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Zwischen Vögelsen und Mechtersen wird die Probebohrung für den dritten Vio-Brunnen vorbereitet. (Foto: phs)

Coca Cola ist in der Beweispflicht

Vögelsen/Lüneburg. Bei den vorbereitenden Bohrarbeiten für den Förderbrunnen bei Vögelsen hat Coca Cola eine kurze Pause eingelegt. Derweil hat der Landkreis Lüneburg als Genehmigungsbehörde dem Konzern mitgeteilt, dass in dem Erlaubnisverfahren eine umfangreiche Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt werden wird, um negative Auswirkungen auszuschließen. Coca Cola will aus über 200 Metern Tiefe bis zu 350 000 Kubikmeter (oder 350 000 000 Liter) reinen Grundwassers entnehmen für die Verdopplung seiner „Vio“-Getränkeproduktion. In einem Pressegespräch standen kürzlich Stefan Bartscht und Lutz Wolken vom Fachdienst Umwelt des Landkreises Lüneburg Rede und Antwort zu den Herausforderungen, Rahmenbedingungen und dem Verfahrensverlauf für das umstrittene Vorhaben, das den Landkreis noch über das Jahr 2018 hinaus beschäftigen dürfte.

Trinkwasserversorgung hat immer Vorrang

Der Konzern muss darauf achten, nicht in Konkurrenz zur Trinkwasserförderung zu geraten, indem er etwa zu nah an das Wasserwerk in Westergellersen heranrückt. Stefan Bartscht sagt: „Dann könnten sich auch die Auswirkungen auf Natur und Oberflächengewässer überlagern und verstärken.“ Ob und wie sich grundsätzlich mögliche Einflüsse der privatwirtschaftlichen Entnahme auf die öffentliche Trinkwasserversorgung auswirken, soll unter anderem über ein hydrogeologisches Gutachten geklärt werden, das vom Antragsteller Coca Cola in Auftrag gegeben wird. Dazu sagt Bartscht: „Die Gesetzeslage ist so, dass derjenige, der etwas will, erstmal in der Beweispflicht ist, dass sich sein Vorhaben nicht negativ auswirkt.“ Und grundsätzlich gilt: Trinkwasserversorgung hat immer Vorrang.

„Messen kann man erst, wenn richtig gefördert wird. Den Beweis, dass die Prognose zutrifft, muss man im Nachhinein antreten.“
Stefan Bartscht, Leiter Fachdienst Umwelt

Das Wasserwerk Westergellersen im Wasserbeschaffungsverband Lüneburg-Süd ist der bisher größte Wasserentnehmer in der Nähe des von Coca Cola angepeilten Förderbrunnens. Das Wasserwerk verfügt über vier Förderbrunnen, die 1,7 bis 1,8 Millionen Kubikmeter zur Trinkwasserversorgung dem Erdreich entnehmen. Weitere rund 400 000 Kubik werden vom kleineren Wasserwerk Amelinghausen aus dem gleichen Grundwasserkörper „Ilmenau Lockergestein links“ gefördert.

Die Mehrzahl der insgesamt 149 Wasserentnehmer im Einzugsgebiet von „Ilmenau Lockergestein links“ entfällt laut Bartscht auf den Bereich der Feldberegnung. Die Landwirte entnehmen dabei aus unterschiedlichen Tiefen das Grundwasser.

Grundwasser in unterschiedlichen Tiefen

Bartscht: „Im Bereich Bardowick zum Beispiel ist man relativ schnell im Grundwasser, da entnimmt man schon aus sieben bis 20 Metern Tiefe.“ Viele seien auch bei um die 50 bis 60 Metern aktiv, einige sogar bis 100 Meter. Dabei ist das Wasser aus den oberflächennäheren Grundwasserschichten wesentlich jünger. Coca Cola hingegen möchte aus einer Tiefe Wasser entnehmen, von dem auch das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) ein Alter von rund 1000 Jahren annimmt.

