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Familie Krüger - das sind Eckhard und seine Frau Andrea mit Ihren Kindern. Christoph mit Freundin Johanna, Christina mit Freund Steffen, Sohn Jan und Nesthäkchen Annika. Die Familie Krüger bewirtschaftet ihren Hof in der dritten Generation. Foto: bauernverband

So geht Landwirtschaft

Lüneburg. Die ganze Vielfalt unserer Landwirtschaft kann man am Sonntag, 17. Juni, erleben. Niedersachsenweit öffnen 86 Bauernhöfe ihre Tore. Im Landkreis Lüneb urg laden die Familie Krüger und der Bauernverband Nordostniedersachsen e.V. (BVNON) zum Tag des offenen Hofes von 10 bis 17 Uhr in Ventschau ein.

Familie Krüger – das sind Eckhard und seine Frau Andrea mit Ihren Kindern. Christoph mit Freundin Johanna, Christina mit Freund Steffen, Sohn Jan und Nesthäkchen Annika. Die Familie Krüger bewirtschaftet ihren Hof in der dritten Generation, die vierte Generation steht in den Startlöchern. Aber ohne Eckhards Vater Günter Krüger, der auf dem Betrieb über alles ein wachendes Auge hat, und Andreas überaus kreative Mutter Hannelore Deter geht auf dem Betrieb gar nichts.

„Wir ernähren die Menschen“

Zu dem Hof gehören verschiedene Betriebszweige: Schweinehaltung im geschlossenen System, Erzeugung von Stärkekartoffeln, Anbau von Zuckerrüben sowie Getreide und Raps. Neben Fleisch von den eigenen Schweinen vermarktet Andrea Krüger auch Produkte von umliegenden Höfen in ihrem Hofladen. In allen Bereichen sind die Familie Krüger und ihr engagiertes Team mit viel Herzblut dabei. All das kann besichtigt werden. Andrea Krüger erklärt, warum sie beim Tag des offenen Hofes mitmacht: „Öffentlichkeitsarbeit ist mir wichtig. Ich möchte, dass die Menschen wissen, wie landwirtschaftliche Produkte erzeugt werden, wie Schweine gehalten und Kartoffeln angebaut werden. Mir ist es wichtig zu zeigen, dass wir dabei schonend mit unserem Boden umgehen, wir sorgen für Grün und auf unser Tun sind wir stolz. Denn wir ernähren die Menschen. Wir freuen uns auf einen spannenden Tag.“

Der Tag startet mit einem Hofgottesdienst

Das Programm ist gut gefüllt. Mit einem Hofgottesdienst startet der Tag um 10 Uhr. Ab 11 Uhr folgen in regelmäßigen Abständen geführte Touren durch die beiden Schweineställe des Betriebes. Die ganze Familie Krüger wird alles Wissenswerte rund um die Haltung von Sauen, kleinen Ferkeln und den Bereich Schweinemast an die Besucher weitergeben. Außerdem bietet sich die Chance zu einer Feldrundfahrt. Für Technikfreaks bietet sich die Möglichkeit, den hofeigenen Maschinenpark zu erkunden und sich erklären zu lassen. Wer sich für Bienen begeistern kann, dem sei der Elbhöhenimker mit seinen Bienen und deren vielfältigen Produkten wie Honigwein, Honiglikör, Wachskerzen und natürlich Honig ans Herz gelegt. Die jüngsten Besucher dürfen sich auf ein Kinderprogramm mit Strohburg und Spielen sowie Informationen rund um die Themen Schweine und Kartoffeln freuen.

Die landesweite Aktion veranstaltet das Landvolk Niedersachsen gemeinsam mit dem NDR 1, den Landfrauen und der Landjugend in diesem Jahr zum zwölften Mal. Vom Ackerbaubetrieb bis zum Obst- oder Gemüseanbaubetrieb, vom Milchvieh- oder Schweinemastbetrieb bis zum Ziegenhof – die teilnehmenden Höfe geben einen repräsentativen Einblick in die Vielfalt der insgesamt 40.000 Höfe in Niedersachsen. lz

Zur Sache

Aktionen auch in Wennerstorf

Getreide, Kartoffeln, Spargel oder Schweinefleisch – wie werden alltägliche und saisonale Nahrungsmittel heute erzeugt? Windenergie und Biogas – welche Fortschrittsthemen treiben die Bauern um? Am Tag des offenen Hofes, 17. Juni, laden auch vier Höfe in Wennerstorf die Besucher ein, Antworten darauf in ihrer Region zu erhalten. Die Höfe öffnen ihre Tore von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Es präsentieren sich der Lütenshof, der Imkers Hoff, der Hof von Familie Bartels und der Museumsbauernhof in Wennerstorf. Hier schauen große und kleine Gäste hinter die Kulissen: Sie lernen die Aufzucht von Ferkeln bis zum Mastschwein kennen. Die Höfe gewähren Einblicke in den Ackerbau rund um Kartoffeln, Zuckerrüben, Getreide oder Mais. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen informiert über Blühstreifen und Bienenweiden sowie Hintergründe von Bodenprofilen, Zwischenfrüchten und Pflanzenschutz.