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Die Abrissarbeiten auf dem Gelände der Grundschule Echem laufen auch Hochtouren, sind fast abgeschlossen. Unterdessen lenkt die Samtgemeinde Scharnebeck die Schülerströme in neue Bahnen. (Foto: boldt)

Schülerströme an der Elbe neu gelenkt

Echem. Der Schulausschuss der Samtgemeinde Scharnebeck hat bei seiner Sitzung am Montagabend mehrheitlich für eine neue Schulbezirkssatzung gestimmt. Gibt auch der Samtgemeinderat der neuen Regelung bei seiner nächsten Sitzung grünes Licht, sind Kinder aus Hohnstorf und Hittbergen in Zukunft verpflichtet, die Schule in Hohns­torf zu besuchen. Schülerinnen und Schüler aus Echem und Lüdersburg müssen dann nach Echem, sobald die neue Schule steht (LZ berichtete).

Diskutiert wird die Änderung der Schulbezirkssatzung schon seit 2016. Damals zeigte sich beim Blick auf die Schülerprognosen: Bleibt die Samtgemeinde bei der bisherigen Schulbezirks-Regelung, wird es im Schuljahr 2018/2019 in der einzügig angelegten Echemer Außenstelle zu eng. Bevor allerdings eine Entscheidung getroffen wurde, brannte die Echemer Grundschule nieder und wird nun abgerissen. Das Thema wurde daraufhin vertagt. Bis jetzt.

Ziel: Planungssicherheit

Gemeinsam haben nun SPD, Grüne und die Gruppe FWGUBS/FDP/Jackmann die Änderung der Satzung zum 1. August 2018 beantragt. Ein Ziel: Eltern, Lehrer und Schüler sollen verlässlich planen können. Ein weiteres Ziel: die Sicherung von Lehrerstellen. Bisher sind die Antragsteller davon ausgegangen, dass sie mit der neuen Satzung bei einer Gesamtschülerzahl von 47 zum neuen Schuljahr 2018/2019 nicht wie an einer Schule üblich zwei, sondern drei Klassen bilden dürfen. Und damit auch mehr Lehrerstunden zugewiesen bekommen.

Eine Nachfrage bei der Landesschulbehörde hat nun aber etwas anderes ergeben. „Ob wir tatsächlich bei dieser Dreiteilung bleiben dürfen, solange alle Kinder an einem Schulstandort unterrichtet werden, wird noch geprüft“, sagt Samtgemeindebürgermeister Laars Gerstenkorn (CDU). off