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Jungtiere schwärmen aktuell aus und verlassen die Territorien ihrer Eltern. Ein Wolf ist jetzt auf der A39 bei einem Verkehrsunfall getötet worden. Archivfoto vom Wolfsrudel Munster: NLWKN/Knorr

Neunter toter Wolf in Niedersachsen

Winsen. Erneut ist am Montag ein Wolf bei einem Verkehrsunfall auf der A39 nahe der Anschlussstelle Winsen-Ost getötet worden, teilte jetzt das Wolfsbüro des Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLKWN) mit. Es ist bereits das neunte Tier, das im Jahr 2018 in Niedersachsen auf diese Weise ums Leben kam. Offenbar handelt es sich bei der Wölfin um einen Welpen.

Wie üblich wird das tote Tier zum Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin transportiert. Außerdem gehen Gewebeproben des Kadavers zur Feststellung des genetischen Fingerabdrucks an das Senckenberg-Institut in Gelnhausen bei Frankfurt. Die Ergebnisse der pathologischen und genetischen Untersuchungen liefern Informationen zur Todesursache, zum Gesundheitszustand, zum Alter und zur Herkunft des toten Tieres. Auch das Rudel, aus dem das Tier stammt, kann mit dem Ergebnis der DNA-Analyse bestimmt werden.

Jung-Wölfe schwärmen aus

Im Frühjahr werden Jungtiere flügge und verlassen nach und nach die Territorien ihrer Eltern. Daher kommt es in der region aktuell vermehrt zu Wolfssichtungen. Autofahrer, die von einem Verkehrsunfall mit Wölfen betroffen sind, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden, die die weiteren zuständigen Stellen informiert. Weitere Informationen über tot aufgefundene Wölfe in Niedersachsen finden Sie auf den Seiten des NLKWN.

red

2 Kommentare

  1. was ist wohl gefährlicher ,der wolf ,oder unser straßenverkehr? der unfug ,der über den wolf verbreitet wird, wird wohl nie aufhören und der unfug ,wie sicher der mensch die technik beherrscht wohl auch nicht.