Donnerstag , 20. September 2018
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Unser Archivbild zeigt Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes, die Mitte März in Lüneburg für mehr Geld auf die Straße gegangen sind. (Foto: be)
Unser Archivbild zeigt Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes, die Mitte März in Lüneburg für mehr Geld auf die Straße gegangen sind. (Foto: be)

Nur Notbetreuung in Kitas

Lüneburg. Eltern, deren Kinder eine städtische Kita besuchen, müssen am Donnerstag wieder etwas einfallen lassen: Die Gewerkschaften für den Öffentlichen Dienst haben in den aktuellen Tarifverhandlungen für den 12. April erneut zu einem Warnstreik aufgerufen, teilte Suzanne Moenck, Sprecherin der Stadt, mit. „Schon jetzt steht fest, dass es in allen städtischen Kindertagesstätten am Donnerstag daher nur eine Notbetreuung geben wird.“

Absprache mit den Eltern

Notbetreuung heißt, dass die Kitas bei den Eltern abgefragt haben bzw. abfragen werden, wer sein Kind zuhause lassen oder anderweitig betreuen kann – und nur, bei wem das gar nicht möglich ist, der bringt das Kind nach Absprache in die Einrichtung. Kinder aus der Kita Kaltenmoor besuchen am Donnerstag die Notbetreuung in der Kita Schützenstraße.

Da Beschäftigte, die am Streik teilnehmen wollen, sich dafür beim Arbeitgeber nicht abmelden müssen, ist unklar, wie groß die Einschränkungen bei der Hansestadt Lüneburg oder auch bei der Abwasser, Grün & Lüneburger Service GmbH darüber hinaus sein werden. Vereinzelt könne es zu längeren Wartezeiten kommen, sagte Moenck. Wer auf Nummer sicher gehen wolle und es einrichten könne, sein Anliegen aufzuschieben, sollte am Mittwoch (je nach Öffnungszeiten), am Freitag oder in der Folgewoche damit vorbeizukommen. lz