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So soll die neue Halle mal aussehen. (Grafik: Bocklage + Buddelmeyer GmbH)
So soll die neue Halle mal aussehen. (Grafik: Bocklage + Buddelmeyer GmbH)

Potenzielle Arena-Betreiber müssen neu rechnen

Lüneburg. Landrat Manfred Nahrstedt hat heute Vormittag den Kreisausschuss in nicht öffentlicher Sitzung über den Stand der Verhandlungen zum Betrieb der Arena Lüneburger Land informiert. Demnach rechnet der Kreishauschef nicht mehr mit einem Einnahmeüberschuss. Vielmehr geht der Landkreis als Bauherr davon aus, dass der Betriebskostenzuschuss deutlich steigen wird. „Bisher waren 150 000 Euro eingeplant, das wird nach dem jetzigen Stand nicht reichen“, sagte Nahrstedt gegenüber der LZ. Eine Pacht wird der künftige Betreiber nach wie vor zahlen müssen. Nur wird diese den geplanten Zuschuss von Stadt und Landkreis Lüneburg nicht mehr übersteigen. Genau das war aber in den letzten Monaten kommuniziert worden.

Im vergangenen Sommer hatte nach einer europaweiten Ausschreibung der Hamburger Konzertveranstalter FKP Scorpio den Zuschlag für den Betrieb der Halle erhalten. Die Hamburger sind jetzt aufgefordert, in den kommenden Wochen eine konkrete Zahl für den Zuschussbedarf zu nennen. Aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen hat der Landkreis aber auch den zweiten Kandidaten wieder ins Boot geholt, der bei der Ausschreibung ein Angebot abgegeben hatte. „Er hat von uns die aktuellen Zahlen und Planungen zur Halle erhalten und kann jetzt auf dieser Grundlage errechnen, wie hoch der Zuschuss wäre, den er für den Betrieb der Halle bräuchte.“ Ergebnisse erwartet der Landrat bis Ende März/Anfang April. ml

60 Kommentare

  1. Es wird immer absurder. Nahrstedt sollte endlich seinen Hut nehmen und Steffen Gärtner sollte als Nachfolger antreten.

    Durch das bis heute entstandene Gewirr aus Lügen und hilflosen Beschönigungen würde ja selbst ein OVG-Mann wie Sören Claus nicht mehr durchblicken.

    • Nahrstedt, Krumböhmer und Mädge, warum sagt ihr’s den Leuten im Lüneburger Land nicht endlich?

      Die ganze Arena-Schose ist inzwischen so dermaßen verbockt, dass auf die an Sallier für unbrauchbare Planungen und ein nicht geeignetes Grundstück gezahlten zweieinhalb Millionen Euro Steuergeld gesch_ssen und der ganze unüberlegte Nonsens abgeblasen werden sollte.

      Neustart für einen zukunftsfähigen Sportpark an dann geeigneter Stelle in einem Jahr — und hoffentlich mit neuen Leuten an der Spitze, die noch alle ihre Tassen im Schrank stehen und deren Schüsseln keinen Sprung haben.

      • Dank Bustouren durchs prosperierende Rote-Rosen-Land vor jeder Kommunalwahl mit den Senior*innen aller vereinigten Seniorenheime und Wohlfahrtskreisverbände werden diese Verwaltungsbeamten seit Jahrzehnten regelmäßig wiedergewählt.

        Gut, die allesamt mit der SPD in Stadt und Kreis reihum im Laufe der Jahrzehnte koalierenden Parteien haben keine fähigen Alternativkandidaten aufgebaut – da die lokale Immobilien-, Händler- und Fördermittel-Sozialprojekt-Wirtschaftsszene sich eben so gut arrangiert hatte, dass die Geschäfte auch so florierten.

        Wirtschaftsansiedlungen, Stadt-Marketing, Schulbau und Grundschulfinanzierung, weitsichtige Brücken, Innenstadt- und Pendler-Verkehrinfrastruktur oder Wohnungsbau- gut, das kann man schwer planwirtschaftlich organisieren, darum haben wir lieber Museen, Theater und Kulturfabriken und Musikarenen finanziert…

        Nun, wie alle hier nun feststellen, nachdem die Kaiser lange nackt sind, dass sie nackt sind, kann vielleicht jetzt eine ordentliche Sportanlage indoor und outdoor für Hallensport und Fussball geplant und finanziert werden? Oder soll es weitergehen mit Gewerbehalle als Groschengrab für drittklassige Shows am Rande Hamburgs?

        Keine qualitativ erforderliche Ganztagsschule finanzieren können, aber für FK Scorpio hat Herr Nahrstedt jetzt Geld?

        Kann man solche Wahlbeamte eigentlich verantwortlich machen für Ihre Aussagen und Entscheidungen? Oder war es nachher keiner?

        Aber bei der nächsten Wahl wird in Lüneburg Stadt und Land wieder wie immer dasselbe zur Wahl angeboten und – gewählt.

        Aussage von Herrn Schwake (neuer CDU-Stadtverbandsvorsitzender): er will die CDU „gemeinsam breiter aufstellen“. Aha. Breiter als mit dieser Arena-Nummer kann man doch gar nicht sein, oder?

      • Heidrun Gehrke

        Das Arena-Projekt ist ein Skandal ersten Ranges.

    • Luise Burmester

      Das wievielte Arena-Märchen wird uns inzwischen eigentlich aufgetischt? Weiß das einer? Ich habe bei Version fünfzehn aufgehört zu zählen.

