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Am Montagnachmittag kam es Am Sande zu einer Schlägerei zwischen zwei Gruppen. (Foto: us)

Schlägerei am Sande

Lüneburg. Wilde Jagdszenen auf dem Platz Am Sande: Zwischen zwei arabisch- und kurdischstämmigen Gruppen kam es am Montag gegen 16 Uhr zu einer Schlägerei. Der Konflikt keimte immer wieder auf, die Polizei musste mehrfach anrücken. Bis zu sechs Streifen- und drei Krankenwagen standen zeitweilig auf dem Platz. „Ein Mann war zwischenzeitlich bewusstlos, vermutlich infolge eines Schlages, er kam ins Klinikum“, sagt Polizeisprecher Kai Richter. „Wir haben die Personalien der Beteiligten festgestellt und Strafverfahren eingeleitet.“ Die Auseinandersetzung, bei der auch Pfefferspray gesprüht worden war, hat eine Vorgeschichte, denn an gleicher Stelle gab es Anfang April schon einen handfesten Streit. Auch wenn ein 38-jähriger Beteiligter der Bruder des Opfers sein soll, das in der vorvergangenen Woche in Kaltenmoor angeschossen wurde, stehe die Schlägerei in keinem Zusammenhang mit der Schießerei, heißt es von der Polizei.

Unfall mit vier Fahrzeugen

Hitzacker. Bei einem Auffahrunfall in der Drawehnertorstraße ist ein Mann leicht verletzt worden, zudem enstand ein Sachschaden von gut 18 500 Euro. Ein 20-Jähriger hatte mit seinem Audi am Sonntag gegen 14 Uhr verkehrsbedingt gehalten. Das bemerkten eine 49-Jährige in einem Suzuki und ein 17 Jahre alter Motorradfahrer, die ebenfalls bremsten. Ein dahinter fahrender 29-Jähriger hingegen fuhr mit seinem Mercedes auf den Suzuki und schob diesen gegen das Motorrad sowie gegen den Audi. Der 17-Jährige stürzte und verletzte sich leicht.

Streit bei Party eskaliert

Bad Bevensen. Bei einer Geburtstagsparty floss reichlich Alkohol, infolge dessen kam es am frühen Sonntagmorgen zu einem Streit zwischen zwei polizeibekannten 26 und 30 Jahre alten Männern aus Bad Bevensen und Uelzen. Dabei bedrohte der 30-Jährige den 26-Jährigen sowie dessen 20 Jahre alte Freundin nach einer Meinungsverschiedenheit. Vermutlich verfolgte er das Paar und bedrohte sie mit einem Messer. Die 20-Jährige erlitt einen Schock, der 30-Jährige zwei Stichverletzungen im Armbereich, die er sich möglicherweise selbst zufügte. Die Ermittlungen dazu dauern an. Der 30-Jährige sorgte im Klinikum Uelzen für weiteren „Wirbel“ sorgte, so dass die Polizei mehrfach alarmiert wurde. lz