Lutz Wolken vom Fachdienst Umwelt ergänzt: „Dabei kann es auch sein, dass ein Landwirt, der Grundwasser aus 70 Metern Tiefe entnimmt, in der gleichen grundwasserführenden Schicht fördert, die an anderer Stelle vielleicht bis zu 140 Meter tief runter gehen kann.“ Also auch für Grundwasserleiter gibt es unterirdisch Berg und Tal. Alle Grundwasserkörper sind von Bodenschichten bedeckt – bei einigen sind es mehr, bei anderen weniger.

Unterstützung vom Gewässerkundlichen Landesdienst

Von dem Bereich, in dem Coca Cola fördern möchte, ist der Konzern laut Bartscht auch deshalb so begeistert, „weil man da eine große wasserführende Schicht hat, die gleichzeitig von einer großen Deckschicht aus Ton von äußeren Einflüssen gut geschützt ist“. Um im Genehmigungsverfahren zu ermitteln, ob negative Auswirkungen durch eine Förderung tatsächlich ausgeschlossen werden können, holt sich der Landkreis Unterstützung beim Gewässerkundlichen Landesdienst. Der sitzt auch in Lüneburg – beim NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz). Bartscht: „Das ist die Fachbehörde, die uns berät.“ Und die wiederum bedienten sich der Hydrogeologen des LBEG. Bartscht: „Und diese machen klare Vorgaben, was zu untersuchen ist und wie die Berechnungsmodelle zu erstellen sind. Sie sammeln die Bohrdaten und bewerten sie. Wenn keine abschließende Beurteilung möglich ist, muss der Antragsteller im Zweifel weitere Messbohrungen herunterbringen.“ Wolken: „Und wir können Nachforderungen an den Gutachter stellen.“

Doch letztlich bleibt laut Bartscht jedes Gutachten im Vorwege nur eine fundierte Prognose. „Messen kann man erst, wenn richtig gefördert wird. Den Beweis, dass die Prognose zutrifft, muss man im Nachhinein antreten.“ Auch deshalb müsse es rund um die angestrebte Förderung durch Coca Cola eine umfangreiche Beweissicherung geben. Auch für die Beweissicherung muss der Konzern weitere Messstellen einrichten. Ob die zusätzlichen Messbrunnen rund um den Förderbrunnen ausreichen werden, würde erst der spätere Pumpversuch ergeben, ergänzt Wolken.

Der geplante Pumpversuch hat zwei zentrale Aufgaben

Sobald der Förderbrunnen gebaut ist, verfolgt der geplante Pumpversuch zwei zentrale Aufgaben: Der Getränkehersteller kann darüber abschließend feststellen, ob die Förderstelle für seine Zwecke ergiebig genug ist und die Kreis- und Landesbehörden können die Reichweite der möglichen Auswirkungen besser abschätzen. Erst auf Basis jener Erkenntnisse wird dann in der Folge über eine Fördererlaubnis entschieden. Bartscht: „Wenn sich durch das Pumpen negative Auswirkungen feststellen lassen, dann muss man schauen, ob man die Fördermenge reduziert oder die Förderung gänzlich eingestellt werden muss.“ Dabei werden nicht nur die Aspekte Trinkwasserförderung, Naturschutz und Oberflächengewässer betrachtet, sondern auch Auswirkungen auf Land- und Forstwirtschaft.

Wenn zudem neben dem Gutachten die Ergebnisse von Umweltverträglichkeitsprüfung und Umweltbericht vorliegen, werden die Antragsunterlagen in den Kommunen ausgelegt: Dann können neben Behörden auch Einwohner dazu Einwendungen vorbringen. Bartscht: „Dann gibt es irgendwann einen Erörterungstermin und dann eine Entscheidung.“ Er gehe aber nicht davon aus, dass das Verfahren schon 2018 abgeschlossen wird.“