      • Interessant an den Pirouetten des Herrn Ersten Kreisrats Krumböhmer (SPD) einst und Landrats Nahrstedt (SPD) jetzt, die sie als versierte Spezial-Immobilien-Projektentwickler für uns Steuerzahler und Musikliebhaber vollführen, doch vor allem: der Chef-Entwickler Oberbürgermeister Mädge (SPD) sowie die gesamte Mannschaft in der SPD (MdL Schröder-Ehlers oder Frau Hiltrud Lotze, oder der neue Ortsverbandsvorsitzende Friedrich von Mansberg) sind öffentlich abgetaucht.

        Die Kuh aufs Eis zum Tanzen gebracht, aber bei der nächsten lokalen Wahl dafür nicht mehr verantwortlich gewesen sein.

        Vielleicht vergessen wir es ja wieder bis 2021…
        Ob die LZ-Lokalredaktion dann daran erinnern wird, wie sie das in der Vergangenheit ja bereits schon immer elegant umschiffte, um die Tänzer nicht zu irritieren mit bösartigen Wertungen kurz vor der Pflichtaufführung…

        Also: SPD Lüneburg Stadt übt sich dieser Tage im Synchronschwimmen unter Wasser. Während sich die Wahlbeamten in Lüneburg Kreis schwindlig drehen beim Eistanz.

        Leider nicht witzig anzusehen, wie unverantwortlich hier investiert werden soll. Und niemand stoppt dieses Trauerspiel. Da funktioniert innerparteiliche Demokratie offensichtlich schon lange nicht mehr: sagt Euren Chefs bitte endlich, dass es reicht. Danke!

      • Claudia Fischer

        Lotze, Mädge, von Mansberg?

        Wer einen Scharf-Skandal aussitzt, der sitzt auch einen Arena-Skandal aus.

    • Volkmar Björnsen

      Richtig, Nahrstedt muss aufs Altenteil, bevor on top weitere zwanzig Millionen Euro oder mehr den Bach runtergehen! Außer einer Handvoll geschäftlich Interessierter hat nach diesem Schlachthof-Oberschwachsinn doch kein Mensch gefragt.

      Wieso sollen die Bürger die privaten Unternehmungen von Bahlburg und Hoppe finanzieren?

    • Nahrstedt im Video:

      ER würde die höheren Kosten tragen. Denn das (Was eigentlich genau?) wäre IHM die Halle wert.

      Mir war bisher gar nicht klar, dass NAHRSTEDT den Riesenunfug an der Lüner Rennbahn aus seiner eigenen PRIVATSCHATULLE bezahlt. Wenn das so ist, soll er machen, was er will, aber immer schön dran denken, die Extramillionen für Parkraumbau und Straßenumgestaltung auch von seinem häuslichen Giro-Konto zu überweisen.

  2. Karsten Konradi

    Aha, Hoppe ist wieder am Ball!

    Nahrstedt hat „den zweiten Kandidaten wieder ins Boot geholt“. Die Konzepte der FKP Scorpio sind abgemolken worden, jetzt gibt’s KEINE EINNAHMEN mehr, sondern DEUTLICH ERHÖHTE ZUSCHÜSSE sind plötzlich wieder notwendig, weil die Subvention des Bahlburgschen SVG-Geschäfts die Kosten nach oben treibt.

    Die ganze Entwicklung war längst prophezeit worden:

    Lutz 20. Juni 2017 at 21:23
    Anton, ich würde sagen, mehrere Jahre Lobbyarbeit immer hart am SPD-Tandem dran haben sich ausgezahlt. Erschütternd war für mich zu hören, dass von Alexander Blume (CDU), über Franz-Josef Kamp (SPD) und Petra Kruse-Runge bis hin zu Gisela Plaschka (FDP) das Märchen von der „den Glanz des Oberzentrums mehrenden Mehrzweckhalle für alle Sportarten bis hin zu Schul und Breitensport“ als Begründung für diesen Bau-Unfug wiederholt worden ist, obwohl jedem Lüneburger (und jedem Abgeordneten sowieso) klar gewesen sein muss, dass es sich EXKLUSIV um eine Maßanfertigung zum Geldverdienen für Herrn Alexander Bahlburg und Herrn Klaus Hoppe handelt. (In der Beschlussvorlage von gestern kann man nachlesen, dass NUR die SVG mit ihren Sponsorenwerbe- und Einnahmezielen und die lukrative kommerzielle Nutzung durch den Betreiber zählen. Alles andere hat dahinter zurück zu stehen und nicht einmal das übliche Geräte-Equipement für Turn- und Konditionssport wird angeschafft, da nicht klar ist, wo man es lagern und wozu man es gebrauchhen sollte.)

    Trotzdem: Die Befürworter einer stetig erweiterbaren Sportparklösung auf einem besser ausgewählten Gelände haben gegen „die Macher“ Thomas Piehl, Jürgen Sallier, Manfred Nahrstedt, Ulrich Mädge und ihre Schützlinge und deren Claqueure verloren. Der Kreistag hat mit zehn Gegenstimmen für die Arena in dieser Form entschieden. Als Freund der Repräsentativen Demokratie (Wolfgang Witthorst) erkenne ich das Resultat an.

    Alice Car 21. Juni 2017 at 10:13
    Sehr geehrter Herr Lutz,

    wie kann Herr Hoppe Geld verdienen, wenn nicht seine Campus Management GmbH, sondern FKP Scorpio – wie in der LZ berichtet – den Zuschlag als Hallenbetreiber bekommt?

    Das will sich mir nicht erschließen.

    Im Übrigen bin ich heilfroh, auch wenn ich mich nicht für Volleyball interessiere, dass Lüneburg bald eine Halle bekommt, in der Konzerte oberhalb der Liga Alsmann/Tukur/Louisan möglich sind. Endlich!

