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Bei der Fahrradcodierung wird eine individuelle Kombination aus Zahlen und Buchstaben in den Rahmen graviert. (Foto: t&w)
Bei der Fahrradcodierung wird eine individuelle Kombination aus Zahlen und Buchstaben in den Rahmen graviert. (Foto: t&w)

Tattoo für den Drahtesel

Lüneburg. Die wärmere Jahreszeit macht nicht nur Fahrradfahrern Spaß, sondern auch Fahrraddieben. In den vergangenen sechs Jahren registrierte die Polizei bundesweit jeweils mehr als 300.000 Fälle. Deshalb bietet die Polizei in der Region jetzt auch wieder kostenlose Codier-Termine an. Los geht es am kommenden Wochenende auf dem Hof der Polizeiinspektion in Lüneburg (Auf der Hude 1): Am Freitag, 13. April, von 13.30 bis 17.30 Uhr, am Sonnabend von 9 bis 13 Uhr.

Für die Codierung und Registrierung der Fahrräder müssen die Besitzer einen Eigentumsnachweis sowie ihren Ausweis mitbringen. Die Codierung erleichtert der Polizei das Aufklären von Fahrraddiebstählen. Ein weiter wichtiger Aspekt des Codierens ist der Präventionsgedanke, denn ein codiertes Fahrrad schreckt, deutlich nach außen sichtbar, Diebe ab.

Zuordnung ohne Datenbank

Mit einem hochmodernen Codiergerät, einem sogenannten Nadelprinter, wird ein individueller Code aus Ziffern und Buchstaben auf den Rahmen graviert. Dieser enthält in verschlüsselter Form unter anderem die Anschrift des Eigentümers. Zudem wird die Rahmennummer registriert. So können die Polizei oder das Fundbüro auch ohne Zugriff auf eine Datenbank schnell den Besitzer eines Fahrrads identifizieren und ihn im Falle eines Diebstahls informieren. lz