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Zahlreiche Gemeinden um Lüneburg herum werden gerade oder in naher Zukunft mit Glasfaserkabeln für schnelles Internet ausgestattet. Adendorf will da nicht abseits stehen. (Foto: dth)
Zahlreiche Gemeinden um Lüneburg herum werden gerade oder in naher Zukunft mit Glasfaserkabeln für schnelles Internet ausgestattet. Adendorf will da nicht abseits stehen. (Foto: dth)

Auch Adendorf will schnelles Internet

Adendorf. Eine Grundversorgung mit Internet mit einer Bandbreite von 30 Mbit/s hat die Gemeinde Adendorf, sagt Bürgermeister Thomas Maack (SPD). Aber angesichts von Kommunen in der Region, etwa in den Samtgemeinden Bardowick und Gellersen, die gerade mit Bandbreiten von bis zu 1000 Mbit/s ausgestattet werden, sagt Maack: „Wir müssen in die Zukunft denken und aufpassen, dass wir nicht irgendwann hinten runterfallen.“

Warten will er dabei nicht. Schon im vergangenen Herbst hatte der Bürgermeister mit Vertretern der Samtgemeinden Bardowick und Gellersen, des Internetanbieters NGN Telecom und der Elbmarsch Kommunal Service AöR (ElbKom) zusammengesessen, sich über die Möglichkeiten eines Breitbandausbaus für Adendorf informieren lassen. Mitte November informierte Maack in einer Verwaltungsausschusssitzung die Parteien im Gemeinderat über die Möglichkeiten eines Glasfaserausbaus in Adendorf.

Vorbilder Bardowick und Gellersen

Die Gruppe SPD/Grüne im Rat stellte daraufhin den Antrag, die NGN Telecom aus München und die ElbKom, die gerade gemeinsam den Internetausbau in Bardowick und Gellersen vorantreiben, in eine Verwaltungsausschusssitzung einzuladen.

Gespräche hat Maack auch schon mit der Deutschen Telekom geführt und mit dem „Breitband Kompetenz Zentrum“, das unter anderem Kommunen und Provider in Fragen des Breitbandausbaus berät. Das Modell für Adendorf mit rund 10 600 Einwohnern und 6700 Haushalten könnte so aussehen wie derzeit in den Gemeinden Bardowick, Vögelsen und Reppenstedt.

30 Mbit/s gelten als Grundversorgung

Wie Adendorf gelten auch die als „grundversorgt“ mit Bandbreiten von 30 Mbit/s: Dort treibt die NGN Telecom den Breitbandausbau auf privatwirtschaftlicher Basis voran – 50 Prozent der Haushalte müssen mitmachen, damit sich die Investitionen für die NGN Telecom rechnen. Die Vorvermarkungsphase läuft noch bis 31. Januar.

Thomas Maack: „Auch in Adendorf würden die Bürger befragt werden, ob sie dabei sein wollen oder nicht. Niemand muss mitmachen, für die Gemeinde würden keine Kosten anfallen, für die Bürger, die rechtzeitig ihre Vorverträge unterschreiben, auch nicht.“

In der Verwaltungsausschusssitzung am vergangenen Montag einigten sich die Mitglieder darauf, in den nächsten Wochen in die Öffentlichkeit zu gehen – voraussichtlich in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Ortsentwicklung und Bauen am Donnerstag, 15. Februar, 19 Uhr, im Sitzungssaal des Rathauses werden die NGN Telecom und die ElbKom über die Möglichkeiten, schnelles Internet für Adendorf zu schaffen, informieren.

Von Ingo Petersen

Landkreis Uelzen kommt gut voran

Große Mehrheit der Bürger will mitmachen

Mit dem Ausbau des schnellen Internets in den unterversorgten Gebieten des Landkreises Uelzen geht es schnell voran: Die erforderliche Vorvermarktungsquote von 60 Prozent in den Clustern 6 (Bad Bodenteich, Lüder, Soltendieck), 7 (Oetzen, Rätzlingen und Suhlendorf) und 8 (Suderburg) ist bereits vor Weihnachten weit übertroffen worden. Insgesamt sind aus der dritten Vorvermarktungsphase 3400 Vorverträge beim Pächter LüneCom eingetroffen. Die Planung der Ausbaumaßnahmen für einen Baustart voraussichtlich ab Frühjahr 2018 kann jetzt konkret beginnen.

Zum Jahresbeginn hat nun die Vorvermarktungsphase für die noch fehlenden drei Cluster begonnen. Dazu zählen Gebiete der Gemeinden Rosche, Stoetze (Cluster 9), Altenmedingen, Römstedt, Himbergen und Weste (Cluster 10) sowie Gerdau und Eimke (Cluster 11). In den Clustern 1 bis 5, unter anderem in Bienenbüttel, war bereits im vergangenen Jahr die Vorvermarktungsquote von 60 Prozent erreicht worden, Tiefbauarbeiten haben teilweise begonnen. lz

3 Kommentare

  1. deren vorbild hält sich in grenzen. ich habe jetzt schon ein schnelleres internet und zwar zu einem preis, was der neue anbieter nicht bietet. und ich bin reppenstedter. wo liegt also wirklich das problem? desinformation? ja!

    • Was ein Quatsch! Es gibt Privatleute und vorallem Firmen die sich sehr wohl schnelleres Internet wünschen, dies aber nunmal in Adendorf nicht vorhanden ist. Ich als Unternehmer und auch privat finde diese Unternehmung sehr gut und unterstütze es wo ich nur kann.

  2. Find ich super! Ich als Unternehmer in Adendorf kann das nur unterstützen!