    Lutz 21. Juni 2017 at 13:33
    Liebe Alice Car,

    noch ist der Betreibervertrag nicht unterzeichnet. Warten wir ab, wessen Name am Ende darunter erscheint. Wir befinden uns immerhin in Lüneburg! Nicht nur bei dem berühmten Brettspiel, Alice Car, gibt es Dreiecksmanöver, Scheinangriffe und Abzugsschach.

    Ihre Freude gönne ich Ihnen. Doch bedenken Sie: was möglich ist, ist noch lange nicht wirklich.

    Quelle: https://www.landeszeitung.de/sport/volleyball/126542-schicksal-der-svg-mit-der-arena-verbunden#comment-37841

    • „DEUTLICH ERHÖHTE ZUSCHÜSSE sind plötzlich wieder notwendig, weil die Subvention des Bahlburgschen SVG-Geschäfts die Kosten nach oben treibt“?

      Der Kreis darf aus Gründen des Beihilferechts den Volleyballern finanziell nicht unter die Arme greifen. Zumal nicht der Verein, sondern Herrn Bahlburgs angegliederte Sportbetriebsgesellschaft, die privatwirtschaftliche, profitorientierte SVG-GmbH, offiziell als Hallennutzer auftreten würde. Dazu heißt es in einer schriftlichen Stellungnahme des Kreises: „Die Sportbetriebsgesellschaft GmbH muss wie jedes andere Unternehmen auch für eine Nutzung [der Arena] ein angemessenes Entgelt bezahlen. […] Würde eine kostenlose Nutzungsüberlassung geregelt, wäre dies […] rechtswidrig. Denn der Landkreis würde aus Steuermitteln für einen Zweck, der nicht zu seinem Aufgabenkreis zählt, einem Privatunternehmen eine Zuwendung gewähren.“

      (Quelle: Vorlage 2018/037 in der Sondersitzung des Ausschusses für Hochbau und Energiesparmaßnahmen vom 13. Februar 2018, Antwort zu Frage 10 der CDU-Fraktion, Absatz 2 PDF, Seite 7): https://allris.lklg.net/bi/vo020.asp?VOLFDNR=4710)

      Herr Bahlburg hat aber deutlich gemacht, dass seine Privatunternehmung, die SVG-GmbH schon mit den Kosten für die jeweilige, vor Heimspielen notwendige Sportbodenverlegung (ca. € 4.000,-) überfordert wäre. (https://www.lzplay.de/index.php/2018/02/13/spielt-die-svg-nur-die-zweite-geige/)

      Also: Wie sollte die SVG die Halle nutzen können, ohne — RECHTSWIDRIG — durch Steuergelder finanziert zu werden?

      Dazu: https://allris.lklg.net/bi/___tmp/tmp/45081036656812187/656812187/00123566/66.pdf

      • Ronald Keimann

        Die Arena-Sondersitzung des Ausschusses war vor knapp vier Wochen! Diesen Wahnsinn muss man sich mal vorstellen! Was dort nicht alles vorgetragen wurde: https://allris.lklg.net/bi/vo020.asp?VOLFDNR=4710

        Das soll nun bloß noch Makulatur sein?

      • „Der Kreis darf aus Gründen des Beihilferechts den Volleyballern finanziell nicht unter die Arme greifen. Zumal nicht der Verein, sondern Herrn Bahlburgs angegliederte Sportbetriebsgesellschaft, die privatwirtschaftliche, profitorientierte SVG-GmbH, offiziell als Hallennutzer auftreten würde.“
        Wie verhält es sich dann mit dem Betriebskostenzuschuss für einen Betreiber einer möglichen Halle? Macht der das ehrenamtlich ohne Gewinn-/Einnahmeorientierung?

        • Karl-Uwe Bense

          Die ganze Kiste stinkt an allen acht Ecken.

          Erstens hieß es seit Monaten, die Bude trägt sich aus Pachteinnahmen (Siehe Punkt A 6 hier: https://allris.lklg.net/bi/vo020.asp?VOLFDNR=4710). Seit gestern reichen nun plötzlich die 150.000 € nicht mehr hin. Und jetzt sollen Hoppe oder Koopmans Geld hinten reingeblasen bekommen, dasse vorne welches verdienen? Ja, geht’s noch?

  3. Das alles ist Narrstädterei im Lüneburger Land!

    Lieber Andreas Bahlburg, lieber Klaus Hoppe, lieber Manifredo, lieber Henrik Philipp Morgenstern,

    nicht den Kopf hängen lassen, wenn nun doch alles noch viel teurer wird als versprochen! Denken wir an die liebe Elbbrücke. Sich ehrlich machen ist angesagt. Wo kein Begünstigungserfordernis ist, darf ein Landrat auch keines erfinden!

    Ich zum Beispiel sage: Schluss mit dem Arena-Unsinn! Eine Stadthalle kostet 25 bis 30 Millionen Euro, nochmal zehn Prozent dieser Summe pro Jahr kommen an Folgekosten hinzu. Überall anderswo sind Stadthallen Verlustgeschäfte, mit jährlich rund einer Million Euro Zuschuss kalkuliert die Verwaltung in Lüneburg. Das ist bei der derzeitigen Haushaltslage nicht darstellbar, wir brauchen das Geld für Straßen, Schulen, Kitas, Brücken und Museen, sage ich und werde noch deutlicher: Unter die Pläne für eine Stadthalle mit 3000 Plätzen und mehr müssen wir vorerst einen Schlussstrich ziehen. Mit der kleineren Lösung Audimax bin ich als Oberbürgermeister auch zufrieden: Wer Großkonzerte sehen will, kann heute bequem nach Hamburg fahren. In den meisten Tickets ist der HVV-Tarif schon drin.

