Mittwoch , 19. September 2018
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Auch der Spielplatz am Elbschloss war vom TÜV bemängelt worden. Jetzt darf hier wieder nach Herzenslust geklettert und gespielt werden. Foto: cm

Hausaufgaben erledigt

Bleckede. Die Stadt Bleckede hat ihre Hausaufgaben in Sachen Spielplätzen erledigt. Bei der jüngsten Sozialausschusssitzung berichtete Verwaltungsmitarbeiterin Jessica Lampe von den grundlegenden Sanierungsarbeiten auf den 21 Spielplätzen im Stadtgebiet.

Hintergrund: Im Jahr 2016 hatte der TÜV die Stadt bei einer Prüfung kalt erwischt: Mehr als die Hälfte aller Spielgeräte hielten den neuesten DIN-Normen nicht stand und mussten abgebaut werden. Notgedrungen stellten die Politiker damals 277.000 Euro für die anstehenden Sanierungen und Neuerwerbungen ein. Die Verwaltung erarbeitete ein umfassendes Konzept mit einer Fortschreibung für die kommenden Jahre.

21 Spielplätze überarbeitet

Jetzt sind die Arbeiten nahezu abgeschlossen: „Wir haben 21 Spielplätze überarbeitet“, berichtete Jessica Lampe. „63 Geräte mussten entfernt werden, dafür haben wir 83 neu angeschafft.“ Nur 56 blieben ohne Beanstandung, 48 konnten repariert werden.

Viele der Arbeiten waren vor allem durch neue DIN-Vorschriften nötig geworden. „An sich sind die alten Metallspielgeräte nahezu unverwüstlich“, so Jessica Lampe. „Aber sie entsprechen eben nicht mehr den Vorschriften.“ Dazu kommen Rahmenbedingungen wie Fallschutz, Einfriedungen, Bepflanzungen oder Beschilderung.

Attraktive Angebote für alle Altersstufen

Bei der groß angelegten Aktion hatte die Verwaltung auch Materialien, Art der Spielgeräte und deren Verteilung im Stadtgebiet und die Frage des Vandalismus im Blick. „In den eher überwachten Bereichen haben wir Holz verwendet, in denen, wo es häufiger zu Vandalismus kommt Metall“, erklärte Jessica Lampe. Jeder Spielplatz sollte nach Möglichkeit attraktive Angebote für alle Altersstufen bereithalten. Zwei der Plätze wurden mit Eltern- und Kinderbeteiligung überarbeitet.

Damit sind die Hausaufgaben im Punkt Spielplätze erledigt. Bei der nächsten TÜV-Prüfung dürften keinerlei Beanstandungen zu erwarten sein. cm

Bleckede startet eine Umfrage unter Jugendlichen

Skaten oder abhängen?

Die Geschichte der Skaterbahn für Bleckeder Jugendliche ist lang und scheint sich derzeit sogar schon fast überholt zu haben. Beim jüngsten Sozialausschuss gab Bürgermeister Jens Böther zu bedenken, dass die Jugendlichen sich ja inzwischen vielleicht ganz etwas anderes wünschen. „Bevor wir hier etwas gestalten, sollten wir mit denjenigen reden, die es betrifft.“

Vor zwei Jahren hatte der Rat begonnen über eine Skateranlage nachzudenken. Was fehlte, war vor allem ein geeignetes Grundstück. Nun hatte der Rat den Kauf einer Fläche im Gewerbegebiet „Am Bleckwerk“ beschlossen. Das Geld, das eigentlich für die Anlage selbst im Haushalt stand, wurde jetzt erst einmal für den Kauf verwendet.
Das erste Problem war damit gelöst, doch nun steht die Politik vor einem neuem: Was wünschen sich die jungen Bleckeder?

Michael Platzer (CDU), selbst Lehrer, ist wohl am dichtesten an besagter Klientel dran. „Die meisten wünschen sich Sitzplätze, vor allem mit WLAN“, erklärte er. Er schlug vor eine Online-Umfrage an seiner Schule zu starten, um Ideen zu sammeln. cm