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Nicht lieb, aber teuer

Lüneburg. Die Frau dachte an Zuneigung und Hilfe – und wurde ausgenutzt: Das Opfer aus dem Landkreis hatte über ein Portal im Internet scheinbar Freundschaft mi t einem Mann in Ghana in Westafrika geschlossen. Der Täter spielte der Frau eine Notlage vor, sie überwies ihm mehrere tausend Euro. Das Geld ist verschwunden und der Gauner kaum zu fassen. Die Polizei ermittelt in diesem Fall, doch vor allem bleibt den Beamten nur, vor dieser Masche zu warnen, die sich „Romance- and Love-Scamming“ nennt.

Das Vorgehen ist ähnlich. Täter geben sich in Internet-Chats beispielsweise als Ärzte, Ingenieure oder Architekten aus. Häufig geben sie vor, in den Vereinigten Staaten oder einem europäischen Land zu leben, tatsächlich aber sind sie in zumeist in Westafrika zu Hause. Auch Frauen probieren sich in dieser „Branche“ aus, sie wiederum behaupten, in Waisenhäuser oder als Lehrerinnen zu arbeiten. Die Täter gaukeln den Opfern Notlagen vor oder sie bitten, das Konto für Transaktionen nutzen zu dürfen. Beliebt ist es auch, sich unter einem Vorwand Kopien von Ausweisdokumenten schicken zu lassen.

Polizeibericht

Die Polizei warnt eindringlich davor, sich auf solche Kontakte einzulassen, am Ende könne es teuer werden.

Adendorf. Ein 29-Jähriger ist am Mittwoch gegen 12.20 Uhr vor dem Fitness-Studio an der Bunsenstraße im Adendorfer Gewerbegebiet angegriffen worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei stand der Mann vor der Tür, um zu rauchen. Dann soll ein Trio gekommen sein und ihn mit einem Baseballschläger attackiert haben, anschließend flüchteten die Täter in einem Auto. Die Ermittler gehen davon aus, dass Täter und Opfer sich kennen dürften. Noch seien die Hintergründe aber unklar. Hinweise: (04131) 9910690.

Lüneburg. Beim Abbiegen von der Willy-Brandt- in die Stresemannstraße hat eine 47-Jährige am Dienstag einen Radler übersehen und den Elfjährigen angefahren. Als Ursache nimmt die Polizei an, dass die Frau durch die tiefstehende Sonne geblendet wurde. ca

Den ausführlichen Polizeibericht lesen Sie am Freitag in der LZ.