Mittwoch , 19. September 2018
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Vertreter der Stadt und die Investoren weihen den Wasserplatz im Ilmenaugarten ein (v. l.): Günter Quardon, Reinhardt Bauer, Wido Aniszewski, Jürgen Ziehm, Oberbürgermeister Ulrich Mädge, Manfred Schulte und Roland Wölk. Vorne: Tiefbauamtschefin Uta Hesebeck und Architekt Moritz Möller. Foto: t&w

Einladung zum Wohlfühlen

Lüneburg. Wasserplatz heißt der neue Treffpunkt im Viertel Ilmenaugarten. Das gab es jetzt allerdings eher von oben. Investoren und Vertreter der Stadt weihten das rund eine dreiviertel Million Euro teure Areal am Nachmittag ein. Einfassungen zwischen Rasenflächen sind so angelegt, dass man dort bequem Platz nehmen und auf die Ilmenau schauen kann. Rundum sollen in den nächsten Wochen Lokale eröffnen, sagt Investor Wido Aniszewski, der zu einer Gruppe mehrerer lokaler Unternehmer gehört, die das neue Karree gebaut haben.

400 Wohnungen für 1500 Bewohner

Oberbürgermeister Ulrich Mädge erinnerte daran, wie die Stadt die Planungen entwickelt hatte, um aus dem alten Güterbahnhof, der ewig brach lag, ein Wohngebiet zu machen. Das brauche Geduld und Zeit – wie der Wuchs der Bäume, deren Kronen ein lauschiges Dach bilden sollen.

Es entstehen rund 400 Wohneinheiten für rund 1500 Bewohner zwischen Altenbrückertorstraße und Friedrich-Ebert-Brücke, Gleisen und Ilmenau. Von 97.000 Quadratmeter Fläche werden 65.000 überbaut. Letzte Arbeiten sollen voraussichtlich 2020 erledigt sein. Mehrmals mussten Bauarbeiten unterbrochen werden, weil Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt wurden. Neben Straßen erschließt eine Verbindung über das Wehr am Lösegraben das Gebiet fußläufig. ca