    (Quelle: LZ vom 17. März 2008 | Gefunden bei Bembel/Jenckel: https://jj12.wordpress.com/2017/12/06/event-halle-auf-treibsand-geplant/#comment-1507)

    • Liebe Ulrike Mädle

      Schluss mit dem Arena-Unsinn! Das rufen Sie Herrn Nahrstedt, Herrn Bahlburg und Herrn Morgenstern zu.

      Ich begrüße Ihre Worte und plädiere für eine durchdachte, vollkommen neue Planung mit Zukunftspotenzial an geeigneter Stelle im Osten unserer Stadt.

      MfG, Ingolf Becker

  4. Ottmar Karschunke

    Eine Lachnummer zum Weinen.

    Unfähigkeit, Dickfelligkeit, Dreistigkeit und Dummheit: Das ist die Mischung, welche die Arena-Planungsmischpoke und deren Claqueure zu prägen und auszumachen scheint.

  5. Ein Staatsanwalt wird demnächst im Landratsamt bei Herrn Nahrstedt erscheinen und den höllischen Planungsmüll kassieren und durchforsten, bis es in viereinhalb Jahren dann heißt, wegen Nicht-Finanzierbarkeit und hirnrissiger Unsinnigkeit werde „das gesamte Projekt“ in den Schredder gestopft.

    Meine Prognose.

  6. es soll ein politisches organ geben, die groben unfug untersuchen. wie ist es, wer ruft es an?

  7. Kann der Bund der Steuerzahler nicht schon eingeschaltet werden, bevor die Steuergelder verschwendet werden? Vielleicht läßt sich Nahrstedt noch stoppen, bevor der Staatanwalt eingreifen muß.

  8. Hans-Uwe Möller

    Mit dieser Arena-Nummer bahnt sich einer der größten Polit-Skandale in der Lüneburger Nachkriegsgeschichte an, soweit ich das überblicke. Hier wurde und wird mit Steuergeld zugunsten von „Freunden“ geaast, dass sogar einem Reppenstedter die Tränen kommen.

  9. solange der OB seine händchen über die arena hält, wird alles gut. es muss dringends ein denkmal her. vor dem eingang der arena,ein löwe, mit dem gesicht eine sponsors für die arena. wenn ein löwe nicht reichen sollte, weil sich die sponsoren so drängeln, dann eben eine ganzes rudel. wie wäre es, wenn die baulöwen , die daran verdienen, mit gutem beispiel voran gehen?

    • Aber ein Denkmal haben wir/er doch schon. Oder auf wessen Mist er der Museums-Anbau gewachsen !? Nebenbei … trägt sich das Museum inzwischen selber oder wie ist dort die Finanzlage ?

      • Äußerst defizitär. Aber gut verschleiert. So burkamäßig. Übrigens das gleiche Förderprogramm der EU hätte auch den Bau einer Multifunktionsarena unterstützt (Beispiel: Rittal-Arena Wetzlar).

        Dann haben Stadt und Landkreis noch 7 Millionen € für nicht benötigte Nutzungsrechte am Audimax herausgeschleudert.

        Und wo sind eigentlich die Erlöse aus dem Verkauf des Nordlandhallengrundstücks abgeblieben?

        „Wir sehen die Ausgaben für Kultur nicht als Kosten, sondern als Investition.“ (Oberbürgermeister Mädge anlässlich der Eröffnung des Museums Lüneburg)
        Na denn!

        • „Und wo sind eigentlich die Erlöse aus dem Verkauf des Nordlandhallengrundstücks abgeblieben?“

          Mit denen subventioniert Herr Mädge Herrn Manzkes Tiefgaragenimperium.

  10. Wer hat diese blöde „Millionen-Arena“ bestellt? Ich kenne niemanden. Ist alles allein auf Bahlburgs, Hoppes, Nahrstedts und Mädges Mist gewachsen. Die SVG-Mitarbeiter Morgenstern und Buller bearbeiten den Rat, Dubber, Bonin und Kamp den Kreistag.

  11. Zum Arena-Debakel

    Ich verstehe nicht, inwiefern sich „die Rahmenbedingungen“ plötzlich so dramatisch geändert haben, dass alles, was in den vergangenen sechs Monaten „kommuniziert“ worden ist, erneut über den Haufen geworfen werden muss.

    Zweifel an Kompetenz und Verstand von Nahrstedt und Krumböhmer sind nicht mehr einfach abzutun. Mich deucht, die beiden sollten einen Arzt aufsuchen. Am 13. Februar ist mit der Vorlage 2018/037 im Ausschuss für Hochbau und Energiesparmaßnahmen ein 14-seitiges Dokument vorgelegt worden, das allem Verquasten, was Nahrstedt nun von sich gibt, vollumfänglich widerspricht: https://allris.lklg.net/bi/vo020.asp?VOLFDNR=4710

    WARUM rechnet Landrat Manfred Nahrstedt plötzlich nicht mehr mit einem Einnahmeüberschuss? Rechnet er besser als die Fachleute im Bauamt?

    WARUM geht Landrat Manfred Nahrstedt als Bauherr plötzlich davon aus, dass der Betriebskostenzuschuss deutlich steigen wird?

    WARUM behauptet Landrat Manfred Nahrstedt plötzlich gegenüber der LZ, dass 150.000 Euro nach dem jetzigen Stand nicht reichen werden?

    WARUM behauptet Landrat Manfred Nahrstedt plötzlich, dass die Pacht des künftigen Betreibers den geplanten Zuschuss von Stadt und Landkreis Lüneburg nicht mehr übersteigen wird?

    WARUM muss Klaus Hoppe plötzlich wieder „mit ins Boot geholt“ werden?

    ALLES DAS IST SEHR DUBIOS UND STEHT IN KRASSEM WIDERSPRUCH ZUR Beantwortung der Anfragen zur Arena Lüneburger Land, wie sie in Vorlage 2018/037 vom 13. Februar dokumentiert ist.

