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Nach Schießerei: Polizei geht nicht von Clan-Streitigkeiten aus

Lüneburg. Seit Freitag läuft die Öffentlichkeitsfahndung nach Mohamed Eke, dem mutmaßlichen Schützen der Schießerei von Kaltenmoor – jetzt wurde eine Ermittlungsgruppe unter der Leitung von Kriminaldirektor Steffen Grimme eingerichtet.

Grimme betont, dass die bisherigen Ermittlungen, anders als nach dem Vorfall 2014 vor dem Klinikum Lüneburg, keinerlei Hinweise auf eine Auseinandersetzung „zwischen verfeindeten Familien“ bzw. „Clans“ ergeben haben.

Streit beim Rauschgift-Deal

Die Polizei geht derzeit davon aus, dass es beim Handel mit Rauschgift zu Streit kam, der „innerhalb der multinationalen Gruppe zu dem versuchten Tötungsdelikt geführt“ habe. Die überwiegende Mehrheit der an dem Vorfall am Mittwoch beteiligten Personen seien laut Polizei in Deutschland geboren und besitzen die deutsche Staatsbürgerschaft.

Spekulationen, dass eine bekannte Bremer Familie an dieser Auseinandersetzung beteiligt gewesen sei, werden nachdrücklich dementiert. lz

One comment

  1. Welch ein Glück, kein Revierstreit, der Clan also, der die Mitarbeiterführung in seinem bisherigen Revier Lüneburg neu strukturiert, also verstärkt weiterhin mit radikalen Mitteln arbeitet. Hat sich die Grundhaltung dieser Personen geändert seit dem 09.09.14 am/im Klinikum Lüneburg?
    Diesem Staatsbürger scheinen die Grundwerte ziemlich egal, die Innere Haltung deutet nicht auf ein besonderes Interesse an dieser hin. Ein Machtkampf innerhalb dieser Struktur?
    Polizisten mit Maschinenpistolen wieder vor dem Klinikum, früher saß dort mal ein Pförtner.
    Was hat Politik verändert seit 2014? Null Toleranz?
    Wäre nicht geschossen worden, keine Öffentlichkeit, haben also weitergemacht wie bisher? Schwamm drüber.
    Der Öffentliche Raum als Schlachtfeld Teil II nur für einen Clan…. wir schauen zu… seit 3 1/2 Jahren…