einmal korrigierend eingreifen und diesen Lapsus rückgängig machen. Fortan heißt das Teilstück zwischen Munstermannskamp und Scharnhorststraße also Willy-Brandt-Straße – aus Gründen der Rechtssicherheit, wie die Stadt argumentiert. Immerhin: Der Abschnitt von der Scharnhorststraße bis zur Einmündung Gaußstraße darf weiter Universitätsallee heißen – damit der Libeskind-Bau die standesgemäße Adresse mit der Hausnummer 1 behält. ahe/ap

One comment

  1. Ich glaub da nich dranne… Ich glaub daß is alles nur weil die Badeanstalt im Keller von das graue Libeskindschlachtschiff nu doch noch nich fertig geworden is … Soviel Ihwents wie im Vamos schaffen die nie innem Betongbunker … Das is das Problem… ’n echter Lüneburger Kerl hätte die auf einemmale übrichen 120 Meter >Allee zum ehemaligen Stadion Wilschenbruch< genannt …