    HAT DER AUS HEITEREM HIMMEL VERKÜNDETE KOSTENSPRUNG UM MILLIONEN MIT DEM GESPRÄCH ZU TUN, DAS MANFRED NAHRSTEDT IN DER VORWOCHE MIT ANDREAS BAHLBURG, DEM GESCHÄFTSFÜHRER DER PRIVATUNTERNEHMUNG SVG-SPIELBETRIEBS GmbH, GEFÜHRT HAT?

    DIE ÖFFENTLICHKEIT HAT EIN RECHT AUF SOFORTIGE ANTWORTEN UND ERLÄUTERUNGEN VON LANDRAT NAHRSTEDT.

    MfG, Hans-Uwe Möller

    • Wichtige Fragen zum Nahrstedt-Debakel sind das, würde ich sagen!

    • Richtig erkannt. Seit diesem Gespräch hat die Triangel (wieder) den Platz der ersten Geige eingenommen. 18 garantierte Spieltermine vorzugsweise samstags und dazu 2 kostenlose Traingstermine pro Woche, an denen dann natürlich keine Einnahmen durch Veranstaltungen erzielt werden können. Deshalb muss FKP Scorpio auch neu rechnen.

      Schon Wahnsinn, eine 15 Millionen € Arena als Traingshalle zu missbrauchen.

      • KORRUPTION ? Auch Vorteilsgewährung steht im juristischen Sinne für den Missbrauch einer Vertrauens­stellung in einer (politischen) Verwaltungsfunktion, um für sich oder Dritte einen materiellen oder immateriellen Vorteil zu erlangen, auf den KEIN RECHTMÄßIGER ANSPRUCH besteht.

        Weiß HERR NAHRSTEDT das?

        Der Politikwissenschaftler Harold Dwight Lasswell definierte Korruption als destruktiven Akt der Verletzung des allgemeinen Interesses zu Gunsten eines speziellen Vorteils. (A. A. Rogow, H. D. Lasswell: Power Corruption and Rectitude. Prentice-Hall Englewood Cliffs, New Jersey 1963, S. 132–133)

        Am 13. Februar formulierte der Erste Kreisrat Krumböhmer für das Landratsamt: „Die SVG-Sportbetriebsgesellschaft GmbH muss wie jedes andere Unternehmen auch für eine Nutzung [der Arena] ein angemessenes Entgelt bezahlen. […] Würde eine kostenlose Nutzungsüberlassung geregelt, wäre dies […] RECHTSWIDRIG. Denn der Landkreis würde aus Steuermitteln für einen Zweck, der nicht zu seinem Aufgabenkreis zählt, einem Privatunternehmen eine Zuwendung gewähren.“

        (Quelle: Vorlage 2018/037 in der Sondersitzung des Ausschusses für Hochbau und Energiesparmaßnahmen vom 13. Februar 2018, Antwort zu Frage A-10 der CDU-Fraktion, Absatz 2 PDF, Seite 7): https://allris.lklg.net/bi/vo020.asp?VOLFDNR=4710)

        Eine kostenlose Nutzung des Millionen-Baus durch die Bahlburgsche Privatunternehmung SVG-GmbH wäre im flagranten Konflikt mit dem Beihilfegesetz UND ein solches „Arrangement unter Freunden“ würde der öffentlichen Hand nicht nur RECHTSWIDRIG Kosten aufbürden, sondern zugleich auch mögliche Einnahmen verhindern!

        KORRUPTION – ein anderes Wort für „die Gestaltung“ solcher speziellen, gegen alle wirtschaftliche Vernunft und zum Nachteil der öffentlichen Hand im Vorfeld der „Umsetzung“ zurecht geschneiderten Bedingungen für Einzelne fällt mir nicht ein.

        Oder weiß einer eine treffendere Bezeichnung?

        • Klüngel (auch: Netzwerken oder Filz) ist laut Duden eine Gruppe von Personen, die sich gegenseitig Vorteile verschaffen.

          Begünstigung, sagt der Duden, ist der wissentliche Beistand oder die Unterstützung bei bzw. nach nach einer Straftat.

          In § 257 StGB heißt es: „Wer einem anderen, der eine rechtswidrige Tat begangen hat, in der Absicht Hilfe leistet, ihm die Vorteile der Tat zu sichern, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“

      • Korruption? Im Lüneburger Land?

    • Hallo Abgeordneter Fahrenwaldt

      Werden Kreistag und Lüneburger Rat die Volte des Landrats Nahrstedt zurück ins kostenträchtige Buddy-Begünstigungsmanagement mitmachen?

      LG, Georg Meyer

  12. Auch zum Arena-Debakel

    Wer glaubt ernsthaft, daß ein europäischer Milliardenkonzern wie die im MDAX notierte CTS EVENTIM AG & Co. KGaA, das Mutterunternehmen des Veranstalters FKP Scorpio, das Betriebsrisiko für sein Arenageschäft nicht übernehmen wollte, wenn die Nutzungsbedingungen an der Lüner Rennbahn seinen Ansprüchen genügten?

    Wird hier gelogen?

    Will Nahrstedt dem Geschäftsführer der SVG-Sportbetriebsgesellschaft GmbH, Herr Bahlburg, entgegen den Vorschriften des Beihilferechts trickreich entgegen kommen und einem Privatunternehmen – rechtswidrig (da für einen Zweck, der nicht zum kommunalen Aufgabenkreis zählt) – aus Steuermitteln Zuwendungen gewähren, indem er das Scheitern der kaufmännisch sinnvollen Kooperation mit der FKP fingiert und zu der geldverschleudernden Subventionsimprovisation mit Hoppe und Bahlburg zurückkehrt?