5,45 Millionen Kubik in Reserve

Im Bereich des Grundwasserkörpers „Ilmenau Lockergestein links“ vergeben Stadt und Kreis Lüneburg, die Kreise Harburg, Uelzen und zu einem kleinen Teil der Heidekreis Rechte zur Wasserentnahme. Zur besseren Bewirtschaftung verwalten die jeweiligen Behörden bestimmte Kontingente. Dem Landkreis Lüneburg stehen insgesamt 18,3 Millionen Kubikmeter in dem Bereich zur Verfügung. Stefan Bartscht, Leiter des Fachdienstes Umwelt beim Landkreis Lüneburg, sagt: „Davon haben wir im Moment 12,8 Millionen Kubik an Wasserrechten für unterschiedliche Zwecke verteilt.“

Und nach den Vorgaben des Landes, beispielsweise mit Blick auf die Wasserneubildungsrate, abzüglich Sicherheitsabschlägen für Trockenwetter und Klimawandel, stünde noch eine Dargebotsreserve von ungefähr 5,45 Millionen Kubikmeter zur Verfügung. Und davon möchte Coca Cola 350 000 Kubik entnehmen, zirka sechs Prozent der Dargebotsreserve. Alle Entnehmer, die über einer Bagatellgrenze liegen, entrichten an den Landkreis die Wasserentnahmegebühr, den sogenannten Wasserpfennig, der ans Land weitergereicht wird. dth

Von Dennis Thomas

15 Kommentare

  1. Unter uns gibt es einen Wasservorrat ohne Ende

    Sorry, aber durch die Berichterstattung entsteht der Eindruck, als hätten wir in unser Region nicht genügend vorrätiges Wasser. Richtig ist, dass wir dank de 2. und 3. letzten Eiszeit ein unterirdisches Urstromtal der Elbe u.a. direkt auch unter dem LK Lüneburg, besitzen. Diese Grundwasserkörper bestehen aus leichtfließenden Aquafifer (eine Art von Vorratskammern) und diversen wasserführenden Hauptleitern in unterschiedlichen Tiefen. In unser Region nennt mann diese Wasserkörper Ilmenau Lockergestein links und rechts. Gerade jetzt wo Sie diesen Text lesen, fließt z,B. soviel Wasser unter uns unberührt über nicht genutzte Hauptleiter weiter, wie z.B. alle Lüneburger in ca. 12 Stunden gesamt verbrauchen – und das in Riesen Mengen schon seit Jahrtausende!

    „Zapft“ man die Daten vom Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie Niedersachsen an, haben wir mehr als genügend Wasser unter uns. Fasst man Ilmenau Lockergestein rechts und links zusammen standen in den letzen 10 Jahre im Jahresdurchschnittlich 138.650.000 m2 als Nachschub pro Jahr ergänzend zum tatsächlich vorhanden Wasservorrat zusammen, zur Verfügung. Entnommen wurden aber bisher nur maximal 70.000.000 m2 in einem Jahr.

    Nach meiner Kenntnis sind noch nicht einmal 10% der Hauptleiter durch förderfähige und genehmigte Brunnenanlagen angezapft. Daraus ergibt sich die in der LZ aktuell genannte Wasserentnahmemenge mit entsprechendem Verteilerplan. Der Vorrat ist riesig man muss nur eben die ungenutzten Hauptleiter finden!

    Seit Weihnachten bis dato hat es übrigens soviel Niederschlag durch Regen im Landkreis LG ergeben wie z.B. VIO mit 350.000 m2 Entnahme p.a. neu beantragt. Natürlich dauert es Jahrzehnte, bis das Regenwasser unten angekommen ist. Doch die Natur hat uns ja auch einen Vorsprung von Tausenden von Jahren gegeben.

    So kann man durch moderne Messsysteme nicht nur den unterirdischen Vorrat ermitteln und dessen Qualität, sondern so wie wir es in der Wissenschaft tun, auch das Alter des leicht fließenden Wassers über eine Isotop-Atta-Verfahrenstechnik ermittelt, Hauptleiter somit differenzieren.

    Ideales Wasser in unser Region findet man i.d.R. ab 160 bis 360 Meter Tiefe – aber 400 Meter wird’s sehr salzig – hat aber überhaupt nichts mit der Lüneburger Salzsole zutun – nicht noch,dass diese Tatsache auch noch falsch interpretiert wird.

