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Marihuana, eine Pistole, Hieb- und Stichwaffen stellte die Polizei bei einer Durchsuchung bei einem mutmaßlichen Dealer in Winsen sicher. Foto: Polizei
Marihuana, eine Pistole, Hieb- und Stichwaffen stellte die Polizei bei einer Durchsuchung bei einem mutmaßlichen Dealer in Winsen sicher. Foto: Polizei

Schlag gegen die Drogenszene

Uelzen/Winsen. In einer gemeinsamen Aktion ging die Polizei in Uelzen und Winsen gegen die lokale Drogenszene vor. In Bad Bevensen nahmen die Beamten jetzt einen 23-Jährigen vorläufig fest, in seiner Wohnung stellten sie 250 Gramm Marihuana und 300 Gramm Amphetamine sicher. Die Ermittlungen führten zu einem 42-Jährigen in Winsen/Luhe. Er gilt als „Lieferant“ unter anderem der Uelzener Szene. Bei dem mann fanden die Polizisten kiloweise Amphetamine und Marihuana sowie weitere verschreibungspflichtige Arzneien, dazu eine Pistole samt Munition und einen „hohen fünfstelligen Bargeldbetrag“.

Nicht die einzigen Zugriffe: Vor einigen Tagen stoppte die Polizei nach einer Verfolgungsjagd auf der B 4 einen 31 Jahre alten Uelzener, auch er besaß größere Mengen Drogen, die auf einen Handel schließen lassen. Weitere Ermittlungen richten sich gegen einen 18-Jährigen Kleindealer, auch in seiner Wohnung in Uelzen stellten die Fahnder Marihuana und Ecstasy sicher.

Ein Fahnder bilanziert: „Die Sicherstellungen in der Region Uelzen zeigen deutlich, dass es nicht nur einen großen Markt für Marihuana gibt, sondern dass immer mehr synthetische Drogen auf den Markt drängen und mittlerweile einen großen Abnehmerkreis auch hier gefunden haben.“ Die Polizei habe auf die steigende Anzahl von Drogendelikten reagiert und die Ermittler in diesem Bereich verstärkt. Parallel wurden auch die Kontrollen im Hinblick auf Drogen im Straßenverkehr intensiviert.

Polizeibericht

Barum. Die Feuerwehr verhütete Schlimmeres: Auf dem Campingplatz Am See war am Mittwochabend ein Wohnwagen in Brand geraten, die Flammen drohten, auf weitere Mobilheime überzugreifen, das konnten Einsatzleiter Sven Lehmann und seine Kameraden verhindern. Laut Polizei hatte ein 25-Jähriger seinen Gasherd eingeschaltet, als ihm eine Stichflamme entgegenschlug. Er konnte das Feuer nicht löschen. Der Mann erlitt vermutlich eine Rauchvergiftung und kam ins Klinikum.

Lüneburg. Die Feuerwehr rückte am Donnerstagvormittag zum Weißen Turm aus. Eine Mieterin habe Essen auf dem eingeschalteten Herd vergessen und die Wohnung verlassen, berichtet die Polizei. Die Polizei brach die Tür auf, die Feuerwehr sorgte im Anschluss mit Druckluftgeräten für bessere Luft.

Lüneburg. Ein in silber und gold lackiertes Wohnmobil ist in der Nacht zu Donnerstag an der Schomakerstraße auf dem Kreideberg gestohlen worden. ca

Den ausführlichen Polizeibericht lesen Sie am Sonnabend in der LZ.