    Könnte es sein, daß Folkert Koopmans und seine FKP Scorpio Konzertproduktionen GmbH bereits abgesprungen sind?

    Daß Nahrstedt nur Geschichten von neuen „Rahmenbedingungen“ erzählt, um den Scherbenhaufen, den das Arena-Projekt darstellt, nicht zugeben zu müssen?

    Daß die Rückkehr zum dauerdefizitären Provinzunfug mit den Buddies Bahlburg und Hoppe bereits beschlossene Sache ist?

    Daß die dysfunktionale und zu große Halle mit integriertem Verkehrs- und Park-Chaos am falschen Platz auf Biegen und Brechen gebaut werden soll, auch weil vorneweg schon zweieinhalb Millionen Euro für diesen Riesen-Nonsens verbrannt worden sind?

    Felix Staake

  13. Gegen den Arena-Skandal ist der Reppenstedter Sanierungsskandal, der am 28. Februar vom Ersten Senat des niedersächsischen OVG festgestellt und abgeurteilt worden ist, wohl nur Pipifax unter dummtölpelnden Landeiern.

  14. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt

    Bahlburgs Arena-Emissäre, die SVG-Mitarbeiter Buller und Morgenstern, haben es nach der Demontage Webersinns jetzt sogar in den CDU-Stadtvorsitz geschafft.

    Sie wollen den Millionen-Bau für ihren Geschäftsführer. Und Oberbürgermeister Mädge will die CDU als Gruppenpartner im Rat, damit wieder wie geschnitten Butter durchregiert werden kann.

    Aber den überforderten Bürgervertreter*inne*n im Kreistag und im Rat wird solange eingeredet, „der Bürger“ – der nie gefragt wurde – wolle den Hallen-Schwachsinn im zugeparkten Gewerbegebiet am Rande des Verkehrsinfarktes, bis sie selbst daran glauben.

    Hinrich Knacke

    • Nicht nur Bahlburgs Arena-Emissäre, die SVG-Mitarbeiter Buller und Morgenstern, haben es in den CDU-Stadtvorsitz geschafft, sondern auch Niels Webersinns Nachrücker, der Bauunternehmer Eberhard Manzke, ist seit gestern wieder Vorsitzender im Ausschuss für Bauen und Stadtentwicklung, gehört dem Ausschuss für Finanzen an (Vorsitzender Henrik Morgenstern) und sitzt im Grundstücksverkehrsausschuss.

      Auch auf städtischer Seite sind also die aus privaten Gründen an der Unfug-Arena Interessierten vorteilhaft „positioniert“. So geht’s. Scharf!

  15. Sehr geehrter Herr Lühr

    In Ihrem Arena-Text oben schreiben Sie etwas schwammig: „Aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen hat der Landkreis [gemeint ist wohl der Landrat (?)] aber auch den zweiten Kandidaten [gemeint ist wohl Klaus Hoppe] wieder ins Boot geholt…“

    Wie würden Sie Ihren Ausdruck „veränderte Rahmenbedingungen“ konkretisieren? Bestehen diese neuen Bedingungen darin, dass Herr Nahrstedt wünscht, sein Freund Bahlburg möchte für sein Volleyball-Business mehr Nutzungszeiten zugesichert bekommen, was die Event- und damit die Einnahmegelegenheiten des Betreibers schmälern und damit die Zuschusserfordernisse steigern würde?

    Wie gelangte Herr Nahrstedt Ihrer Meinung nach im Laufe der vorigen Woche – aus heiterem Himmel – zu der düsteren Überzeugung, dass nicht mehr, wie bis zu diesem Montag vollmundig behauptet, mit einem kleinen, aber schönen Einnahmeüberschuss aus der Arena-Pacht durch FKP Scorpio zu rechnen sei, sondern vielmehr damit, dass der Betriebskostenzuschuss deutlich steigen werde?

    Mit anderen Worten, Herr Lühr: Sind „die veränderten Rahmenbedingungen“ der Arena-Finanzierung Ihrer Auffassung nach dadurch zustande gekommen, dass der Landrat das wirtschaftlich halbwegs plausible Krumböhmer-Konzept, wie es am 13. Februar den Mitgliedern des Ausschusses für Hochbau und Energiesparmaßnahmen (Vorlage 2018/037: https://allris.lklg.net/bi/vo020.asp?VOLFDNR=4710) präsentiert wurde, gekippt hat, um Herrn Bahlburg umfänglichere Nutzungszeiten zu verschaffen, wodurch Kreis und Stadt über die nächsten 20 Jahre – vermeidbare – Einnahmeverluste in Millionenhöhe entstehen?

    MfG, Otto Berg

    • Hallo Herr Berg,

      die „veränderten Rahmenbedingungen“ wurden von mir zuvor erläutert und bestehen darin, dass der potenzielle Betreiber FKP Scorpio einen deutlich höheren Zuschuss von Stadt und Landkreis haben möchte. Damit ändert sich maßgeblich das Angebot, auf dessen Grundlage FKP den Zuschlag als Betreiber erhalten hat. Rechtlich bedeutet dies: Auch der zweite Bewerber, als Klaus Hoppe in der Dienstagausgabe benannt, darf einen auf der neuen Planung errechneten Zuschussbedarf dem Kreis mitteilen.

      Der höhere Zuschussbedarf ist ein Ergebnis der Gespräche der vergangenen Woche. Zumindest kommentieren die Beteiligten es so. Natürlich frage auch ich mich, warum das nicht schon früher deutlich geworden ist.
      Mit freundlichen Grüßen
      Malte Lühr

      • Danke für die Arena-Rückmeldung, lieber Herr Lühr,

        aber ersetzen Sie nicht das eine Mysterium durch ein anderes?

