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Birgit Stumpenhorst mit Geschäftsführer Claudio Patrik Schrock-Opitz im Sommer 2017 zu Beginn ihrer Amtszeit bei der Lüneburg Marketing GmbH. Foto: t&w

Veranstaltungsmanagerin Stumpenhorst geht von Bord

Lüneburg. Die Lüneburg Marketing GmbH setzte große Hoffnungen in Birgit Stumpenhorst, als die 32-Jährige Anfang Juli 2017 den Posten der Leiterin Veranstaltungen übernahm und die Lücke füllte, die Mirco Wenzel drei Monaten zuvor durch seinen Weggang hinterlassen hatte. Nur ein paar Monate später verlässt Birgit Stumpenhorst Lüneburg schon wieder, das bestätigt Geschäftsführer Claudio Patrik Schrock-Opitz: „Sie hört zum 31. März auf.“ Und das zu einem Zeitpunkt, da die Planungen fürs Stadtfest in vollem Gange sind.

Zu den Gründen für die Trennung will Schrock-Opitz nichts sagen: „Zu Personalentwicklungen nehmen wir keine Stellung.“ Er bestätigt allerdings, dass die Managerin „etwas Neues gefunden“ habe. Die Managerin selbst war gestern nicht zu erreichen.

Hohe Personalfluktuation der Marketing-Gesellschaft

Der Weggang von Birgit Stumpenhorst, die vor gut einem halben Jahr aus 70 Bewerbungen als „Ideallösung“ präsentiert wurde, ist ein weiterer Beleg für die hohe Personalfluktuation der Marketing-Gesellschaft. Nun wird die Verantwortung für das Stadtfest im Juni – wie schon 2017 – der Geschäftsführer selbst tragen, Schrock-Opitz sagt: „Wer soll‘s denn sonst machen?“ Wie berichtet, hat Lüneburg diesmal besonders viel Konkurrenz: in Hamburg steigt ein großes Schlager-Event und in Adendorf ist eine Ballermann-Party geplant. Dazu kommt der Fan-Tag der Roten Rosen am Sonntag und das Spiel Deutschland-Mexiko bei der Fußball-WM. Da verspricht Claudio Patrik Schrock-Opitz allerdings: „Wir finden eine super Lösung für alle Stadtfest-Besucher.“

Von Rainer Schubert

2 Kommentare

  1. Sorry, aber das wird wieder der gleiche „Einheitsbrei“ wie in den letzten Jahren auch!
    Man kann die Uhr danach stellen, wo welcher Stand stehen wird.

  2. Das ist ja zu erwarten gewesen. Der Nichtkommunikator Schrock Opitz ist nicht in der Lage, den Tourismus in Lüneburg nach vorne zu bringen. Kluge Mitarbeiter merken das und gehen lieber. Das Arbeitsklima soll ja auch schwierig sein. Mehr als Verwaltung des Bestands ist nicht drin. Adendorf hat das auch gemerkt und wird lieber selbst aktiv. Weitere werden sicher folgen.