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Zur Bergung der beiden Unfallopfer mussten die Einsatzkräfte erst die Seite, danach auch das Dach des Fahrzeugs entfernen. Foto: roe

Schwerer Unfall auf der Dahlenburger Landstraße

Lüneburg. In der Nacht zum Freitag mussten Rettungskräfte nach einem schweren Verkehrsunfall auf der Dahlenburger Landstraße zwei junge Männer aus ihrem Fahrzeug befreien. Zwei 21-Jährige waren um circa 4.10 Uhr mit einem Opel Astra stadteinwärts unterwegs, verloren die Kontrolle über den Wagen und kamen nach links von der Fahrbahn ab. Dabei riss das Fahrzeug einen Lampenmast der Straßenbeleuchtung um und prallte auf Höhe der Straße Am Altenbrücker Ziegelhof gegen einen Mast der Ampelanlage.

Die beiden Insassen des Fahrzeugs wurden dabei eingeklemmt und schwer verletzt. Die Feuerwehr öffnete eine Fahrzeugseite und konnte so den einen Mann aus dem Fahrzeug retten. Um seinen Mitfahrer zu befreien, mussten sie das Dach des Fahrzeugs entfernen.

Mit mehr als 100 km/h unterwegs

Nach ersten Ermittlungen waren beide Männer zum Zeitpunkt des Unfalls nicht angeschnallt und mit einem Tempo von mehr als 100 km/h unterwegs. Da eine Beeinflussung von Alkohol bzw. Betäubungsmitteln nicht ausgeschlossen werden konnte, ließ die Polizei von beiden 21-Jährigen eine Blutprobe entnehmen.

Während der Rettung wurde die Dahlenburger Landstraße im Bereich Bahnhof voll gesperrt. Gegen 6.40 Uhr konnte sie wieder freigegeben werden.

lz

14 Kommentare

  1. Dazu sage ich nur: Anwärter auf den Darwin Award! Ein Glück dass es keine Unbeteiligten getroffen hat.

  2. sollte man mit solchen mitleid haben?

    • Nein, nur mit den Feuerwehrmännern !

      • meine frage kam nicht aus lust und laune. lokführer und busfahrer wissen was ich meine. die feuerwehr hätte tatsächlich was besseres zu tun, als jugendliche aus ihrem leichtsinn und deren dummheit herauszuhelfen. mir tun deren eltern leid. bildung hat da wohl nichts gebracht. fahrzeuge sind waffen. sie werden immer öfter dazu gebraucht. und solange der staat darauf steuern kassiert, wird sich nichts daran ändern. er lässt es zu.

        • Lösungsansätze oder sonstiges?

          • Karsten Hilsen

            Eine Kultur der rücksichtsvollen und sicheren Nutzung von Kraftfahrzeugen anstreben.
            Gefährdendes Fahrverhalten vor allem gesellschaftlich konsequent ächten. (Statt es als „Dummheit“ zu verharmlosen oder als „Kavaliersdelikt“ zu betrachten.
            Innerorts 30kim/h als Regel-höchstgeschwindigkeit einführen.
            Radwegbenutzungspflicht abschaffen.

          • Lösungsansatz?
            Ehrlich, jetzt?

            Ja, ich hätte da einen: Metalldorne anstatt Airbags.

            Und Tip vom Kücken, die wären auch 100 gefahren wenn da 30 anstatt der jetzigen 50 als Limit gewesen wären. So von wegen Lösungsansätze und so…

  3. Wilfried Bergmann

    Für den Darwin Award reicht das zwar noch lange nicht, da es mehr als genuig Verrückte gibt, die sich so benehmen. Aber es ist sehr schwer für diese Autoinsassen Mitgefühl zu entwickeln. Wie doof darf man sein?

    • Karsten Hilsen

      Mit 100km/h die Dahlenburger Landsstr. herunterzurasen ist nicht dumm, sondern kriminell.
      Der Fahrer hat damit nicht nur seinen Kumpel im Auto, sondern vor allem andere , völlig unbeteiligte VerkehrsteilnehmerInnen tötlich gefährdet und es ist pures Glück, dass er damit nicht zum Totschläger geworden ist.