        An die Stelle der „veränderten Rahmenbedingungen“ rückt das „gewachsene Zuschussverlangen“.

        Ist nicht die Tatsache, „dass der potenzielle Betreiber FKP Scorpio einen deutlich höheren Zuschuss von Stadt und Landkreis haben möchte“, FOLGE und NICHT URSACHE der neuen Situation? Ist das Verlangen nicht ausschließlich darauf zurückzuführen, dass Herr Nahrstedt – unter massiver Missachtung der Gebote des Beihilfegesetzes – dem Privatunternehmer Bahlburg – plötzlich – doch wieder umfangreiche Nutzungszeiten gewähren will? Herr „Jo bembel“ hatte das gestern Abend so formuliert: „18 garantierte Spieltermine vorzugsweise samstags und dazu 2 kostenlose Traingstermine pro Woche, an denen dann natürlich keine Einnahmen durch Veranstaltungen erzielt werden können. Deshalb muss FKP Scorpio auch neu rechnen.“

        Auch Sie, Herr Lühr, fragen sich, „warum das alles nicht schon früher deutlich geworden ist“.

        Konnte es das denn?

        Wenn Herr Nahrstedt, der in Ihrem Video den Generösen gibt und sagt, die paar zusätzlichen Millionen Euro an Ausgaben über die nächsten zwanzig Jahre sei ihm die Zufriedenheit von Herrn Bahlburg wert (als würde der Landrat auch nur einen einzigen Cent eigenen Geldes beisteuern), dann bekennt er doch implizit, dass NICHT die Rahmenbedingungen sich insofern geändert haben, als Betreiber FKP Scorpio (der die Ausschreibung gewonnen hat) jetzt auf einmal höhere Zuschüsse will, sondern dass es gerade umgekehrt ist: WEIL Herr Nahrstedt die Rahmenbedingungen überraschend eigenmächtig und gegen alle wirtschaftliche Vernunft neu diktiert hat, DESWEGEN MUSS Folkert Koopmans nun höhere Zuschüsse verlangen. Denn erheblich weniger Veranstaltungen bedeuten gravierend geringere Einnahmen, so dass eine Übernahme des vollen Betriebsrisikos durch Koopmans nicht länger mehr möglich ist.

        Und nur weil NAHRSTEDT die „Rahmenbedingungen“ zugunsten von Bahlburg geändert hat, kann überhaupt erst jetzt auch das Argument greifen, „auch der zweite Bewerber, als Klaus Hoppe in der Dienstagausgabe benannt, müsse einen auf der neuen Planung errechneten Zuschussbedarf dem Kreis mitteilen dürfen“.

        Könnte es nicht vielleicht genau so sein, Herr Lühr?

        Und könnte man den ganzen Sachverhalt nicht einfach so auf den Punkt bringen: Herr Nahrstedt hat die „Rahmenbedingungen“ zugunsten seiner Buddies Hoppe und Bahlburg geändert (und damit Einnahmeverluste in Millionenhöhe in Kauf genommen)?

        • Walter Hagemann

          Nur weil NAHRSTEDT die „Arena-Rahmenbedingungen“ zugunsten von Bahlburg geändert hat, möchte, „der potenzielle Betreiber FKP Scorpio einen deutlich höheren Zuschuss von Stadt und Landkreis haben“. Das Zuschussverlangen ist FOLGE und NICHT URSACHE des millionenteuren Nahrstedtschen Eingreifens.

          So sehe ich das auch.

      • Lieber Herr Fahrenwaldt

        Potenzielle Arena-Betreiber müssen neu rechnen, titelt Malte Lühr.

        Könnte man sagen, die müssen neu rechnen, weil Landrat Nahrstedt nicht rechnen KANN? Die Hauptsache ist, Geschäftsmann Bahlburg muss nix bezahlen.

        Oder muss man sagen, die müssen neu rechnen, weil Landrat Nahrstedt nicht rechnen WILL? Die Hauptsache ist, Geschäftsmann Bahlburg muss nix bezahlen.

        Inge

    • Hallo Abgeordneter Fahrenwaldt

      Was sagen Sie zu den Arena-Überlegungen von Hans-Uwe Möller, Jo Bembel, Otto Berg und Werner Fuchs?

      LG, Georg Meyer

      • Karlheinz Fahrenwaldt

        Die optimalen Tage für eine ertragreiche kommerzielle Nutzung der Arena wären Freitag, Samstag und Sontag. Da kommen dann pro Jahr rund 150 Tage zusammen. Wenn die Volleyballer 18 Pflichtspiele und 2 angegliederte Trainingstage erhalten, verbleiben für kommerzielle Nutzung nur rund 100 Tage übrig, und das ist Scorpio wohl zu wenig und diesen Ausfall wollen sie sich erstatten lassen. Das Thema Arena für die Volleyballer in Lüneburg ist nach meiner Meinung damit gestorben. Ich stelle mir nur die Frage, wieso die beiden in der Sanierung befindlichen Dreifeldhallen in Kaltenmoor und der Neubau einer Dreifeldhallen im 3. Baubschnitt des Hanseviertels nicht in die Überlegungen einbezogen worden sind. Mauert hier Herr Mädge?

    • Hallo Abgeordneter Fahrenwaldt

      Das Thema Arena für die Volleyballer in Lüneburg ist auch nach Ihrer Meinung gestorben.

      War diese verspätet zum Landratshirn durchgedrungene Erkenntnis nicht gerade der Grund, warum Herr Nahrstedt „die Rahmenbedingungen“ übers letzte Wochenende eigenmächtig so verändert hat, das – zum finanziellen Nachteil von Kreis und Stadt – die FKP Scorpio nun doch Betriebszuschüsse verlangen MUSS und darum Herr Hoppe wieder „ins Boot geholt“ werden KANN?

