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Mit dieser Phantomskizze fahndet die Polizei nach einem Mann, der an einem Einbruch beteiligt gewesen sein soll. (Foto: Polizei)
Mit dieser Phantomskizze fahndet die Polizei nach einem Mann, der an einem Einbruch beteiligt gewesen sein soll. (Foto: Polizei)

Einbrechern auf der Spur

Lüneburg/Cloppenburg/Vechta. Wer kennt diesen Mann oder weiß, wo er sich aufhält? Mit diesem Phantombild sucht die Polizei nach einem 35 bis 40 Jahre alten Mann, der an einem Einbruch in eine Wohnung an der Bleckeder Landstraße beteiltigt gewesen sein soll. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann am Sonnabend, 30. Dezember 2017 vor dem Eingang „Schmiere“ stand und zwei nach Hause kommenden Bewohnern die Haustür aufgehalten hat, während ein weiterer Täter die betreffende Wohnung im Obergeschoss durchsuchte und einige Tausend Euro Bargeld erbeutete.

Der Gesuchte auf der Phantomskizze wird wie folgt beschrieben: etwa 35 bis 40 Jahre, 1,60 Meter groß und schlank. Sein Aussehen wird als südosteuropäisch mit dunklerem Teint beschrieben, er soll Deutsch mit Akzent sprechen. Bekleidet war der Verdächtige unter anderem mit einer grauen Jacke und einem orangefarbenen Schlauchschal, den er sich über den Kopf gezogen hatte. Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg unter 04131-8306-2215 entgegen.

Sie kamen mit Beginn der Dämmerung

In einem anderen Fall kann die Polizei einen Fahdungserfolg melden: Eine Einbruchserie konnte jetzt aufgeklärt werden. Sowohl in den Landkreisen Cloppenburg und Vechta als auch in der Region Lüneburg wurden im November 2017 immer mit Beginn der Dämmerung Einbrüche begangen. Unter anderem waren die Täter am 7. und 11. November 2016 sowie am 15. November 2017 in Wohnhäuser in Barendorf, Deutsch Evern, Bleckede und Dahlenburg eingebrochen.

Während ein Tatverdächtiger in einiger Entfernung in seinem Fahrzeug wartete, begaben sich die anderen Männer zu Fuß durch die Siedlungen und wählten ihre Objekte aus, bei denen es sich meistens um unbeleuchtete Einfamilienhäuser handelte. Gestohlen wurde meistens Schmuck und Bargeld. Insgesamt bewegt sich der Sachschaden im sechsstelligen Eurobereich. Die insgesamt vier Tatverdächtigen sind zwischen 44 und 48 Jahren alt. Einer der Tatverdächtigen lebte zum Zeitpunkt der mutmaßlichen Tatbegehungen in Deutschland. Die anderen leben in Serbien.

Zwei Tatverdächtige befinden sich derzeit in Untersuchungshaft

Insgesamt sollen die Tatverdächtigen über 60 Einbrüche im gesamten Bundesgebiet begangen haben, wobei die Dunkelziffer deutlich höher sein dürfte. Es ist davon auszugehen, dass diese Tätergruppe seit Jahren aktiv ist. Bei einer Wohnungsdurchsuchung des in Hannover wohnhaften Tatverdächtigen wurden umfangreiche Beweismittel gefunden. Er wurde bereits am 30. Januar 2018 festgenommen. Ein 48-jähriger Tatverdächtiger war kurz vorher festgenommen worden. Beide befinden sich derzeit in Untersuchungshaft. Der Aufenthalt der beiden anderen Tatverdächtigen ist derzeit nicht bekannt. Möglicherweise sind diese in ihr Heimatland zurückgekehrt.

Die Ermittlungen dauern an. lz