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v.l. Miriam Staudte, Detlev Schulz-Hendel, Julia Verlinden (Fotos: t&w)

Rückenwind für Habeck und Piel

Lüneburg. Die allgemeine grüne Verunsicherung nach den Wahlschlappen soll ein Ende haben, eine neue Spitze für Aufbruchstimmung sorgen. Die Grüne Anja Piel aus Niedersachsen und der populäre Umweltminister von Schleswig Holstein, Robert  Habeck, gefeiert als neuer Joschka Fischer, sind großen Favoriten im Rennen und die Nachfolge von Cem Özdemir und Simone Peter.

Und das sagen die Lüneburger Spitzen-Grünen zur Neuausrichtung: 

Die grüne Bundestagsabgeordnete Julia Verlinden bleibt diplomatisch allgemein: „Die Grünen sind eine vielfältige und lebendige Partei mit vielen guten Personen. Wir haben die besten Antworten auf wichtige Zukunftsfragen wie Ökologie, Weltoffenheit und Gerechtigkeit. Entscheidend ist, dass die neue Spitze grüne Konzepte überzeugend vermitteln und vertreten kann sowie auch konstruktiv die Parteientwicklung gestaltet. Dafür bringen alle Kandidatinnen und Kandidaten viel Erfahrung mit. Schön, dass es so ein breites und spannendes Angebot gibt.“
Der Landtagsabgeordnete Detlev Schulz-Hendel aus Amelinghausen: „Ich finde es gut, dass Anja Piel ihren Hut in Ring geworfen hat. Ich glaube, sie und Robert Habeck sind ein gutes Team, ein schlagkräftiges Team. Und was wichtig ist, sie haben bewiesen, dass sie flügelübergreifend Menschen begeistern können. Sie stehen nicht für den Flügel-Proporz, sondern wollen die Grünen inhaltlich nach vorne bringen, denen hört man gerne zu, so dass wir 2021 Regierungsverantwortung übernehmen können – oder schon eher.
Die Lüneburger Landtagsabgeordnete Miriam Staudte: „Ich freue mich, wenn Anja Piel als Niedersächsin zur Vorsitzenden gewählt werden sollte. Ich habe sie als verlässlich, belastbar und kommunikativ kennengelernt. Sie kann gut zwischen unterschiedlichen Interessen ausgleichen, ist eine Team-Playerin und kann eine Partei zusammenhalten. Das hat sie auch schon als Landesvorsitzende in Niedersachsen gezeigt.
Robert Habeck ist ein kluger Kopf, der mit vielen eigenen Gedanken Impulse für die Partei liefern wird. Seine unkonventionelle, frische Art gefällt mir. Falls der Europa-Parlamentarier Sven Giegold sich doch noch entscheiden sollte, zu kandidieren, stünde er mir allerdings politisch auch sehr nah.“ red