    Harald Borell du Vernay
    H2nanO BdV
    Adendorf

    • und wenn sie noch den nitrateintrag der landwirtschaft berücksichtigen, werden sie schnell zu anderen ergebnissen kommen.

    • m2 Wasser ist was genau?

    • Harald Borell du Vernay

      Korrigierter Text zu meinem Beitrag vorab:
      Unter uns gibt es einen Wasservorrat ohne Ende

      Sorry, aber durch die Berichterstattung entsteht der Eindruck, als hätten wir in unser Region nicht genügend vorrätiges Wasser. Richtig ist, dass wir dank der 2. und 3. letzten Eiszeit ein unterirdisches Urstromtal der Elbe u.a. direkt auch unter dem LK Lüneburg, besitzen. Diese Grundwasserkörper bestehen aus leichtfließenden Aquafifer (eine Art von Vorratskammern) und diversen wasserführenden Hauptleitern in unterschiedlichen Tiefen. In unser Region nennt mann diese Wasserkörper Ilmenau Lockergestein links und rechts. Gerade jetzt wo Sie diesen Text lesen, fließt z.B. soviel Wasser unter uns unberührt über nicht genutzte Hauptleiter weiter, wie alle Lüneburger in ca. 12 Stunden gesamt verbrauchen – riesige Mengen schon seit Jahrtausende!

      „Zapft“ man die Daten vom Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie Niedersachsen an, haben wir mehr als genügend Wasser unter uns. Fasst man Ilmenau Lockergestein rechts und links zusammen standen in den letzen 10 Jahre im Jahresdurchschnitt 138.650.000 m2 als „Nachschub“ pro Jahr, ergänzend zum tatsächlich vorhanden Wasservorrat, zur Verfügung. Entnommen wurden aber bisher nur maximal 70.000.000 m2 in einem Jahr.

      Nach meiner Kenntnis sind noch nicht einmal 10% der Hauptleiter durch förderfähige und genehmigte Brunnenanlagen angezapft. Daraus ergibt sich die in der LZ aktuell genannte Wasserentnahmemenge mit entsprechendem Verteilerplan. Der Vorrat ist enorm groß, man muss nur eben die ungenutzten Hauptleiter finden!

      Seit Weihnachten bis dato hat es übrigens soviel Niederschlag durch Regen im Landkreis LG gegeben wie z.B. für VIO (Coca Cola) mit 350.000 m2 Entnahme p.a. neu beantragt wurde. Natürlich dauert es Jahrzehnte, bis das Regenwasser unten angekommen ist. Doch die Natur hat uns ja auch einen Vorsprung von Tausenden von Jahren gegeben.

      So kann man durch moderne Messsysteme nicht nur den unterirdischen Vorrat ermitteln und dessen Qualität, sondern so wie wir es in der Wissenschaft tun, auch das Alter des leicht fließenden Wassers über eine Isotop-Atta-Verfahrenstechnik ermitteln, Hauptleiter somit differenzieren.

      Ideales Trinkwasser in unser Region findet man i.d.R. ab 160 bis 360 Meter Tiefe – aber 400 Meter wird’s sehr salzig – hat aber überhaupt nichts mit der Lüneburger Salzsole zutun – nicht, dass diese Tatsache falsch interpretiert wird.

      Harald Borell du Vernay
      H2nanO BdV
      Adendorf

      • Sabine Ratzepüh

        Was wollen Sie der Menschheit sagen, Harald Borell du Vernay?

        Ist Ihre hier zweimal veröffentlichte Expertise „Après moi le déluge!“ ein Freibrief für entschlossenen Ressourcenverbrauch im ganz großen Stil?

        Sollen die Konzernverantwortlichen, die unsre lokalen Wasservorräte zu ihrem Geld machen möchten, Ihrer Ansicht nach nun den Beweis der Unschädlichkeit ihres Vorhabens antreten müssen – oder nicht?

