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Der Vorstand des Vereins DörferBus Ostheide: Ute Schierholz (v.l.), Kirsten Rappard, Schriftführerin Jutta Neumann, Kassenwart Dietrich Lüders, Vorsitzender Ulrich Sander und Stellvertreter Jörg Maison, Martina Habel, Heinz Ehrlich und Brigitte Mertz. (Foto: privat)
Der Vorstand des Vereins DörferBus Ostheide: Ute Schierholz (v.l.), Kirsten Rappard, Schriftführerin Jutta Neumann, Kassenwart Dietrich Lüders, Vorsitzender Ulrich Sander und Stellvertreter Jörg Maison, Martina Habel, Heinz Ehrlich und Brigitte Mertz. (Foto: privat)

Der Dörferbus in der Ostheide nimmt Fahrt auf

Reinstorf. Der Dörferbus Ostheide macht sich auf den Weg in eine neue Zukunft. Mit 18 Mitgliedern gründete sich jetzt der Verein „DörferBus Ostheide“, der künftig das Projekt von der Samtgemeinde übernehmen wird. „Wir sind in einer echten Aufbruchstimmung“, freute sich der neue Vorsitzende Ulrich Sander aus Neetze. „Schon allein deshalb, weil der Dörferbus ohne uns gestorben wäre.“

Der neue Verein beschloss einen Mitgliedsbeitrag von 24 Euro im Jahr pro Person und einen Familienbeitrag von 36 Euro. Dafür können die Mitglieder künftig kostenlos quer durch den Ostkreis und nach Lüneburg fahren.

Weil nur Mitglieder den Bus nutzen dürfen, werden alle bisherigen Nutzer angeschrieben. „Ich gehe jetzt auf Werbetour für den Verein“, so Sander. Bereits kurz nach der Gründung meldeten sich neue Mitglieder bei ihm. Noch ruft jeder, der mit dem Dörferbus fahren möchte, wie bisher bei der Samtgemeinde an. „Später könnte ich mir ein Vereinshandy vorstellen“, sagt Sander.

Das größte Ziel des Vereins ist nun ein eigenes Fahrzeug, denn der Bus der Samtgemeinde steht nur noch bis Ende des Jahres zur Verfügung. Doch Sander ist optimistisch: „Es gibt viele Zuschussquellen für solche Projekte, die wir jetzt als Verein auch anzapfen können.“ 75 Prozent kommen schon allein aus der EU. Die laufenden Kosten werden vom Landkreis mit 10 000 Euro im Jahr bezuschusst. Auch Werbung auf dem Dörferbus Ostheide hält Sander nicht für ausgeschlossen.

Gesucht wird nach einem Elektrofahrzeug, denn: „Wir fahren ja nur etwa 150 Kilometer am Tag, da ist das ideal.“ Dazu komme, dass vor dem Rathaus in Barendorf eine E-Zapfsäule gebaut werden soll, die der Verein kostenlos nutzen darf. Ein Bus im herkömmlichen Sinne müsse es gar nicht sein, so Sander, denn in große Vans passen bis zu sieben Personen. Mehr als genug für den Verein. Weitere Informationen gibt es bei Ulrich Sander unter (05850) 1407. cm