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In der kommenden Nacht wird die A 39 in Richtung Lüneburg zum Teil voll gesperrt. Archivfoto: t&w

Staugefahr auf der A 39

Maschen. Ab Mittwoch müssen Autofahrer mit Verzögerungen im Verkehr um das Maschener Kreuz rechnen, denn in dieser Woche beginnen dort die Arbeiten für die Ertüchtigung und Instandsetzung der Brücke, die die A 39 über die A 1 führt. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende des Jahres abgeschlossen sein, teilt die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mit. Im Zuge der Sanierung wird der Verkehr auf beiden Autobahnen zeitweise eingeschränkt oder umgeleitet. Die Baukosten belaufen sich auf rund 3,5 Millionen Euro.

Nur ein Fahrstreifen auf der A 39 befahrbar

Im ersten Schritt erfolgt die Herstellung der Mittelstreifenüberfahrten auf der A 39. Dafür werden ab dem 14. Februar 2018 im Bereich Maschener Kreuz in beiden Richtungen die Überholfahrstreifen gesperrt. Bis voraussichtlich 12. März verbleibt somit je Fahrtrichtung nur ein Fahrstreifen.

Im zweiten Schritt sollen im Zeitraum vom 26. Februar bis zum 19. März von der A 1 aus die Traggerüste an dem Bauwerk montiert werden. Dazu müssen auf der A 1 im Bereich des Maschener Kreuzes in den Nachtstunden in beiden Fahrtrichtungen Fahrstreifen gesperrt werden. In den Tagesstunden stehen alle Fahrstreifen auf der A 1 zur Verfügung.

Defizite am Brückenbauwerk sollen behoben werden

Vor dem Hintergrund der in den vergangenen Jahrzehnten stark gestiegenen Verkehrsbelastungen werden derzeit bestehende Straßenbrücken, die nicht nach dem aktuellen Normungsstand geplant und errichtet wurden, gemäß der Nachrechenrichtlinie überprüft. Die Nachrechnung des Überführungsbauwerkes der A 39 über die A 1 im Maschener Kreuz (Bauwerk 431) habe ergeben, dass es sich um ein „generell zukunftsfähiges Bauwerk“ handelt, so die Behörde. Aber: Es bedarf einer Tragwerks­ertüchtigung, um den gestiegenen Verkehrsbelastungen zu entsprechen. Die Defizite sollen durch Ertüchtigungsmaßnahmen behoben werden.

lz