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Die Gründungsmitglieder des Vereins One World, der das Reinstorfer Gasthaus als Kultur- und Ausbildungszentrum wieder eröffnet: Jens Thomsen (v.l.), Astrid Münder, Anke Busse, Wilfried Preuß, Agnes Münder und Mecki Mouala. Foto: cm
Die Gründungsmitglieder des Vereins One World, der das Reinstorfer Gasthaus als Kultur- und Ausbildungszentrum wieder eröffnet: Jens Thomsen (v.l.), Astrid Münder, Anke Busse, Wilfried Preuß, Agnes Münder und Mecki Mouala. Foto: cm

One World geht an den Start

Reinstorf. Vor knapp vier Monaten haben Jens Thomsen und Frank Hagedorn ihre Ideen für die Zukunft des ehemaligen Reinstorfer Gasthauses in dessen Saal vorgestellt. Ein Kulturzentrum der besonderen Art soll es werden mit Gaststätte, interkulturellen Veranstaltungen im großen alten Saal und einem Ausbildungsbetrieb. Jetzt präsentiert der Verein „One World“ – eine Welt – bereits den Starttermin: Sonntag, 4. März.

Von außen ist kaum etwas zu sehen, doch die Vereinsmitglieder waren emsig bei der Arbeit. Der Verein „One World“ als Dachorganisation für das Kultur- und Ausbildungszentrum ist gegründet und eingetragen und hat für die Gaststätte einen langfristigen Pachtvertrag abgeschlossen. Die Zweckgesellschaften für den Betrieb der Gaststätte, des Saals und eines One-World-Shops sind ebenfalls in Gründung.

Künftig von Donnerstag bis Sonntag geöffnet

Diese Gesellschaften sind die drei Standbeine des One-World-Zentrums. Die Gaststätte unter der Leitung von Mecki Mouala wird künftig von Donnerstag bis Sonntag geöffnet sein. „Wir haben eine gut erhaltene und nahezu komplette professionelle Kücheneinrichtung aus einer aufgelösten Gaststätte kaufen können“, freut sich Vereinsvorsitzender Thomsen. „Die Zusammenstellung des Service- und Küchenteams kann also bald beginnen.“

Die Kulturevents „One-World-Live“ im Saal sind ebenfalls in Vorbereitung. Bis zu sechs Veranstaltungen im Monat schweben Thomsen derzeit vor. Sowohl in der Gaststätte als auch im Eventbereich werden Ausbildungsplätze geschaffen.
Das dritte Standbein ist der Onlineshop, in dem von Geflüchteten produzierte Kunstgegenstände, Schmuck, Modeartikel und andere schöne und nützliche Dinge angeboten werden. Eine Auswahl davon kann man sich demnächst auch in Vitrinen im Gasthaus ansehen oder ab sofort unter www.1w-lg.net.

Großzügige Sachspenden erhalten

Für die Ausstattung des Hauses hat der Verein großzügige Sachspenden erhalten: Zwei Kühlkammern und eine Dunstabzugshaube von der Firma Manzke, einen Billard-Tisch von einer Familie aus Scharnebeck, eine komplette Möblierung für den Clubraum von der Firma Rote Gourmet Fraktion aus Hamburg und eine ebenfalls komplette Möblierung des Gastraumes von der Firma Brigal Gastro GmbH. „Dafür möchten wir uns bei den Spendern ganz herzlich bedanken“, betont Thomsen.

Jetzt geht es in den Endspurt, denn bis zur Eröffnung soll alles perfekt sein. Für das Startkonzert im Saal hat Thomsen bereits „Vera & Joy“, „Heartbeat“ sowie weitere internationale und regionale Künstler verpflichten können. „Das endgültige Programm soll Ende Januar stehen“, kündigt der Vereinsvorsitzende an.

Fest steht dagegen bereits, wer die Schirmherrschaft für das einzigartige Projekt übernehmen wird: die Niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf. Sie wird auch bei der offiziellen Eröffnungsfeier am 4. März mit dabei sein.

Von Claudia Misiek

2 Kommentare

  1. Norbert Kasteinecke

    Dann drücke ich mal ganz fest die Daumen.

  2. Super!!!

    Ich wünsche Euch viel Erfolg!