      Was würden Sie sagen, was war das für ein Manöver?

      Ein Akt der Verzweiflung? Realitätsverkennung? Machtwahn? Der Glaube, von Staatsanwälten nicht behelligt werden zu können?

      LG, Georg Meyer

      • Wenn Nahrstedt die Arena mit Absicht hätte an die Wand fahren wollen, hätte er das nicht geschickter anfangen können.

        Nach seiner letzten Volte ist „das Projekt“ nur noch ein Fall für Gerichte und Anti-Korruptionsabteilungen.

      • Karlheinz Fahrenwaldt

        Der Verhandlungsführer des Landkreises war der 1. Kreisrat Krumböhmer. Insofern bleibt für Nahrstedt nur die politische Verantwortung und da die SPD im Kreistag nicht die Mehrheit hat, ist es spannend zu sehen, wie sich die Mehrheit der CDU im Kreistag bei der entscheidenden Abstimmung verhalten wird. Es waren doch die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, die bei den Haushaltsberatungen für 2018 eine dauerhafte Zusatzfinanzierung der Arena als Gefahr für die Finanzierung von sozialen Projekten (wie zum Beispiel von Kindergärten) sahen.

        • Karlheinz
          Es waren doch die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, die bei den Haushaltsberatungen für 2018 eine dauerhafte Zusatzfinanzierung der Arena als Gefahr für die Finanzierung von sozialen Projekten (wie zum Beispiel von Kindergärten) sahen.
          so ist es. deren ausreden werden bestimmt zu den leeren klanghülsen kommen. schmunzeln. würde im zweifelsfall die linke ein gericht bemühen, so wie es bürger in reppenstedt getan haben?

    • @ Karlheinz Fahrenwaldt

      Haben Sie Herrn Nahrstedt oben in dem eingebetteten LZ-Video denn nicht zugehört, lieber Herr Kreistagsabgeordneter?

      „ICH“, „ICH“, „ICH“ lautet die Botschaft des Spitzen-Administrators.

      Der Landrat behauptet, ER würde die nun exorbitant steigenden Kosten GERNE tragen. Denn die programmiert hohen Zuschuss- und Einnahmeverluste wäre IHM die unwirtschaftliche Arena-Nutzung durch den Ballsportunternehmer Bahlburg wert.

  16. Die „Arena“ stinkt zum Himmel.

  17. Wäre LÜNEBURG (Arena, Audimax, Museum, …) nicht mal eine Sondersendung von „Mario Barth deckt auf“ wert. Das würde noch mehr Werbung für LG machen (Neben den ROTEN ROSEN).

    • Arena, Vorteilsgewährung und „Mario Barth deckt auf“?

      Das ist eine viel zu anspruchsvolle Kombination. Ich fürchte, da könnten Petra Kruse-Runge, Alexander Blume, Professor Bonin, Stephan Bothe und Karlheinz Fahrenwaldt nicht folgen.

  18. Wir müssen alles mögliche in diesen Tagen kaufen. Warum sollten wir nicht auch Patriotismus kaufen?
    Das Lüneburger Sportvolk sollte wissen, wann es besiegt ist!

  19. Lieber Ratsherr Ulrich Löb

    Die „Arena“ ist längst erledigt. Vetternwirtschaft steht in krassem Widerspruch zum Beihilferecht. Eine kostenlose oder eine gar bezuschusste Nutzungsüberlassung für Bahlburgs SVG-Sportbetriebsgesellschaft wäre rechtswidrig. Denn der Landkreis würde aus Steuermitteln für einen Zweck, der nicht zu seinem Aufgabenkreis zählt, einem Privatunternehmen eine Zuwendung gewähren.

    Was sagen Sie, Herr Bürgermeister Löb?

    Ludwig Garbers

  20. Lieber Karlheinz Fahrenwaldt, lieber Andreas Bahlburg, lieber Klaus Hoppe, lieber Manifredo, lieber Henrik Philipp Morgenstern, lieber Thomas Buller,

    Das alles ist Narrstädterei im Lüneburger Land!

    Bitte nicht den Kopf hängen lassen, wenn nun doch alles noch viel teurer wird als versprochen! Denken wir an die liebe Elbbrücke. Sich ehrlich machen ist angesagt. Wo kein Begünstigungserfordernis ist, darf ein Landrat auch keines erfinden!

    Ich zum Beispiel sage: Schluss mit dem Arena-Unsinn! Eine Stadthalle kostet 25 bis 30 Millionen Euro, nochmal zehn Prozent dieser Summe pro Jahr kommen an Folgekosten hinzu. Überall anderswo sind Stadthallen Verlustgeschäfte, mit jährlich rund einer Million Euro Zuschuss kalkuliert die Verwaltung in Lüneburg. Das ist bei der derzeitigen Haushaltslage nicht darstellbar, wir brauchen das Geld für Straßen, Schulen, Kitas, Brücken und Museen, sage ich und werde noch deutlicher: Unter die Pläne für eine Stadthalle mit 3000 Plätzen und mehr müssen wir vorerst einen Schlussstrich ziehen. Mit der kleineren Lösung Audimax, in dem wir in hundert Jahren nicht auf dreißig Nutzungstage kommen, bin ich als Oberbürgermeister auch zufrieden: Wer Großkonzerte sehen will, kann heute bequem nach Hamburg fahren. In den meisten Tickets ist der HVV-Tarif schon drin.

    (Quelle: LZ vom 17. März 2008 | Gefunden bei Bembel/Jenckel: https://jj12.wordpress.com/2017/12/06/event-halle-auf-treibsand-geplant/#comment-1507)