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Torsten Schrell (r.) soll neuer Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Lüneburg werden. Der 49-Jährige wird damit Nachfolger von Thomas Piehl der zum 1. Januar an die Spitze der Sparkasse Holstein wechseln wird.
Torsten Schrell (r.) soll neuer Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Lüneburg werden. Der 49-Jährige wird damit Nachfolger von Thomas Piehl der zum 1. Januar an die Spitze der Sparkasse Holstein wechseln wird.

Schrell wird Nachfolger von Piehl

Lüneburg. Die Weichen sind gestellt: Torsten Schrell soll neuer Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Lüneburg werden. Darauf hat sich am Freitag der Verwaltungsrat des Kreditinstituts verständigt. Der 49-Jährige wird damit Nachfolger von Thomas Piehl, der zum 1. Januar an die Spitze der Sparkasse Holstein wechseln wird (LZ berichtete).

Keine 48 Stunden nach der offiziellen Bestätigung von Piehls neuer Position hat das oberste Entscheidungsgremium der Sparkasse damit ein klares Signal gesetzt. Verwaltungsratsvorsitzender Manfred Nahrstedt: „Wir sind als Sparkasse derzeit sehr gut aufgestellt. Mit Herrn Schrell sind wir weiterhin vollständig handlungsfähig und können den eingeschlagenen Weg beibehalten.“

Schrell studierte Wirtschaftswissenschaften in Hannover

Der Verwaltungsrat setzt damit seinen Kurs fort, den zweiten Vorstandsmann an die Spitze zu ziehen. Das war schon im Sommer 2016 der Fall, als der 2010 nach Lüneburg gewechselte Piehl den Chefposten von Karl Reinhold Mai übernahm. Damals folgte ihm Schrell als zweites Vorstandsmitglied.

Torsten Schrell studierte nach einer Ausbildung bei seiner Heimatsparkasse in Hameln Wirtschaftswissenschaften in Hannover. Danach war er einige Jahre beim Sparkassenverband Niedersachsen als Wirtschaftsprüfer tätig. Vor seinem Wechsel nach Lüneburg arbeitete der Diplom-Ökonom bei der Sparkasse Hannover, zuletzt als stellvertretender Vorstand.

Landrat Nahrstedt kündigte an, dass der Verwaltungsrat auf seiner nächsten Sitzung die genauen Modalitäten für die Ausschreibung des nunmehr freiwerdenden zweiten Vorstandsposten klären werde. Ziel sei es, ins Jahr 2019 mit einem kompletten Vorstand gehen zu können.

Von Marc Rath

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