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Reisende Einbrecher
Ein 19-jähriger Fahranfänger hat am frühen Sonnabendmorgen einen 33-Jährigen Mann im Moldenweg angefahren und lebensgefährlich verletzt.

Führerloser Anhänger rammt PKW

Lüneburg. Dieser Streich hätte böse enden können: Am Samstagmorgen gegen 1 Uhr löste ein 23-Jähriger am Moldenweg die Handbremse eines parkenden PKW-Anhängers, schob ihn auf die Straße und ließ ihn den abschüssigen Moldenweg herunterrollen. Nach einer führerlosen Fahrt rammte er einen geparkten PKW und kam so zum Stehen. Zeugen hinderten den Beschuldigten an der Flucht. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Lüneburg. Am Sonntagmorgen gegen 6 Uhr wurde ein 24-Jähriger am Lüneburger Stintmarkt in der Straße Am Kauf von drei Männern überwältigt und ausgeraubt. Das Opfer gibt an, die drei männlichen Personen hätten sich ihm genähert und ihn mit einem Glas auf den Kopf niedergeschlagen. Er sei kurzzeitig benommen gewesen und hätte die Männer nur noch Richtung Innenstadt flüchten sehen, als er wieder zu sich kam. Nach dem Überfall fehlten seine Geldbörse und sein Handy, außerdem trägt der junge Mann eine größere Platzwunde am Kopf davon.

Polizeibericht

Hollenstedt/Landkreis Harburg. Am Freitag gegen 23 Uhr fanden Polizeibeamte auf der Dierstorfer Straße in Hollenstedt einen verunfallten VW Golf vor, der mit der Fahrzeugfront in einem Brückengeländer stand. Von den Insassen und den Kennzeichen des Fahrzeugs fehlte jede Spur. Im Inneren des Autos konnte die Polizei diverse Bierdosen und die Geldbörse des vermeintlichen Fahrers sicherstellen. Die Beamten trafen den 19-Jährigen an seiner Meldeadresse in Moisburg an und stellten beim Alcotest 1,20 Promille fest. Dem Fahranfänger droht nun ein Strafverfahren wegen Verursachen eines Verkehrsunfalls in Verbindung mit Trunkenheit im Straßenverkehr und unerlaubtem Entfernen vom Unfallort. Die Ermittlungen ergaben, dass drei weitere Jungendliche dem Moisburger halfen, die Straftat zu vereiteln, sie demontierten die PKW-Kennzeichen und fuhren ihn nach Hause. Die Helfer müssen sich deshalb in einem separaten Strafverfahren wegen Beihilfe und Strafvereitelung verantworten.

red