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So bitte nicht: Fahrradfahrer sollten stets den Radweg auf der rechten Straßenseite benutzen, sonst bringen sie sich und andere womöglich in Gefahr. (Foto: t&w)

„Geisterradeln ist kein Kavaliersdelikt“

Lüneburg. „Geisterradler gefährden“ steht in großen Buchstaben auf dem Schild, das Martin Schwanitz und Gerhard Stichweh an einer Laterne an der Soltauer Straße anbringen. Ausgestattet mit einer Leiter, Schrauben und 19 großen Hinweisschildern, streifen die beiden über den Radweg zwischen Universität und Postfiliale. Hinter der Aktion steht die Verkehrswacht Lüneburg, die darauf aufmerksam machen möchte, dass Radfahrer oft falsch fahren und so zahlreiche Unfälle verursachen.

Häufige Unfallursache

„Sehr häufig wird falsch links gefahren oder einfach der Gehweg benutzt“, erklärt Polizeikommissar Martin Schwanitz, während er eines der Schilder an dem Laternenpfahl befestigt. Unterdessen fahren zahlreiche Radfahrer munter an ihm vorbei – auf der falschen Fahrbahnseite. „Geisterradeln ist kein Kavaliersdelikt“, betont der Verkehrssicherheitsexperte. Es sei bundesweit die häufigste Ursache bei Unfällen, die durch Radfahrer verursacht werden. Das Fehlverhalten führe auch in Lüneburg regelmäßig zu Unfällen, erklärt er.

Mithilfe der Schilder möchte die Verkehrswacht für Aufmerksamkeit sorgen und so bestenfalls dazu beitragen, dass Unfälle gar nicht erst geschehen. Um herauszufinden, was die Lüneburger von der Aktion „Geisterradler gefährden“ halten und ob sie ihr Verhalten tatsächlich verändern, wurde in Kooperation mit Studenten der Leuphana Universität eine Umfrage konzipiert. Prof. Dr. Peter Pez betreut die Untersuchung. „Ich bin sehr gespannt auf die Ergebnisse und erhoffe mir durch die Umfrage viele neue Erkenntnisse“, betont er. db

Die Umfrage ist unter www.landesverkehrswacht.de/verkehrswacht-lueneburg im Internet zu finden, Teilnehmer können Gutscheine für Lüneburger Fahrradläden gewinnen.

2 Kommentare

  1. Heinz-Günter Reßler

    Sie sind nicht zu belehren, weißt man sie höflich darauf hin bekommt man den Stinkefinger oder wird auf das übelste beleidigt!!!!!

  2. Guten Tag Johannes oder Dirk oder Matthäus oder Berni (oder wie auch immer Sie heißen),

    uns ist aufgefallen, dass Sie heute (und in den vergangenen Tagen) mehrere Kommentare unter verschiedenen Namen geschrieben haben. Ich möchte Sie darum bitte, das nicht mehr zu tun.

    Bitte schreiben Sie künftig nur unter einem Namen und einer gültigen eMail-Adresse.

    Mit freundlichen Grüßen

    Elena Gulli
    Online-Redaktion