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Foto: Feuerwehr

Tragischer Unfall auf der B216

Barendorf. Zu einem tragischen Verkehrsunfall kam es am Dienstagmorgen auf der B216 zwischen Barendorf und dem Elbeseitenkanal. Dabei wurde eine Radfahrerin schwer verletzt.

Um 6.45 Uhr überholte der Fahrer eines Hyundai zunächst einen Pkw und dann einen Lkw. Beim Wiedereinscheren auf den rechten Fahrstreifen bremste der 26-Jährige ab und verlor hierbei die
Kontrolle über sein Auto. Dieses geriet ins Schleudern und rutschte nach rechts von der Fahrbahn über einen parallel verlaufenden Radweg weg. Der 26-Jährige erfasste dabei eine 17-Jährige Radfahrerin. Diese wurde nach dem Zusammenstoß etwa 40 Meter weit in den angrenzenden Wald hineingeschleudert. Der Pkw selbst prallte gegen einen Baum und kam anschließend zum Stehen.  Der Motor des PKW geriet nach dem Zusammenstoß in Brand. Dieser konte durch einen Ersthelfer vor Ort abgelöscht werden.

Die Radfahrerin erlitt schwerste Verletzungen, wurde durch den Notarzt in Narkose versetzt und künstlich beatmet.

B216 blieb während des Einsatzes voll gesperrt

Der Pkw-Fahrer hatte einen Schock und leichtere körperliche Verletzungen. Beide wurden in das Klinik Lüneburg gebracht. Gegen den 26-Jährigen wurden Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung und nicht angepasster Geschwindigkeit angesichts der winterlichen Straßenverhältnisse eingeleitet.

Die B216 blieb während des Einsatzes und der folgenden Sachverständigen-Aufnahme voll gesperrt.

9 Kommentare

  1. Unfähig ein Fahrzeug bei Schnee zu beherrschen, zu dumm um einen Zusammenhang zwischen Schnee und Straßenglätte zu erkennen?
    Oder war die eigene Zeitersparnis das höhere Gut als die körperliche Unversehrtheit unbekannter Dritter?

  2. Solchen Fahrern gehört der Führerschein lebenslang entzogen.

  3. Wie kann man nur so unvernünftig sein bei solchen Wetter so zu fahren. Ich finde die Strecke sollte zur 70er Zone gemacht werden und stationäre Blitzer installiert werden. Mir wird da als Autofahrer manchmal Angst und Bange weil das Stück als Rennstrecke missbraucht wird. Ich hoffen das es dem Mädel bald wieder besser geht und sie keine bleibenden Schäden davon trägt.

    • Da bin ich ganz dabei, es ist eine Rennstrecke die sogar noch über den Querbalken benutzt wird. Auch der Radweg ist dermaßen schlecht gesichert, ein solch tragischer Unfall wird nun hoffentlich zum handeln genutzt.
      Tempo runter, feste Blitzer und Absperrung zum Radweg.
      An die Familie ganz viel Kraft und zuversicht, dem Mädchen wünsche ich Schutzengel, die über sie wachen und helfen diese schwere Zeit zu meistern.
      Es so traurig.

  4. na na na, nun mal nicht so hart, ist doch bestimmt keine böswillige Absicht sondern sicher im Affekt passiert. Sicher richtig das da gegen „fahrlässige Körperverletzung“ ermittelt wird obwohl sich der „Schuldige“ selber ohne das sicher auch des Lebens nicht mehr froh wird. Aber deswegen Lebenslänglich ohne Führerschein wahrere für mich eine Form Freiheitsentzug.

    Aber jeder verdient eine zweite Chance! (Auch wenn der gebaute Mist „zum Himmel stinkt“…)

    • Lass erst mal die Radfaherein wieder gesund werden bevor wir über eine zweite Chance für das A…. reden!

    • Tim
      meinen sie, es hilft, wenn man hobbyrichtern und moralaposteln sanft antwortet?ob diese beim nächsten mal vor der eigenen haustür den besen in die hand nehmen werden?

    • Tim, halte Dich zurück – das Mädchen schwebt in Lebensgefahr!!

  5. Ich glaube hier muss gar nicht über Sinn und Verstand diskutiert werden, sicherlich muss man die Geschwindigkeit den Witterrungsverhältnissenanpassen, keine Frage. Dennoch denke ich das sich jeder selbst einmal an die Nase fassen sollte und darüber nachdenken sollte wie er/sie selbst ab und an unterwegs ist.
    Ich weiß wovon ich hier rede, da ich einer der ersten am Unfallort war. Was hier das eigentlich schlimme war, waren zwischen fünf und sechs Fahrzeuge die vor mir einfach am Unfall vorbeigefahren sind. Das ist für mich an Egoismus und asozialem Verhalten nicht zu überbieten und hat nichts mit gesundem Menschenverstand zu tun. Diese Leute sollten sich in Grund und Boden schämen und mal gründlich darüber nachdenken warum sie so gehandelt haben. Hier hätten auch Sie, meine Damen und Herren beteiligt sein können und sie hätten sich sehr wahrscheinlich auch gewünscht Hilfe zu bekommen.

    In Gedanken bin ich jetzt bei dem Mädel und wünsche den Angehörigen und vorallem ihr selbst Kraft das durchzustehen und hoffe es geht ihr bald wieder gut.