Donnerstag , 20. September 2018
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Mit Kreide hinterlassen Sternsinger die Zeichen für den Segen. Wer möchte, dass die „Heiligen Drei Könige“ auch zu ihm nach Hause kommen, kann sich noch in dieser Woche dafür anmelden. Foto: Benne Ochs/Kindermissionswerk

Königlicher Besuch auf Bestellung

Lüneburg. „Die Sternsinger kommen!“ heißt es jetzt in der Pfarrgemeinde St. Marien. Mit dem Kreidezeichen „20*C+M+B+18“ bringen die Mädchen und Jungen in den Gewändern der Heiligen Drei Könige den Segen „Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen in Lüneburg und Adendorf, Amelinghausen und Umgebung, Bardowick, Brietlingen, Handorf, Lüne, Mechtersen, Scharnebeck, Vögelsen und Wittorf. Sie sammeln dabei für Not leidende Kinder in aller Welt.

Bis Ende des Jahres anmelden

Wer den Besuch der Sternsinger wünscht, kann sich bis Ende des Jahres anmelden.

▶ Für St. Marien: Martina Forster, (04131) 6030910, oder per E-Mail an sternsinger-marien@kath-kirche-lg.de
▶ Für St. Stephanus: Jutta Segger, (04131) 2243968, oder per E-Mail an sternsinger-stephanus@kath-kirche-lg.de
▶ Für Christ-König in Adendorf: Monika Bendzko, (04131) 990296, Jörg Maliers, (04131) 397963), oder per E-Mail an sternsinger-christkoenig@kath-kirche-lg.de
▶ Für St. Godehard in Amelinghausen: Dr. Simone von Haugwitz, (0162) 5405752, oder per E-Mail an sternsinger-godehard@kath-kirche-lg.de
Weitere Informationen und Anmeldeformulare gibt es auch auf www.katholische-kirche-lueneburg.de im Internet.

Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Mehr als eine Milliarde Euro wurden seither gesammelt, mehr als 71 700 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Bei der 59. Aktion zum Jahresbeginn 2017 hatten die Mädchen und Jungen aus 10 328 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten rund 46,8 Millionen Euro gesammelt.

Segen bringen, Segen sein

Bei der nun 60. Aktion Dreikönigssingen mit ihrem Motto „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit!“ machen die Sternsinger überall in Deutschland auf die Folgen der Kinderarbeit aufmerksam. In Indien beispielsweise sei Kinderarbeit unter 14 Jahren offiziell seit 2006 gesetzlich verboten. Dennoch gebe es dort die größte Zahl arbeitender Kinder weltweit. Offizielle Quellen gingen davon aus, dass rund zwölf Millionen Kinder arbeiten müssen, Hilfsorganisationen sprechen von bis zu 60 Millionen Jungen und Mädchen. 90 Prozent aller arbeitenden Kinder leben auf dem Land. Die meisten sind in der Landwirtschaft oder der Fertigung von Teppichen, Zigaretten, Billigschmuckartikeln für deutsche Ein-Euro-Läden und anderen Waren tätig. Oft arbeiten sie zuhause – versteckt vor den Augen der Öffentlichkeit.

Sammlung für Kinder in Not

Gemeinsam mit ihren jugendlichen und erwachsenen Begleitern haben sich auch die Sternsinger in Stadt und Landkreis Lüneburg auf ihre Aufgabe vorbereitet. Sie kennen die Nöte und Probleme von Kindern rund um den Globus, sorgen mit ihrem Einsatz für die Linderung von Not in zahlreichen Projekt­orten und hoffen deshalb auf zahlreiche Anmeldungen. red