      • Andreas Hennig

        Immer dasgleiche . Die, die NICHTS zahlen und NICHTS dazu beitragen, nämlich Radfahrer, wollen ALLES für sich beanspruchen.

        Neue frisch ,geteerte Strassen ,Radwege 8 Meter breit mit neu gepflanzten Bäumen und möglichst für alle Trinkflaschen alle 200 Meter , Radwege , die dann eh nicht benutzt werden, sondern die Fußwege und alle solllen über ihr Stöckchen springen. Alle Kraftfahrzeuge aussperren und die Fahrer gleich mit 20.000 € belegen.
        Aber einmal überlegen,wie die Millionen Joghurts in die Regale kommen, die man dann mit dem Fahrrad abholt, weil man 10 Minuten entfernt wohnt und sich das Wohnen im eigenen Haus in der Stadt leisten kann und nichts weiter zu tun hat, als Sozialpädagoge oder Beamter, wird nicht gemacht.
        Übrigens, kaum einer von denen , die die Luxusautos mit 500 PS in LG (oder Berlin, Köln usw, ) fahren, heissen Harry,Willy, Wolle, Heinz ,oder Hermann.
        Schon mal bemerkt?

  4. Christian Pahlass

    Ja das ist schlimm aber kein Vorsatz in diesem Fall.So tut ihr gerade hier ohne zu überlegen was ihr überhaupt sagt.
    Vorsatz ist das was die in Berlin gemacht haben und die habe dafür Mord bekommen das fand ich gerecht.

    • Karsten Hilsen

      @Christian Pahlass, 11. Mai 2018 at 21:44:

      „Ja das ist schlimm aber kein Vorsatz in diesem Fall.So tut ihr gerade hier ohne zu überlegen was ihr überhaupt sagt.
      Vorsatz ist das was die in Berlin gemacht haben und die habe dafür Mord bekommen das fand ich gerecht.“
      ———————————————————————————————————————————————————————–

      Wer mit seinem Kraftfahrzeug innerorts mit 100km/h rast, macht das selbstverständlich vorsätzlich.
      Setzt Menschen damit vorsätzlich tötlichen Gefahren aus.

      Wer den Führerschein hat, ist damit auch nachgewiesenermaßen umfänglich über die Gefahren, welche mit dem Betrieb eines Kraftfahrzeuges verbunden sind, geschult.

      Er weiß z.b. dass die Vedoppelung der Geschwindigkeit zu einer Vervielfachung des Anhalteweges führt.
      Er weiß um die unausweichliche „Schrecksekunde“ und er weiß, welchen Weg ein Kraftfahrzeug noch zurücklegt, bis die Bremswirkung einsetzt.
      Der Führer des Unfallfahrzeuges wusste genau, dass er nicht den Hauch einer Chance hatte, sein Fahrzeug im Sichtbereich vor sich zum Stehen zu bringen.
      Er wusste, dass die Geschwindigkeit seines Fahrzeuges dort auch unter GÜNSTIGSTEN Umständen keinesfalls 50km/h hätte überschreiten dürfen.
      Er wusste, dass schon alleine die Nachtzeit diese „GÜNSTIGSTEN Umstände“ ausschließt.

      • Andreas Hennig

        @Hilsen
        Das muss man erheblich differenzierter sehen. Wer mit 100 km/h nachts um 3 Uhr bei menschenleerer Strasse durch die Stadt fährt, macht das m. M. n . nicht.

      • Andreas Hennig

        Wie sieht es mit dem Vorsatz aus,wenn man ein Messer bei sich trägt?

        Sorry, die Frage ist wieder politisch völlig unkorrekt. Es kann nicht sein,was nicht sein darf,auch wenn es ein Riesenproblem ist.

        Ich bitte um Entschuldigung. Die vielen tausnede Raser sind das Problem,weil sie jeden Tag 7(!) mal Menschen gefährden, oder umbringen. Klar!