        • „Nach uns die Sintflut …!? Ist das Ihr ernst Frau Sabine Ratzepüh? Vielleicht meinen Sie dazu mehr die aktuellen Niederschlagsmengen in unserer Region.
          Mit meiner fachlichen Berichterstattung wollte ich nur einmal auf die wahre Verhältnismäßigkeit: tatsächliche Wasservorräte – Nachschub (Niederschläge) – tatsächliche Entnahmen, verweisen. Insbesondere darauf vereisen, das zu jeder Minute in Süd-westlicher Richtung unterirdisch riesige Mengen an Wasser über Hauptleiter der Grundwasserkörper weiter fliessen die überhaupt nicht beachten oder auch niemals genutzt werden – so oder so schade – denn das Wasser ist top. Wurden deshalb irgendwo im LK LG Schäden festgestellt ?
          Und am Ende entscheidet immer der mündige Bürger über Trinkwasser aus dem Hahn oder aus der Flasche….

          • Sabine Ratzepüh

            Entscheidet nicht auch der mündige Bürger, ob er Fahrrad fährt oder mit seinem Hummer H2 SUV (Durchschnittsverbrauch: 27 l/100 km) zum Meeting über den A39-Lückenschluss mit Herrn Zeinert von Reppenstedt aus an den Sand knasnagelt?

            Aber warum weichen sie wieder und wieder aus?

            Sollen die Konzernverantwortlichen, die unsre lokalen Wasservorräte zu ihrem Geld machen möchten, Ihrer Ansicht nach nun den Beweis der Unschädlichkeit ihres Vorhabens antreten müssen – oder nicht?

  2. Immenhof Brunnen GmbH: Bispingen, Immenhof 1, 29646 Bispingen. von Amts wegen gelöscht: Geschäftsführer: Borell du Vernay, Harald, Reppenstedt, .

    • Danke für die Erinnerung – ein schönes Beispiel: unter dem Immenhof gibt es Wasser mit einem teils festgestellten Alter von über 12.000 Jahren – haben die interessierten Abfüller übrigens nicht bekommen!

      • Harald Borell du Vernay
        ich bin seit über dreißig jahren ein sogenannter aquarianer. wassertest ist da üblich. festgestellt habe ich schleichende verhärtung unseres trinkwassers. purina teilte mir mit, sie mischen brunnenwasser. vorher war unser wasser weicher. ein glück für die fische und den waschmaschinen. auch kaffemaschinen waren darüber sehr glücklich. warum wird jetzt wohl gemischt? kann es sein, dass die landwirtschaft mit ihrem dünger schon durchschlagend, was die filterung durch die erde betrifft ,zugeschlagen hat?

        • Herr Bruns,
          Purena bereitet täglich bis zu 55.000 m3 pro Tag im Wasserwerk als Trinkwasser auf. Dafür stehen 14 bis 15 verschiedene Brunnen zur Verfügung.
          Genutzt werden im Wechsel aber nur 4-6 Brunnen. Im Wasserwerk läuft alles zusammen. Früher wurde zur pH Wert Senkung „Jura Gold“ umfangreich eingesetzt. Wahrscheinlich jetzt weniger. Wie sich das zurzeit verhält können nur aktuell aktive Wassermeister des Wasserversorgers sagen. Verwechseln Sie aber bitte nicht das Trinkwasser der Stadt mit der Wasserversorgung im Landkreis. Dort sind andere Versorger bzw. Brunnen zuständig und ergeben auch andere Werte. Zudem gibt es auch aufgrund der Hauptwasserleiter-Eigenschaften ab und zu kurz- oder langfristige Veränderungen. Bei meinen Analysen konnte ich keine Pestizide etc. bis dato feststellen.

      • Nee, damit haben allein Sie Kohle gemacht, oder?

        • Ja, ganz bestimmt. Seitdem konnte ich auch die über tausendfachen Analysen- Metering- und Beratungsaufgaben zum Thema Wasser im Raum Lüneburg fast immer kostenfrei durchführen, stimmt’s …!?

  3. „Enrichissez-vous!“ (dt. bereichert euch!) lautet das zynische Credo des Juste Milieu.

    Was scheren uns unsere Nachbarn und Nachkommen?